Wiesberger büßt am Moving Day etliche Ränge ein
Bernd Wiesberger kann am Moving Day der Investec South African Open Championship nicht mehr an die starken ersten beiden Runden anknüpfen und büßt mit einer deutlich zu fehleranfälligen 71 (+1) im Stellenbosch GC etliche Ränge im Klassement ein.
Nachdem sich Bernd Wiesberger am Dienstag nicht zu schade war sich über den Qualifier noch ins Starterfeld für die South African Open zu spielen, scheint der Südburgenländer im Stellenbosch GC auch die Früchte der harten Arbeit ernten zu können. Das schwierige Terrain und das enorm zähe Rough hatte der 40-jährige an den ersten beiden Spieltagen durchwegs gut im Griff und cuttete nach Runden von 68 (-2) und 69 (-1) Schlägen als 19. mit klar intakten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende.
Anders als an den Vortagen geht der Start in den Moving Day jedoch ziemlich daneben, denn mit gleich zwei anfänglichen Bogeys rasselt der achtfache European Tour Champion rasch um viele Ränge nach unten. Immerhin geht sich im Anschluss auf der 3 dann rasch auch ein erstes Erfolgserlebnis aus, womit er sich sichtlich auch selbst den gesuchten Impuls gibt, hält er doch nach dem Par 5 der 5 endgültig wieder bei Level Par. Der Turnaround gelingt damit jedoch nicht, wie zwei weitere Schlagverluste noch vor dem Turn auf der 8 und dem Par 3 der 9 untermauern, womit er erneut auf 2 über Par abrutscht.
Der Südburgenländer steckt den Kopf aber nicht in den Sand, gibt kaum auf den Backnine angekommen mit dem dritten Birdie des Tages postwendend wieder eine gute Antwort und gleicht sein Tagesergebnis am Par 5 der 12 schließlich einmal mehr wieder aus. Doch das Gesehene wiederholt sich prompt ein weiteres Mal, denn nach dem Par 3 der 13 und der 14 leuchten schon die nächsten Bogeys auf. Am Schlussloch stopft er dann zwar noch zum fünften Birdie, rettet die Runde aber so nur noch zur 71 (+1) womit er angesichts etwas besserer Scores als an den ersten beiden Spieltagen auch um etliche Ränge bis auf Platz 37 abrutscht.
Auch der einzig verbliebene Deutsche im Feld kommt am dritten Spieltag nicht wirklich ins Rollen, denn nach einer 70 (Par) kommt Freddy Schott als 63. kaum vom Fleck. Casey Jarvis (RSA) startet nach der 64 (-6) und bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Sonntag.
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