Robin van Persie: Fußball-Legende wechselt eigenen Sohn ein
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Beim Spiel von Feyenoord Rotterdam in der Europa League kommt es zu einer ungewöhnlichen Szene. Im Mittelpunkt: ein großer Name. Er zählte jahrelang zu den besten Stürmern im Weltfußball: 102 Länderspiele, 50 Tore für die Niederlande, insgesamt 144 Treffer für den FC Arsenal und Manchester United in der Premier League , zweimaliger Torschützenkönig in England – Robin van Persie kann auf eine große Karriere zurückblicken. Und der Name "van Persie" könnte nun wieder Aufsehen im aktiven Fußball erregen. Denn beim Europa-League-Spiel von Feyenoord Rotterdam gegen Celtic Glasgow am Donnerstag kam es zu einem historischen Moment: Der aktuelle Feyenoord-Trainer van Persie wechselte in der 81. Minute seinen 19-jährigen Sohn Shaqueel ein. Es war das erste Pflichtspiel für den Offensivspieler im Trikot des niederländischen Traditionsklubs. Nach dem Abpfiff nahm der Coach seinen Sohn in den Arm – ein kurzer Moment der Freude trotz der vierten Pflichtspielniederlage in Folge. Das Spiel ging schließlich 1:3 verloren. "Ich stehe hier nicht mit einem breiten Grinsen im Gesicht, weil wir verloren haben. Aber ich bin stolz", sagte Robin van Persie. Sohn Shaqueel, der seit 2017 in der Jugendabteilung des Klubs spielt, zeigte sich nach seinem ersten Einsatz selbstkritisch: "Ich war gesund nervös. Ein volles Stadion ist schön und kein Hindernis. Am liebsten hätte ich auch ein Tor geschossen oder eine Vorlage gegeben, aber leider ist das nicht passiert." Schon am vergangenen Wochenende hatte der Offensivspieler in der Liga im Profikader gestanden. Gegen Celtic durfte er nun erstmals ran – auch, weil sein Vater auf seine Qualitäten vertraut: "Wir brauchten ein Tor, und Shaqueel hat über einen längeren Zeitraum bewiesen, dass er aus allen möglichen Winkeln treffen kann. Ich fand, dass er sich gut eingefügt hat." Zusammen mit Stürmer Ayase Ueda sollte van Persie junior noch einmal offensive Impulse geben. Es sollte nicht sein. Nur eine Minute später traf Celtics Benjamin Nygren und machte endgültig alles klar für die Schotten.

