Lukas Nemecz mit starker Vorstellung in Indien
Lukas Nemecz spielt bei bei den PGTI Open bis zuletzt um den Sieg mit und muss sich am Ende im Classic G & CC nur wenigen Spielern knapp geschlagen geben.
Richtig entspannt verläuft das indische Hotelplanner Tour Event für die Kontrahenten in dieser Woche nicht, denn nach einer Gewitterunterbrechung am Donnerstag und einer Nebelverzögerung am Samstag läuft man in Haryana auch am Finaltag noch dem Zeitplan hinterher. Lukas Nemecz scheint dies jedoch überhaupt nichts auszumachen, denn bei zwei 67er (-5) Runden musste er überhaupt lediglich einen einzigen Schlagverlust einstecken.
Auch am Samstag lief es für den Steirer weiterhin hervorragend, wie auch ein Zwischenstand von -4 nach 12 untermauert. Weiter kam der 36-jährige am Moving Day nicht, da die diffusen Lichtverhältnisse ein Weiterspielen unmöglich machten. Im ersten Verfolgerpulk von Leader MJ Daffue - der Südafrikaner erspielte sich bereits einen Respektabstand von vier Schlägen - warten auf Lukas am Sonntag somit gleich 24 Löcher Golf.
Diese beginnen dann für den Grazer allerdings absolut nach Maß, denn von der 14 weg, schnürt er zunächst einen Birdie-Hattrick und stopft zum Drüberstreuen auch am Schlussloch noch den fälligen Birdieputt. Derart stark marschiert er schließlich mit der knallroten 64 (-8) zum Recording und zieht damit vor der in Kürze beginnenden Finalrunde auch sogar mit dem Südafrikaner an der Spitze gleich.
Starker Start in die Finalrunde
Den Schwung nimmt Lukas sichtlich schließlich auch in die finale Umrundung mit, denn nach zwei souveränen anfänglichen Pars, stopft er am Par 5 der 3 den fälligen Birdieputt und da er schon zwei Löcher später weiter nachlegt, zieht er erstmals sogar spürbar alleine vorne weg. auf der 6 erwischt es ihn dann jedoch auch mit seinem überhaupt erst zweiten Schlagverlust im Turnier überhaupt, was jedoch einigermaßen die Sicherheit kostet, denn nach weiterem Fehler auf der 8 und dem ersten Birdie von Daffue, überflügelt der Südafrikaner den Österreicher kurz vor dem Turn wieder.
Lange muss Lukas die Führung zwar voerst nicht abgeben, da er schon auf der 10 sein Tagesergebnis wieder unter Par drückt, nach kurzem verschobenen Parputt auf der 12, muss er jedoch nicht nur seinem südafrikanischen Kontrahenten rasch erneut den Vortritt lassen, sondern läuft plötzlich auch Jhared Hack (USA), nach dessen sehenswertem Birdierun, hinterher. Immerhin rehabilitiert er sich mit einem gefühlvollen Birdieputt auf der 13 sofort wieder und bleibt so auch vor den letzten Löchern weiterhin voll im Titelkampf.
Kurz danach schnappt er sich auch auf der 15 das Birdie, verspielt dieses jedoch auch postwendend wieder und weist so vor den letzten beiden verbleibenden Löchern zwei Schläge Rückstand auf den Leader auf. Diese kann er schließlich nicht mehr gutmachen und muss am Ende dem Südafrikaner, sowie dem US-Amerikaner und auch Saptak Talwar (IND) nach dessen Birdie am Schlussloch knapp den Vortritt lassen. Mit Rang 4 schaufelt er aber nicht nur ordentlich Punkte aufs Road to Mallorca Konto, sondern verabschiedet sich auch mit gestärktem Selbstvertrauen in die lange Hotelplanner Tour Zwangspause. Aufgrund des Irankriegs wurden die Events im Nahen Osten auf Herbst verschoben, womit das nächste Turnier erst ab 7. Mai auf dem Programm steht.
Bleier rutscht zurück
Christoph Bleier, der beim Turnier der Indian Golftour in der Vorwoche hervorragender 2. wurde, machte es am Samstag Vormittag richtig spannend, denn erst dank eines Eagles am Schlussloch ging sich nach der zweiten 70 (-2) der Cut "on the number" noch aus. Bei Runde 3 hatte er am Samstag dann einigermaßen zu kämpfen und hält derzeit nur bei Par nach 12, was ihn vorerst nur auf Rang 50 ausweist. Ein Birdie findet er dann bei der Fortsetzung noch, nach der 71 (-1) startet er jedoch nur als 45. in die Finalrunde.
Zwar beginnt der Oberösterreicher den Sonntag mit Pars noch einigermaßen entspannt und kann ein erstes Bogey von der 12 postwendend am darauffolgenden Par 5 wieder ausbessern, nach weiterem Fehler auf der 15 und einem Doppelbogey am Par 3 der 17, kommt er jedoch lediglich bei 3 über Par zum letzten Turn des Turniers. Auf den vorderen Neun halten sich dann je drei Birdies und drei Bogeys die Waage, womit er am Ende nur die 75 (+3) unterschreibt und aus Indien, nach dem starken Auftritt in der Vorwoche, diesmal nur einen 62. Platz mitnimmt.
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