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Straka zwischen Genie und Wahnsinn

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Sepp Straka pendelt bei den Genesis Invitational am Freitag nach fantastischem Start, etlichen Birdies aber auch ziemlich wilden Sequenzen im Riviera CC sprichwörtlich zwischen Genie und Wahnsinn.

Sepp Straka erwischte es aufgrund der Wetterverhältnisse zum Auftakt ziemlich unangenehm, denn ohnehin bereits mit später Startzeit ausgestattet, musste sich Österreichs Nummer 1 gleich noch fast drei Stunden länger in Geduld üben, da eine hartnäckige Regenfront den Riviera CC zwischenzeitlich flutete. Mit dem Wissen, dass er die Auftaktrunde am Donnerstag nicht beenden kann, fand er dann zwar durchaus souverän von Tee bis Grün ins Spiel, hatte zunächst aber mit einem ziemlich unterkühlten Putter zu kämpfen und brachte in Folge die Bälle im immer zäher werdenden Wind nicht wirklich zwingend genug zu den Fahnen.

Schlussendlich hielt der vierfache PGA Tour Champion nach zwölf gespielten Löchern bei je einem Bogey und einem Birdie und übernachtete so als 29. im Mittelfeld des Klassements. Ab 16:00 MEZ muss Sepp somit am Freitag nun zunächst noch die verbleibenden sechs Löcher absolvieren, ehe er kurz danach Runde 2 in Angriff nehmen wird. Bei deutlich freundlicher vorhergesagten Verhältnissen, sollte das 20 Millionen Event aller Voraussicht nach ab dem Wochenende auch wieder im normalen Zeitplan unterwegs sein.

Ganz souverän findet Sepp in den Morgenstunden dann wieder zurück ins Geschehen und holt sich am Par 3 der 14 sogar trotz knapp verfehltem Grün sehenswert sein zweites Birdie der Auftaktrunde ab. Nachdem der 2,5 Meter Putt danach auf der 15 nicht fallen will und auch das Par 5 der 17 nichts springen lässt, muss sich der mittlerweile zweifache Familienvater zwar mit einer nur leicht geröteten 70 (-1) anfreunden, bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 startet er aber aus recht vielversprechender Lauerposition in die in Kürze beginnende 2. Runde.

Blitzstart in den Freitag

Diese startet er dann gleich mit einem echten Paukenschlag, denn am anfänglichen Par 5 fehlen der Attacke sogar nur wenige Zentimeter zum Albatross, womit der Adler keinerlei Probleme mehr hat sich auf der Scorecard einzunisten. Sofort legt er auch nach, da auf der 2 aus vier Metern gleich das nächste Vögelchen zwitschert, womit Sepp einen wahren Blitzstart in die Freitagsrunde hinlegt. Zwar lässt er danach durchaus gute Chancen auf weitere Birdies verstreichen, locht dafür jedoch auf der 7 aus satten 14 Metern und schließt so mittlerweile bis auf einen Schlag zu den Führenden auf.

Kurz danach erwischt es ihn dann aber auf der 8 nach wild verzogenem Drive und daraus resultierendem verpassten Up & Down auch mit dem ersten Bogey. Spuren hinterlässt der Fehler aber keine und da er zwar den Abschlag am drivebaren Par 4 der 10 wild verzieht, danach jedoch hervorragend aufs Grün pitcht, beginnen auch die Backnine mit einem Birdie hervorragend. Das bringt den "Straka-Express" auch wieder ins Rollen, denn nach einer kurz vor dem Grün abgelegten Attacke, lässt das Par 5 der 11 prompt den nächsten Schlaggewinn springen, womit er auch weiterhin im absoluten Spitzenfeld mitmischt.

Wilde vier Löcher

Ein etwas zu kurz geratenes Eisen ins 13. Grün kühlt die heiße Phase dann mit dem zweiten Bogey des Tages jedoch einigermaßen schlagartig wieder ab. Das Gesehene wiederholt sich dann fast 1:1 direkt am Loch danach wieder: Erneut verfehlt die Annäherung knapp das Grün, erneut bringt er den Ball nur auf ca. drei Meter zur Fahne und erneut kann der Putter das Loch schließlich nicht mehr retten. Der Probleme nicht genug, wird es dann zwei Bahnen später richtig kurios. Aus dem Fairwaybunker hat er noch keine großen Probleme den Ball vors Grün zu legen und chippt in Folge auch auf zwei Meter zur Fahne. Wie aus dem Nichts kühlt das Gerät fürs Kurgemähte aber auf Minusgrade ab und drückt ihm mit einem Dreiputt am Ende sogar ein Doppelbogey aufs Auge, womit er innerhalb von nur vier Löchern nahezu alles Erarbeitete wieder verspielt.

Immerhin nimmt er vom Par 5 der 17 dann mit Chip & Putt das nächste Birdie mit und kann so die zähe Phase recht sehenswert hinter sich lassen. Zum Abschluss stopft er dann auch auf der 18 noch aus vier Metern den fälligen Birdieputt und kann so die Doublette von zuvor sogar noch zur Gänze wieder egalisieren. Damit bringt er mit der 68 (-3) auch eine durchaus ansehnliche Runde zum Recording und wahrt vor dem Wochenende auch klar die Chance auf noch ein weiteres Topergebnis. Dennoch wird er sich wohl nicht zur Gänze zufrieden zeigen, wäre doch ohne die Schwächephase auf den Backnine sogar noch deutlich mehr möglich gewesen.

Leaderboard Genesis Invitational

Der Beitrag Straka zwischen Genie und Wahnsinn erschien zuerst auf Golf-Live.at.

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