Gemischte Bilanz
Kathi Mühlbauer verpasst bei den Australian WPGA Championship im Sanctuary Cove G & CC den Cut und zieht nach den Wochen in Down Under nach einem Topergebnis und drei verpassten Cuts wohl eine etwas gemischte Bilanz.
Nach dem knapp verpassten Cut in der Vorwoche, hofft Kathi Mühlbauer zum Abschluss der Australien Turniere wieder an die Form der Australian Classic anknüpfen zu können, wo sie in Magenta am Ende sogar einen hervorragenden 10. Platz bejubeln durfte. Auf Hope Island wird wohl erneut der Wind zu einer ziemlichen Challenge werden, womit Kathi aber durchaus gut umzugehen weiß, wie sie schon öftere Male unter Beweis stellte.
So richtig nach dem Geschmack der Aufsteigerin verlaufen die Backnine nicht, denn zunächst verpasst sie am Par 5 der 9 das erhoffte anfängliche Birdie und tritt sich dann bereits auf der 10 ein frühes erstes Bogey ein. In Folge kann sie ihr Spiel zwar rasch wieder konsolidieren, läuft jedoch vergeblich dem Ausgleich hinterher und fängt sich schließlich ausgerechnet am Par 5 der 18 den nächsten Fehler ein.
Auch die vorderen Neun lassen sich alles andere als gut an, wie auch ein weiterer Fehler am Par 3 der 2 untermauert. Zwar keimt dann kurz danach mit dem ersten Birdie am Par 5 der 4 ein wenig Hoffnung auf den Turnaround auf, diese verfliegt jedoch prompt danach mit dem nächsten Bogey sofort wieder. Im Finish findet sie dann zwar am Par 5 der 7 noch ein zweites Erfolgserlebnis, mehr als die 73 (+2) geht sich so aber nicht aus, womit sie als 81. bereits mit Rückstand auf die erwartete Cutmarke in den Freitag startet.
Keine Aufholjagd am Freitag
Der Freitag beginnt für Kathi dann gleich mit einem ziemlichen Schock, denn nach zwei anfänglichen Pars, findet sie auf der 3 weder Fairway noch Grün und schlittert schließlich sogar in ein Doppelbogey, womit der Cut in immer weitere Ferne rückt. Darauf hat sie vorerst auch keine Antwort parat und kommt nach weiterem verpassten Up & Down auf der 8 sogar nur bei 3 über Par zum Turn.
Das Bild ändert sich vorerst auch auf den hinteren Neun nicht wesentlich, denn auch weiterhin ist sie vergeblich auf der Suche nach etwas Zählbarem und fängt sich am Par 3 der 13 schließlich sogar das nächste Bogey ein. Erst am Par 5 Schlussloch sorgt sie dann nach starker Attacke und mit einem Eagle noch für ein Highlight, allerdings reicht die 73 (+2) am Ende nicht um auch am Wochenende noch mitmischen zu können.
Damit fällt die Bilanz der Oberösterreicherin nach den vier Wochen in Australien wohl ein wenig gemischt aus. Auf der einen Seite fuhr sie in Magenta mit Rang 10 sogar ein Topergebnis ein und schrieb damit auch sehenswert in der Order of Merit an, auf der anderen Seite verpasste sie bei den drei übrigen Events den Cut, wobei am Ende gleich zweimal lediglich ein einziger Schlag auf den Sprung ins Wochenende fehlte.
"Ist sehr schade mit dem Cut, aber es wollte diese Woche einfach nicht sein. Eigentlich fällt das Resümee der Australien Wochen aber dennoch ganz gut aus. Beim ersten Turnier hab ich leider etwas die falsche Seite vom Draw erwischt und dann um einen Schlag den Cut verpasst. Das Top 10 danach war dann natürlich definitiv das Highlight in Down Under. Dritte Woche war ein mega cooler Platz, sehr starkes Feld und wieder hat am Ende ein Schlag gefehlt. Und ja, diese Woche wars einfach nicht gut genug von mir. Das Monat war aber toll, mir hats richtig gut gefallen hier und ich will nächstes Jahr auf jeden Fall wieder her", so Kathis Bilanz nach den Australien Turnieren.
Fotos: LET
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