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Corona-Ticker Neckar-Odenwald: 46 Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter (Update)

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		Corona-Ticker Neckar-Odenwald:  46 Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter (Update)

Neckar-Odenwald-Kreis. (rueb) Am Freitag wurden 46 neue Fälle gemeldet – sechs weniger als eine Woche zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dennoch von 171,3 auf 174,1 gestiegen. Von den Neuinfektionen betroffen waren auch drei Gemeinschaftseinrichtungen: Johannes-Diakonie Mosbach, Standort Schwarzach (1 Fall), Kindergarten St. Martin Osterburken (1) und Kindergarten St- Lioba Höpfingen (1). Bei schon bekannten Infektionen wurden in 37 Fällen Mutationen gefunden. Insgesamt gibt es 5687 bestätigte Infektionen im Landkreis. 129 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 440.

Update: Freitag, 30. April 2021, 18.50 Uhr


Inzidenz steigt wieder über 165

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis schwankt weiter auf und ab. Nachdem die Marke von 165 drei Tage in Folge überschritten wurde und gemäß "Bundesnotbremse" die Schulen und Kindertagesstätten ab heute geschlossen sind, fiel die Inzidenz nur einen Tag unter diesen kritischen Wert und liegt nun erneut darüber. Das Landesgesundheitsamt hat 171,3 (+16,7) Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner errechnet. Am Donnerstag wurden 50 neue Coronafälle registriert; einer trat in der "Kindervilla Kunterbunt" Hardheim auf. Bei schon bestätigten Infektionen wurden in 44 Fällen Mutationen festgestellt.

Update: Donnerstag, 29. April 2021, 19.15 Uhr


50-Jährige an Covid gestorben

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Gerade erst hat das Landratsamt die Überschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen festgestellt und entsprechend der neuen gesetzlichen Vorgaben die Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen im Kreis verfügt, da fällt sie schon wieder unter diese kritische Marke.

Am Mittwoch wurden 45 neue Coronafälle im Landkreis gezählt, das sind 23 weniger als eine Woche zuvor. Die Inzidenz sinkt damit um 16 auf 154,6. Eine der am Mittwoch gemeldeten Neuansteckungen trat im evangelischen Kindergarten "Spatzennest" in Neunkirchen auf. Bei 60 bereits bekannten Infektionsfällen wurden Mutationen festgestellt.

Am Abend meldete das Landratsamt dann noch einen weiteren Todesfall: Eine erst 50-jährige Covid-19-Patientin hat ihre Erkrankung nicht überlebt.

Von den insgesamt 5591 Einwohnerinnen und Einwohnern des Neckar-Odenwald-Kreises, die bisher positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gelten 5039 als nicht mehr ansteckend, 129 sind verstorben. Nachweislich akut infiziert sind damit aktuell 423 Kreisbewohner.

Update: Mittwoch, 28. April 2021, 18.23 Uhr


Schulen und Kitas müssen ab Freitag schließen

Mosbach. Nachdem die Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis an drei Tagen in Folge über 165 lag, müssen gemäß des geänderten Infektionsschutzgesetzes ("Bundesnotbremse") die Schulen ab Freitag wieder auf Fernlernunterricht umstellen. Das teilte der Neckar-Odenwald-Kreis am Mittwoch mit. Dies gilt für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen. Das Gesundheitsamt hat jedoch entschieden, Abschlussklassen und Förderschulen von der Untersagung des Präsenzunterrichts auszunehmen.

Mit der Formulierung "Förderschulen" sind in Baden-Württemberg Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sowie die Schulkindergärten gemeint. Es gilt hier analog die Corona-Verordnung des Landes anzuwenden, so dass nur die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und Schulkindergärten mit den Förderschwerpunkten (bzw. Bildungsgängen) körperlich-motorische Entwicklung und/oder geistige Entwicklung weiterhin geöffnet bleiben können. Alle anderen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren gehen in die Notbetreuung über. Das Staatliche Schulamt Mannheim teilt diese Rechtsauffassung und hat diese ausdrücklich bestätigt.

Auch Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege dürfen entsprechend keinen Regelbetrieb mehr anbieten. Wie auch in den Schulen wird jedoch eine Notbetreuung vor Ort angeboten. Der Präsenzbetrieb in Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen wird wieder möglich sein, sobald die Inzidenz im Kreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 165 liegt.

