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Schwab mit starkem Finish

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Matthias Schwab hat am Samstag lange Zeit zu kämpfen, beendet seinen Drittrundenauftritt bei den Hero Indian Open jedoch mit Eagle und Birdie und bringt so noch eine 71 zum Recording. Lukas Nemecz findet den gesamten Spieltag über beim DP World Tour Event im DLF G & CC keinen wirklichen Rhythmus und rutscht mit einer 74 zurück.

Österreichs Professionals müssen in Indien noch zittern, denn ein Gewitter sorgte am Freitag für ein vorzeitiges Ende, weshalb Matthias Schwab und Lukas Nemecz ihre zweiten Runden erst am Samstag in den Morgenstunden beenden können. Beide haben jedoch gute Chancen, denn Pars würden auf den letzten Löchern genügen um auch am Moving Day noch mit von der Partie sein zu können. „Ich lag auf der 8 Mitte Fairway als abgebrochen wurde. Schade, dass ich nicht fertig spielen konnte am Freitag, aber da kann man nichts machen“, so Nemecz vor den letzten 1,5 Löchern. Bernd Wiesberger hingegen sitzt als derzeit 69. am heißen Stuhl und muss hoffen, dass noch zumindest vier Spieler hinter ihn zurückrutschen.

Bernd WiesbergerSchwab macht es dann in den Morgenstunden gleich richtig spannend, tritt er sich doch bei der Fortsetzung prompt auf der 7 ein Bogey ein. Den Faux-pas bessert er aber am Schlussloch wieder aus und zieht so schlussendlich doch sicher mit der 72 (Par) und als 47. ins Wochenende ein. Lukas Nemecz lässt bei seiner beherzten Aufholjagd mit Pars nichts mehr anbrennen und darf nach abschließenden Pars und der 68 (-4) als 62. ebenfalls bereits Preisgeld einplanen. Bernd Wiesberger muss als 73. bereits nach 36 gespielten Löchern seine Sachen packen.

Schwab lässt im Finish den Adler landen

Aufgrund der Verzögerung vom Freitag wird am Samstag von zwei Tees gespielt und Matthias Schwab findet sich von der 10 weg bei doch etwas gedämpfteren Scores mit anfänglichen Pars durchaus gut zurecht. Nachdem er sich dann am Par 5 der 15 das erste Birdie schnappt, zieht er im Klassement sogar bereits bis ins solide Mittelfeld nach vor. Wirklich lange währt die Freude über den ersten roten Eintrag jedoch nicht, denn bereits am Par 3 danach rutscht er mit dem ersten Schlagverlust des Tages wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Matthias SchwabKurz vor dem Turn wird es dann richtig unangenehm, denn das schwierige Par 5 der 18 knöpft ihm sogar eine Doublette ab, womit er doch einigermaßen spürbar im Klassement abrutscht. Das Par 3 der 3 entwickelt sich in dieser Woche wohl zum Lieblingsloch des Rohrmoosers, denn nach Birdies am Donnerstag und am Freitag geht sich auch am Sonntag wieder ein Schlaggewinn aus. Anheizen kann der Schlaggewinn sein Spiel jedoch nicht, wie ein weiterer Fehler kurze Zeit später am Par 3 der 5 unangenehmerweise zeigt.

Kurz vor Schluss der Runde gelingt dem Schladming-Pro dann aber ein echtes Highlight, denn am Par 5 der 8 lässt er sogar den Adler landen und gleicht so sein Score wieder aus. Stark rollt dann auch auf der 9 noch der fällige Birdieputt ins Ziel und ermöglicht dem 29-jährigen so sogar noch die 71 (-1), womit er um einige Ränge bis auf Platz 40 nach oben klettert.

„Mein Spiel war solide, damit kann ich zwar zufrieden sein, Begeisterung kommt aber keine auf. Mir macht die schwüle Hitze hier ziemlich zu schaffen, wahrscheinlich etwas mehr als den anderen Spielern. Das war auch schon in Singapur und in Afrika so. Ich freue mich schon auf die Turniere im Sommer im etwas kühleren Europa“, so Schwab nach der dritten Runde.

Nemecz findet keinen brauchbaren Rhythmus

Wie Landsmann Matthias Schwab beginnt auch Lukas Nemecz seine dritte Umrundung auf den Backnine und macht mit anfänglichen Pars nichts verkehrt. Nachdem jedoch das Par 5 der 15 kein Birdie springen lässt und er sich danach am Par 3 der 16 und der 17 sogar gleich zwei Bogeys hintereinander einfängt, findet er sich plötzlich sogar nur jenseits der Top 60 wieder.

Lukas NemeczAuch auf den Frontine hat der Steirer ziemlich zu kämpfen und ist auch weiterhin vergeblich auf der Suche nach dem ersten Birdie, weshalb ein weiterer Fehler am Par 3 der 5 doppelt bitter ins Gewicht fällt. Immerhin zwitschert danach auf der 6 erstmals ein kleines Vögelchen am Samstag von der Scorecard. Mehr will jedoch nicht mehr gelingen, weshalb er sich schlussendlich mit der 74 (+2) abfinden muss, die ihn nur von Rang 65 in den Sonntag starten lässt.

Keita Nakajima (JPN) zieht an der Spitze mit der 68 (-4) und bei gesamt 18 unter Par der Konkurrenz davon und startet mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Finaltag.

Leaderboard Hero Indian Open

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