Sepp Straka wird vom Wetter ausgebremst
Sepp Straka wird am Donnerstag bei den Genesis Invitational vom Wetter ziemlich ausgebremst, denn nach einer langen Regenverzögerung kann er seine Auftaktrunde erst am Freitag beenden, weshalb am zweiten Spieltag im Riviera CC gleich 24 Löcher Golf auf Österreichs Nummer 1 warten.
Bereits in Phoenix zeigte Sepp Straka mit einem 18. Platz, dass die Formkurve sich eindeutig in die richtige Richtung biegt. In der Vorwoche knüpfte er dann endgültig an die Super-Saison 2025 an, denn in Pebble Beach musste er sich nach einem Mega-Finish nur Collin Morikawa (USA) hauchdünn geschlagen geben und schrieb so erstmals im neuen Wertungsjahr richtig dick im FedEx-Cup an.
Wenige Tage danach ergibt sich nun in den Hollywood Hills gleich die nächste Chance bei einem Signature Event. Mit dem Riviera CC kam Sepp jedoch in der Vergangenheit noch nicht wirklich perfekt zurecht, was jedoch gerade beim 32-jährigen überhaupt nichts heißen muss, wie er in der Vergangenheit nicht nur einmal unter Beweis stellte. Zwar wird im kleinen Feld von nur 72 Spielern gespielt, da das Event jedoch ein Invitational ist, wird dennoch nach dem Freitag ein Cut bei den Top 50 und allen innerhalb von zehn Schlägen zur Spitze gezogen.
Noch bevor er überhaupt einen ersten Golfschlag ausführen kann, wird Sepp in L.A. bereits ausgebremst, da eine Regenfront den Platz flutet. Nachdem Riviera schon die gesamte Woche über gehörig Wasser abbekommen hat, stellt sich die Situation alles andere als rosig dar. Derzeit wird zwar gehofft, dass die Front schneller als vorhergesagt durchzieht, der Donnerstag scheint jedoch zu einem echten Geduldsspiel zu werden. Erst mit gut zweieinhalbstündiger Verspätung kann Sepp schließlich das Turnier beginnen, zeigt sich von der langen Warterei nach starkem Drive und gelungener Attacke aber ziemlich unbeeindruckt. Allein der Putter passt sich den unterkühlten Verhältnissen an und verweigert mit einem Driller am Par 5 die Birdiemitarbeit.
Noch einiger Leerlauf im Spiel
Nach stressfreiem Loch danach, hat er nach knapp verfehltem Grün auf der 3 erstmals etwas zu kämpfen, scrambled sich am Ende aber noch souverän zu einem weiteren Par. Auch danach ändert sich das Bild nicht wesentlich, denn immer wieder agiert er zwar durchwegs solide im langen Spiel, bringt die Bälle im spürbar stärker werdenden Wind aber nicht nah genug zu den Fahnen. Noch einmal beweist er dann auf der zweiten kurzen Bahn aus dem Rough Gefühl, ehe ihm das nächste verfehlte Grün auf der 7 mit einem verpassten Up & Down schließlich zum Verhängnis wird.
Sepp lässt sich zwar nicht aus der Ruhe bringen und nimmt weitere Pars mit, bis zum Par 5 der 11 muss er sich jedoch in Geduld üben, ehe dank erneut sehenswerter Attacke das erste hochverdiente Birdie auf die Habenseite wandert. Kurz danach heißt es für den vierfachen PGA Tour Champion auch Sachen packen, da die diffusen Lichtverhältnisse ein Weiterspielen unmöglich machen. Bei Par nach 12 und als derzeit 29. wird Sepp die verbleibenden sechs Löcher am Freitag ab 16:00 MEZ absolvieren, ehe er kurz danach gleich Runde 2 in Angriff nehmen wird.
Ganz ähnlich wie Sepp ergeht es mit Matti Schmid (GER) auch dem zweiten deutschsprachigen Spieler im Feld. Zwar kann er seine Runde beenden, hält jedoch ebenfalls nach der 71 bei Level Par. Aaron Rai (ENG) diktiert derzeit bei einem Zwischenstand von -6 nach 16 das Tempo.
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