Update: Mittwoch, 28. April 2021, 15.03 Uhr


Die Inzidenz bleibt hoch

Neckar-Odenwald-Kreis. (RNZ) 37 Neuinfektionen meldete das Gesundheitsamt am Dienstag. Eine der Ansteckungen trat am Standort Schwarzach der Diakonie auf, außerdem wurde ein Fall aus dem Haus für Kinder in Hüffenhardt gemeldet. Bei 62 bekannten Fällen wurden Mutationen festgestellt. Das Landesgesundheitsamt gab einen Inzidenz-Wert von 170,6 bekannt. Das Robert-Koch-Institut, das die rechtlich verbindlichen Inzidenzen feststellt, übernimmt die von den Landesgesundheitsämtern übermittelten Zahlen, veröffentlicht diese jedoch nachts. Dadurch werden Überschreitungen kritischer Werte mit einem Tag Verzögerung rechtsrelevant. Das betrifft Schulen und Kitas: Sollte die Inzidenz am heutigen Mittwoch über 165 liegen, stellt das Gesundheitsamt das Überschreiten an drei aufeinanderfolgenden Tagen fest. "Das ist dann das Signal, dass die Einrichtungen nach einem Tag Puffer am Freitag schließen müssen", sagt Jan Egenberger, Pressesprecher des Landratsamtes. Falls der Wert von 165 heute nicht wieder überschritten wird, bleiben Schulen und Kindergärten geöffnet – und das Zählen beginnt beim nächsten Überschreiten der 165 erneut. Damit Schulen und Kindergärten wieder öffnen dürften, muss der Inzidenzwert an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 165 fallen.

Update: Dienstag, 27. April 2021, 18.39 Uhr


Einzelhandel kann im Kreis nur noch bis einschließlich Mittwoch Click & Meet anbieten

Mosbach. (RNZ) Aufgrund weiter steigender Corona-Infektionszahlen hat das auf Bundesebene geänderte Infektionsschutzgesetz ("Bundesnotbremse") weitere Auswirkungen im Kreis. So darf der Einzelhandel nur noch bis einschließlich Mittwoch Click & Meet anbieten. Für Schulen könnte ab Freitag wieder Fernlernunterricht gelten. Gleiches würde dann auf Kindertageseinrichtungen zutreffen, die dann keinen Regelbetrieb mehr anbieten dürfen.

Entscheidendes Kriterium für diese Schritte ist die vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Sieben-Tages-Inzidenz, die auf Basis der vom Gesundheitsamt gemeldeten Fallzahlen berechnet wird. Da es sich bei der "Bundesnotbremse" um ein Bundesgesetz handelt, hat der Bundesgesetzgeber festgelegt, dass entsprechend der RKI-Wert maßgeblich ist und nicht wie bislang die durch das Landesgesundheitsamt veröffentlichte Inzidenz.

Allerdings veröffentlicht das RKI seine Werte immer erst mit einem Tag Zeitversatz unter www.rki.de/inzidenzen. Das hat auch unmittelbare Folgen für den Eintritt der Rechtswirkungen. Am Beispiel der Schulen und Kindertageseinrichtungen lässt sich dies gut darstellen: Aufgrund der innerhalb der letzten sieben Tage gemeldeten Neuinfektionen hat der Neckar-Odenwald-Kreis bereits am vergangenen Sonntag zum ersten Mal die für Schließungen entscheidende Schwelle von 165 überschritten.

Das RKI veröffentlichte am Sonntag jedoch den Wert 164, der das Infektionsgeschehen vom Samstag widerspiegelt. Das bedeutet, dass somit nach der Veröffentlichungspraxis des RKI der Montag auch als erster Tag zählt, an dem im Kreis die Schwelle von 165 überschritten wurde. Falls diese Entwicklung weiter so anhält, würde das bedeuten, dass die Schulen dann auch erst am Freitag (und nicht schon am Donnerstag) in den Fernunterricht wechseln und die Kindertageseinrichtungen den Regelbetrieb beenden müssen.

Von der Zielsetzung des Gesetzes her, möglichst schnell auf sich verändernde Infektionslagen reagieren zu können, ist das unbefriedigend. Der Wortlaut des Gesetzes lässt allerdings keine andere Interpretation zu. Das Landratsamt wird also am Mittwoch bekanntgeben können, ob der Wert 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde.

Gleiches gilt für den Einzelhandel: Durch den Veröffentlichungsverzug überschritt die Inzidenz am Montag den dritten Tag in Folge den Wert 150. Das bedeutet, so die Regelung im Gesetz, dass Click & Meet bis einschließlich Mittwoch erlaubt ist und ab Donnerstag auf Click & Collect umgestellt werden muss. Click & Meet wird wieder möglich sein, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 150 liegt.

