Sepp Straka verpatzt die Masters-Generalprobe
Sepp Straka scheitert bei den Valero Texas Open nach spätem Doppelbogey am Cut und verpatzt damit im TPC San Antonio die Generalprobe fürs kommende Woche stattfindende Masters.
Nachdem sich Sepp Straka aufgrund einer frühen Gewitterverzögerung etwas länger in Geduld üben musste, konnte Österreichs Nummer 1 erst kurz vor 15 Uhr Ortszeit ins Turnier starten. Der Beginn konnte sich dann auch durchwegs sehen lassen, denn mit lasergenauen Eisen lag er bereits nach nur drei gespielten Löchern bei 2 unter Par. Mit einem wilden Ritt zum Triplebogey danach, bremste sich der vierfache PGA Tour Champion dann aber selbst aus und brachte am Ende nur eine 72 (Par) zum Recording. Damit muss er am Freitag auch bereits eine kleine Aufholjagd einläuten um nicht bei der Generalprobe fürs Masters schon am Cut hängen zu bleiben.
Nach einem absolut stressfreien anfänglichen Par auf der 10, droht es bereits auf der 11 nach versandeter Annäherung erstmals unangenehm zu werden. Allerdings kann sich Sepp in der Anfangsphase auf den Putter verlassen, der aus 2,5 Metern einen frühen Schlagverlust noch abwendet. Auch danach kommt er noch nicht so richtig ins Rollen, bleibt mit Pars aber zumindest weiterhin an der gezogenen Linie dran. Das ändert sich dann jedoch am Par 3 der 16, denn Sepp versenkt den Ball im berühmten Bunker mitten im Grün, was schließlich im ersten Bogey mündet und die Cut-Linie in recht unangenehme Ferne rücken lässt.
Immerhin sitzt der Konter perfekt, nachdem er direkt danach fast geschenkt zur Fahne pitcht. Da danach jedoch auch das zweite Par 5 im ziemlich unangenehmen Wind ungenützt verpufft, biegt er nur bei Even Par auf die Frontnine ab und muss nun zwingend einen Gang hochschalten, will er auch das Wochenende noch aktiv mitgestalten. Ins Rollen kommt er jedoch auch weiterhin nicht und muss auf der 4 dann sogar sein gesamtes Gefühl aufbieten um nach deutlich überschlagenem Grün das Par aus fünf Metern noch kratzen zu können.
Spätes Doppelbogey verhindert den Cut
Kurz danach darf er dann aber ein zweites Mal am Freitag jubeln, denn trotz eines verfehlten Fairways parkt er die Annäherung auf der 5 nur 1,5 Meter neben der Fahne, locht souverän zum Birdie und spielt sich damit wieder voll an die prognostizierte Cutlinie heran. Der rote Eintrag scheint ihn schließlich auch einigermaßen auf den Geschmack zu bringen, stopft er doch direkt danach auch aus knapp sechs Metern den fälligen Birdieputt und bringt sich damit zumindest vorerst auf Cut-Kurs.
Das ändert sich jedoch kurz danach drastisch, denn vom Tee weg kämpft er am Par 5 der 8 mit Problemen, produziert danach aus dem Grünbunker noch dazu einen Flyer und marschiert am Ende lediglich mit dem Doppelbogey zur 9. Teebox, womit das Wochenende wieder in ganz weite Ferne rückt. Nervenstark knallt er dann zwar am Schlussloch die Annäherung bis auf einen guten Meter zur Fahne, verschiebt jedoch den Birdieputt und somit auch die letzte Hoffnung sich womöglich noch ins Wochenende retten zu können. Nach der 72 (Par) bleibt für Sepp nur zu hoffen, dass die verpatzte Masters-Generalprobe für Augusta kommende Woche keine Spuren hinterlässt.
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