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Bernd Wiesberger in Stellenbosch voll im Geschäft

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Bernd Wiesberger notiert zum Auftakt der Investec South African Open Championship eine 68 (-2) und bringt sich bei ein wenig dedämpfteren Scores so in eine hervorragende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf. Auch Max Steinlechner liegt nach den ersten 18 Löchern im Stellenbosch GC klar auf Kurs in Richtung Wochenende.

Vergangene Woche kam Max Steinlechner in Nairobi so richtig auf der DP World Tour an, denn nach zuvor verpassten Cuts zog der Tiroler in der Höhenlage Kenias nicht nur souverän ins Wochenende ein, sondern brachte sich dabei sogar in richtig gute Position. Auf den letzten beiden Runden konnte er dann zwar nicht mehr voll mit den tiefen Scores mithalten, mit einem 34. Platz schrieb er aber erstmals im Race to Dubai an und kommt so durchaus mit Rückenwind zu den South African Open.

Beim kosanktionierten Event mit der Sunshine Tour hatte der 26-jährige dank seiner Winners Category - im Vorjahr gewann er als Vorbereitung auf die Hotelplanner Saison sensationell die Mediclinic Invitational - keine Probleme im Starterfeld mit dabei zu sein und hat so seinem Landsmann auch einiges voraus, denn bei Bernd Wiesberger macht sich erstmals heuer der Verlust der vollen Kategorie unangenehm bemerkbar. Der Routinier war sich aber nicht zu schade am Dienstag den Qualifier zu spielen und ist nach einer starken 66 (-6) ebenfalls noch mit von der Partie.

Rund um die Mittagszeit startet der achtfache European Tour Champion dann ins Turniergeschehen, macht mit einem anfänglichen Par nichts verkehrt und krallt sich schon auf der 11 erstmals das Minus als Vorzeichen. Zwar verpasst er es am darauffolgenden Par 5 rasch weiter nachzulegen, schnappt sich aber am Par 3 der 15 schließlich das nächste Birdie, womit er sich angesichts der einigermaßen überschaubaren Scores bereits voll an die Top 10 heranspielt. Erst die 16 entwickelt sich dann mit einem Bogey etwas unangenehmer, allerdings stellt er postwendend auf der 17 den alten Zwischenstand von 2 unter Par prompt wieder her.

Den Schwung nimmt er auch perfekt auf die vordere Platzhälfte mit, leuchtet doch auf der 2 gleich das nächste Birdie auf, womit er endgültig erstmals in den Spitzenrängen auftaucht. Mit Pars hat er vorerst auch danach alles fest im Griff, bis er auf der 6 dann wieder ein wenig ausrutscht und den zweiten Schlagverlust des Tages nicht mehr abwenden kann. Auf den verbleibenden drei Löchern lässt er dann nichts mehr anbrennen, bringt so die 68 (-2) in trockene Tücher und verschafft sich damit bei nur drei Schlägen Rückstand auf das Führungsquartett als 17. eine hervorragende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Auch Steinlechner auf Cut-Kurs

Zum Auftakt ist Max Steinlechner gleich mit früher Startzeit unterwegs und beginnt mit Birdies auf der 1 und der 2 regelrecht wie aus der Pistole geschossen. In Folge geht er es dann zwar etwas ruhiger an und notiert auch die ersten Pars, allerdings wird die Ruhe auf der 6 dann mit dem ersten Fehler wieder etwas gestört. Der Fehler kostet auch plötzlich völlig die Sicherheit der anfänglichen Bahnen, denn gleich am darauffolgenden Par 3 fängt er sich den nächsten Schlagverlust ein und da sich auch die 8 alles andere als freundlich präsentiert, hat er nach dem schwarzen Hattrick sogar erstmals das Plus aufleuchten.

Immerhin beendet er die zähe Phase am Par 3 der 9 dann sehenswert mit dem dritten Birdie des Tages und biegt so am Ausgangspunkt von Level Par auf die hinteren Neun Bahnen ab. Dort wird es dann jedoch auf der 11 wieder ziemlich unangenehm, denn das Par 4 lässt ihn erst nach sechs Schlägen wieder seiner Wege ziehen und mit dem Doppelbogey rutscht er erstmals auch richtig deutlich im Klassement ab. Vom wilden Ritt zeigt sich Max aber völlig unbeeindruckt, steuert schon am Par 3 zwei Löcher danach wieder gegen und bessert den Faux-pas schließlich auf der 14 mit dem nächsten Schlaggewinn sogar in Windeseile wieder aus.

Kurz vor Ende der ersten 18 Löcher drückt er die Runde dann auf der 17 sogar wieder unter Par, muss sich am Ende nach abschließendem Bogey jedoch mit der 70 (Par) anfreunden, die ihn aber immerhin als 42. ebenfalls auf Kurs in Richtung Wochenende bringt. Auch vom Nachbarland liegen mit Freddy Schott und Allen John (beider GER) zwei Akteure auf Kurs in Richtung Wochenende.

Leaderboard Investec South African Open Championship

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