Die Regelungen der Bundesnotbreme sind im Detail unter anderem abrufbar unter www.bundesregierung.de. Auch die Landesregierung hat die Maßnahmen übersichtlich in einem PDF dargestellt unter www.baden-wuerttemberg.de.

Update: Montag, 26. April 2021, 14.30 Uhr


78 neue Fälle wurden gemeldet

Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) 78 Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt übers Wochenende vermeldet – 56 am Samstag und 22 am Sonntag. Die Zahlen steigen also auch im Neckar-Odenwald-Kreis wieder stark an. Das Landesgesundheitsamt hat am Sonntagabend daraus eine Sieben-Tage-Inzidenz von 176,8 errechnet. Konsequenzen zieht dieser Anstieg aber noch nicht nach sich: Am heutigen Montag ist im Landkreis erneut "Click & Meet" (Einkaufen nach Termin) erlaubt. Ein maximal 24 Stunden alter negativer Test ist Voraussetzung. Die Schulen und Kindergärten bleiben ebenfalls weiterhin geöffnet: Erst wenn die Inzidenz drei Tage in Folge über 165 liegt, greifen hier Änderungen. Angesichts der dynamischen Entwicklung könnte dies allerdings im Laufe der Woche soweit sein.

Von den Neuinfektionen waren auch Gemeinschaftseinrichtungen betroffen: Johannes-Diakonie Mosbach, Standort Schwarzach (8), Grundschule Billigheim-Sulzbach (1) und Kindergarten St. Odilia Buchen-Hettingen (1). Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Landkreis liegt jetzt bei 5506, die der Todesfälle unverändert bei 128.

Info: Corona-Bürgertelefon (0 62 61) 84 33 33 und (0 62 81) 52 12 33 33.

Update: Sonntag, 25. April 2021, 17.46 Uhr


Diese Regeln der Bundes-Notbremse gelten ab Samstag

Neckar-Odenwald-Kreis. (RNZ/lu) Das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis ist weiter auf Berg- und Talfahrt. 52 gemeldete Neuinfektionen – 25 mehr als eine Woche zuvor – haben am Freitag wieder zu einem Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz geführt. Nach den Berechnungen des Landesgesundheitsamts liegt der Wert nun bei 158,7 (+16,7).

Insgesamt haben sich bisher 5428 Kreisbewohner nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt; davon gelten 4874 als genesen, 128 sind verstorben. Akut infiziert sind derzeit 426 Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis.

Der Deutsche Bundestag hat am Mittwoch wichtige Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Am Freitag ist die so genannte "Bundesnotbremse" dann in Kraft getreten.  Entsprechend gelten für den Kreis unter anderem neue Regelungen ab Samstag, 24. April. Das teilt das Landratsamt mit.

Und das sind die Regeln:

> Private Zusammenkünfte sind nur erlaubt, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person einschließlich der zu ihrem Haushalt gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres teilnehmen.

> Die Ausgangsbeschränkung gilt, nachdem das Land Baden-Württemberg angekündigt hat, seine bislang noch strengere Regelung aufheben zu wollen, nicht mehr ab 21 Uhr, sondern erst von 22 bis 5 Uhr morgens. Nächtliches Joggen und Spazierengehen bleibt zudem bis 24 Uhr erlaubt.

> Der Wechselunterricht an Schulen und die Regelbetreuung in Kindertagesstätten ist zulässig. Ab einem Inzidenzwert von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist der Präsenzunterricht und die Regelbetreuung in Kindertagesstätten allerdings insgesamt untersagt. Ausnahmen können zum Beispiel für Abschlussklassen durch die zuständige Behörde zugelassen werden.

> Für den Einzelhandel ist die Öffnung für einzelne Kunden nach Terminbuchung (Click & Meet) zulässig. Das wird deshalb möglich, weil der Neckar-Odenwald-Kreis am Donnerstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von nur 142 hatte. Für Click & Meet muss der Kunde allerdings einen höchstens 24 Stunden alten negativen Test vorweisen und der Betreiber muss die Kontaktdaten des Kunden aufnehmen. Und: Die Regelung gilt nur, solange der Inzidenzwert nicht an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über dem Schwellenwert von 150 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus je 100.000 Einwohner liegt.

