Alles reingelegt
Nach zwei einigermaßen zähen ersten Runden, zaubert Markus Brier bei den Marbella Legends im Aloha GC eine hervorragende Finalrunde aufs Tableau und darf beim Season Opener der Legends Tour Saison sogar noch auf ein Topergebnis hoffen.
Auch heuer wieder startet die Legends Tour mit den Staysure Marbella Legends ins neue Wertungsjahr. Mit dabei auch Markus Brier, der letztes Jahr vor allem in der zweiten Saisonhälfte wieder richtig in Fahrt kam und in Nordirland sogar ganz oben am Treppchen stand. 2026 hofft der 57-jährige, dass es gleich zu Beginn recht rund läuft. Den Platz kennt er bereits aus dem Vorjahr, wo am Ende ein 19. Platz auf der Habenseite stand.
Die ersten Löcher des neuen Wertungsjahres verlaufen noch nicht ganz wie von Markus eigentlich erhofft, denn nachdem sich zu Beginn auf der 1 das Par 5 Birdie nicht ausgeht, fängt er sich auf der 3 sogar ein rasches erstes Bogey ein, worauf er die gesamten Frontnine über keine Antwort weiß. Kaum auf den hinteren Neun angekommen schnappt er sich dann zwar den Ausgleich, nachlegen kann er jedoch nicht und steht so am Ende nach einer ziemlich ereignisarmen Auftaktrunde mit der 72 (Par) und als 26. wieder beim Recording.
Bärenstarke Finalrunde nach zähem Samstag
Wie schon am ersten Spieltag, hat Markus Brier auch am Samstag wieder mit ziemlichem Leerlauf im Spiel zu kämpfen. Zwar präsentiert er sich parallel dazu sehr sicher, denn die gesamten Backnine über muss er erneut keinen Schlagverlust einstecken, findet jedoch am Par 5 der 16 auch lediglich ein einsames Birdie. Nach dem Turn wird es dann sogar deutlich unangenehmer, denn weiteres Erfolgserlebnis will sich keines mehr ausgehen und da es sich gleich drei Bogeys bequem machen, geht sich am zweiten Spieltag sogar nur die 74 (+2) aus, die ihn bis auf Rang 36 abrutschen lässt.
Anders als an den Tagen zuvor, wo er durchaus mit Birdies geizte, gibt "Maudi" am Finaltag von Beginn an Vollgas und schnappt sich gleich auf den ersten drei Löchern die ersten Birdies. Zwar schleichen sich danach auch die ersten Fehler ein, beide Schlagverluste kann er aber wieder egalisieren und klettert so zur Halbzeit der Finalrunde bereits sehenswert um etliche Ränge nach oben. Auch die letzten neun Löcher lassen sich mit einem Birdie dann perfekt an, ehe es Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte etwas ruhiger angeht. Mit Pars lässt er aber rein gar nichts anbrennen und da er im Finish noch einmal das Tempo erhöht und die Runde mit noch drei weiteren roten Einträgen beendet, geht sich sogar die hervorragende 65 (-7) aus, womit er sogar noch auf ein Topergebnis hoffen darf.
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