Bernd Wiesberger mit realistischen Chancen auf ein Topergebnis
Bernd Wiesberger bleibt bei den Investec South African Open Championship mit einer 69 (-1) den roten Zahlen auch am Freitag weiterhin treu und startet im Stellenbosch GC mit realistischen Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende. Max Steinlechner hat deutlich härter zu kämpfen und verpasst nach einer 72 (+2) den Sprung in den Moving Day.
Bernd Wiesberger schaffte es zwar nicht direkt ins Feld der South African Open, stellte sich am Dienstag jedoch der Qualifikation und sicherte sich dank einer starken 66 (-6) doch noch seinen Platz beim mit der Sunshine Tour kosanktionierten Event. Bei dichtem Rough verzeiht der Stellenosch GC dann zum Auftakt des Traditionsturniers absolut gar nichts, womit Genauigkeit zur obersten Prämisse wird. Bernd kann dann auch genau das ausspielen, bringt eine 68 (-2) in trockene Tücher und startet so bei nur drei Schlägen Rückstand aufs Führungsquartett durchwegs aussichtsreich in den Freitag. Max Steinlechner hatte zwar etwas härter zu kämpfen, nach der 70 (Par) nimmt aber auch er den zweiten Spieltag auf Cut-Kurs in Angriff.
Am zweiten Spieltag ist Bernd Wiesberger gleich mit früher Tee Time ausgestattet und findet mit anfänglichen recht stressfreien Pars durchaus ansprechend zurück ins Geschehen. Da dann bereits die 3 das erste Birdie abwirft, knackt der Routinier sogar nach nur wenigen gespielten Bahnen bereits die Top 10. Auch danach lässt er den Fuß am Gas, schnappt sich auf der 5 bereits das nächste Erfolgserlebnis und krallt sich damit vorerst auch richtiggehend im Spitzenfeld fest. Ohne jeglichen Wackler spult er dann die verbleibenden Bahnen der Frontnine ab und schlägt kaum auf der hinteren Platzhälfte angekommen auf der 10 ein weiteres Mal zu.
Erst auf der 11 bekommt die bislang perfekte Runde dann auch den ersten kleinen Schönheitsfehler ab. Das kostet auch die bisherige Selbstverständlichkeit im Spiel, denn der sofortige Konter geht sich am darauffolgenden Par 5 nicht aus und da er sich auf der 14 ein weiteres Bogey einfängt, rutscht er zumindest vorerst auch wieder aus den Top 10. Die kleine Schwächeperiode beendet er dann im Finish mit seinem vierten Birdie des Tages auf der 17 zwar wieder sehenswert, die 18 lässt ihn aber nicht ganz ungeschoren davonkommen und hängt ihm zum Abschluss auch noch ein weiteres Bogey um. Am Ende geht sich so am Freitag die 69 (-1) aus, womit er zwar als 19. nicht aus den Top 10 ins Wochenende startet, aber nach wie vor alle Chancen auf ein Topergebnis am Leben hält.
Max Steinlechner verpasst den Sprung ins Weekend
Zwar verpasst Max Steinlechner am Nachmittag das erhoffte schnelle Par 5 Birdie auf der 12, vermeidet aber immerhin Fehler in der Anfangsphase gekonnt und hält sich mit einer anfänglichen Parserie so auch weiterhin auf Kurs in Richtung Wochenende. Das ändert sich dann jedoch auf der 16, denn mit dem ersten Schlagverlust rutscht er derzeit auch knapp hinter die erwartete Cutmarke zurück. Auch nach dem Turn ist Max auch weiterhin auf der Suche nach einem ersten Erfolgserlebnis und hängt damit bei einer zwischen Par und +1 springenden Cutmarke regelrecht zwischen Sein und Nichtsein.
Erst am Par 3 der 7 belohnt sich der Tiroler dann für das unglaublich geduldige Spiel und setzt dank des Birdies zum Ausgleich auf Level Par auch die Segel wieder in Richtung Moving Day. Lange behält er den Kurs aber nicht bei, denn nach zwei abschließenden Bogeys danach geht sich lediglich die 72 (+2) aus, womit ihm der Weg ins Wochenende in Stellenbosch versperrt bleibt. Auch von den deutschen Vertretern bleibt mit Freddy Schott nur ein Mann im Weekend übrig und das sogar auf ziemlich spektakuläre Art und Weise, denn erst ein Chip-in Birdie am Schlussloch rettet den Bahrain-Champion noch vor einem weiteren Missed Cut. Francesco Laporta (ITA) packt am Freitag eine 64 (-6) und diktiert damit bei gesamt 10 unter Par das Tempo.
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