Die Landkreisverwaltung weist deshalb explizit darauf hin, dass bei steigenden Inzidenzwerten die Möglichkeit von Click & Meet eventuell schon Mitte nächster Woche wieder entfallen könnte. Die Abholung vorbestellter Waren im Einzelhandel (Click & Collect) bleibt aber auch oberhalb der Inzidenz von 150 zulässig. Es gelten jedoch gewisse Auflagen wie unter anderem das Tragen medizinischer Masken und das Vermeiden von Kundenansammlungen.

Info: Die Regelungen der Bundesnotbreme sind im Detail unter anderem abrufbar unter www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundesweite-notbremse-1888982. Das Landratsamt informiert unter www.neckar-odenwald-kreis.de tagesaktuell über die Geltung der Bundesnotbremse.

Update: Freitag, 23. April 2021, 16.23 Uhr


Neckar-Odenwald-Kreis startet Einsatz der Luca-App

Mosbach. (RNZ/rl) Der Neckar-Odenwald-Kreis hat am heutigen Freitag den Einsatz der Luca-App gestartet. Das teilte das zuständige Landratsamt mit. Die App leistet eine schnelle Kontaktdatenverwaltung und Kontaktnachverfolgung für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen sowie für Geschäfte und Gastronomie. Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste dieser Orte informiert, die sich zur betreffenden Uhrzeit dort aufgehalten haben. Parallel werden die Gesundheitsämter informiert, die dann Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste bekommen. Die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen wurden im Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises nun geschaffen. Den entsprechenden Kooperationsvertrag hatte Landrat Achim Brötel bereits vor einiger Zeit unterschrieben.

"Auch wenn jetzt erst einmal die Bundesnotbremse greift, wird es hoffentlich in absehbarer Zeit Lockerungen in vielen Bereichen geben. Dann wird die Luca-App zwar kein Allheilmittel, aber ein weiteres nützliches Instrument sein, damit die Infektionszahlen nicht wieder ansteigen. Wir sind froh, dass wir damit einen Beitrag leisten können, um gerade Einzelhandelsbetriebe, die Gastronomie und Kulturschaffende in der Phase der Öffnung zu unterstützen", teilte Brötel mit. "Alles was die Kontaktpersonennachverfolgung erleichtert und beschleunigt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn nach wie vor ist die Unterbrechung von Infektionsketten ein zentrales Instrument in der Pandemiebekämpfung", sagte Gesundheitsamtsleiterin Martina Teinert.

Weitere Informationen über die App können Sie hier nachlesen.

Update: Freitag, 23. April 2021, 11.20 Uhr


Inzidenz sinkt auf 142 

Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Das Auf und Ab bei den Corona-Zahlen geht weiter: Nach dem alarmierenden Wert von 68 Neuinfektionen am Mittwoch meldete das Gesundheitsamt am Donnerstag "nur" 20 neue Fälle. Die Konsequenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von 160,8 auf 142,0 gesunken.

Das Erfreuliche: Während in anderen Kreisen ein stetiger Anstieg der Inzidenz zu verzeichnen ist, stagniert sie in der Region. – Unter den Neuinfektionen ist auch ein Fall in der Johannes-Diakonie in Mosbach. Insgesamt gibt es nun 5376 bestätigte Infektionen im Kreis. 128 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Die Zahl der derzeit aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 419.

Update: Donnerstag, 22. April 2021, 18.41 Uhr


Inzidenz auf 160,8 gestiegen – 79-Jähriger gestorben

Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) 68 Neuinfektionen – und damit so viele wie seit dem 6. Januar nicht mehr – hat das Gesundheitsamt am Mittwoch veröffentlicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – beziffert das Landesgesundheitsamt mit 160,8. Sie ist damit gegenüber Dienstag um 4,8 Prozent gestiegen. Zudem gab es einen weiteren Todesfall: So starb ein 79-jähriger Bewohner der Johannes-Diakonie Mosbach in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises.

Unter den 68 Neuinfektionen sind gleich 23 Fälle aus der Johannes-Diakonie in Mosbach, nachdem an den letzten Tagen auch schon mehre Fälle aus den Einrichtungen der Diakonie in Mosbach und Schwarzach gemeldet worden waren. Eigentlich hätten die Bewohner und Mitarbeiter der Diakonie längst geimpft sein sollen. Eine Zusage über die entsprechende Impfstoff-Lieferung von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) an Landrat Dr. Achim Brötel war aber Ende März nicht eingehalten worden (die RNZ berichtete). Deshalb sind seit Anfang April mobile Impfteams des Mosbacher Kreisimpfzentrums im Einsatz. Bis 29. April sollen – so die Planung – mehr als 2000 Bewohner und Mitarbeiter der Johannes-Diakonie geimpft sein.

