Mario Götze spricht über Finanzen – und Geld abseits des Fußballs
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Nach ihrer aktiven Karriere versuchen sich einige Ex-Profis als Experten, Berater oder Trainer. Für Mario Götze ergibt sich noch eine andere Option. Eintracht Frankfurts Mario Götze hat sich umfassender mit einer Einnahmequelle abseits des Fußballplatzes auseinandergesetzt. "Ich habe mir angeschaut, wie einige der US-amerikanischen Sportler investieren – einige von ihnen sind sehr aktiv im VC-Sektor", erzählte der Weltmeister von 2014 in einem Interview mit "Bloomberg". VC steht in dem Fall für Venture Capital, eine Gesellschaft, die in junge Unternehmen investiert. "Dann habe ich mir angesehen, wer so etwas in Europa macht und habe dann eine Vorliebe für VC entwickelt", sagte Götze weiter. Seine Investmentfirma Companion-M konzentriere sich dabei auf Start-ups in der Frühphase. Götze und seine Berater prüfen demnach rund 100 potenzielle Deals pro Monat und tätigen ein bis zwei Investments zwischen 25.000 und 50.000 Euro. Der Erfolg ist allerdings nicht garantiert. Negativtrend geht weiter: Das ist die Achillesferse der Bayern "Wie bei einem Fehlpass auf dem Fußballplatz – die Frage ist, was man daraus lernt", erklärte Götze weiter. Er habe sieben oder acht "intakte Investitionen". Zu den Unternehmensbeteiligungen gehören Start-ups wie Parloa, Qualifyze, Flatpay und Eterno, ein Coworking- und Backoffice-Softwaretool für Ärzte. Bis zum Jahresende wolle der Mittelfeldakteur noch ein oder zwei weitere Investitionen tätigen. Und dann? "Nach dem Ende meiner Karriere möchte ich mich auf meine Investitionstätigkeiten konzentrieren." Das Ziel sei es, "ein sich selbst tragendes Portfolio aufzubauen" und neue Investitionen zu finanzieren.