Die Zahl der bestätigten Infektionen im Kreis ist auf 5356 gestiegen. 128 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2 Infektion gestorben. Akut infiziert sind derzeit 436 Kreisbewohner.

Update: Mittwoch, 21. April 2021, 17.43 Uhr


40 Neuinfektionen – 85-jähriger Covid-Patient gestorben

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Neben 40 Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Dienstag auch einen weiteren Todesfall: Am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken ist ein 85-jähriger Covid-19-Patient gestorben. Eine der neu gemeldeten Ansteckungen trat am Standort Schwarzach der Johannes-Diakonie auf; bei schon bestätigten Infektionen wurden in 28 Fällen Mutationen festgestellt.

Da am Dienstag letzter Woche zehn Neuinfektionen mehr als gestern gezählt wurden, ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis erneut leicht gesunken. Das Landesgesundheitsamts hat einen Wert von 156,0 errechnet.

Insgesamt wurden bisher 5288 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 4761 als nicht mehr ansteckend, 127 sind verstorben. Nachweislich akut mit dem Virus infiziert sind derzeit 400 Menschen im Landkreis.

Update: Dienstag, 20. April 2021, 17.40 Uhr


Über 5000 Impfungen in einer Woche

Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Innerhalb einer Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis von 142,7 auf 162,2 gestiegen. Seit dem Höchstwert vom Mittwoch (190,1) ist jedoch erfreulicherweise ein leichter Rückgang erkennbar. Am Montag meldete das Gesundheitsamt fünf neue Fälle – genauso viele wie am Montag vor einer Woche.

Innerhalb der letzten Woche haben sich 246 Menschen im Kreis infiziert. Vor einer Woche waren es noch 200. Gemeinschaftseinrichtungen waren von den fünf neuen Fällen des gestrigen Tages nicht betroffen. Bei sechs bereits bekannten Infektionen wurden Virusmutationen festgestellt. Die Zahl der aktiven Fälle lag am Montag bei 395 – das sind 95 mehr als vor einer Woche. Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 126 Kreisbürger sind bislang an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen liegt bei insgesamt 5250.

Der Blick in die Kommunen

Wie jeden Montag hat das Landratsamt die Fallzahlen aus den Kommunen veröffentlicht. Die meisten Neuinfektionen gab es in Mosbach (+49) und Buchen (+30), aber auch die hohen Zahlen in Schwarzach (+29) und in Seckach (+20) stechen ins Auge. Bei den aktiven Fällen liegen die beiden größten Städte ebenfalls ganz vorne: Mosbach (79) und Buchen (53). Dass aber auch kleinere Kommunen wie Schefflenz (37), Seckach (33) und Schwarzach (29) hohe Werte aufweisen, spricht dafür, dass es hier besondere Infektionscluster gibt. In Schwarzach gab es einen Ausbruch in der Johannes-Diakonie, und in Schefflenz (s. S. 2) ermittelt die Polizei nach einer privaten Feier, in deren Folge es wohl zu mehreren Neuinfektionen gekommen ist.

Notbremse ist in Kraft

Seit Montag gilt in den "Hotspots" (Inzidenz über 100) in Baden-Württemberg die Notbremse. Wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt, wird sie aufgehoben. Aktuell dürfen Geschäfte nur noch "Click & Collect" (Bestellen und Abholen) anbieten. Aber auch für den Lebensmittelhandel gibt es Verschärfungen: Die maximal zulässige Verkaufsfläche pro Kunde wurde von 10 auf 20 Quadratmeter (bei Ladenflächen bis 800 Quadratmeter) und von 20 auf 40 Quadratmeter (für die über 800 Quadratmeter hinausgehenden Flächen) erhöht. Wir haben stellvertretend bei Kaufland in Neckarsulm nachgefragt: "Zur Umsetzung der aktuellen Beschränkung werden wir entweder die Einkaufwagen entsprechend begrenzen und jeden Kunden bitten, einen Einkaufswagen zu benutzen, oder die Kundenanzahl mit Eingangszählern erfassen. So können wir sicherstellen, dass die Vorgabe eingehalten wird", teilte Pressesprecherin Alisa Götzinger der RNZ mit. "Wir appellieren an unsere Kunden, nur alleine einkaufen zu gehen sowie die gesamte Länge unserer Öffnungszeiten zu nutzen und insbesondere montags, dienstags und mittwochs einkaufen zu gehen."

Die Lage in den Kliniken

In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell insgesamt 19 positiv getestete Patienten behandelt (Stand Montagnachmittag; Vorwoche: ebenfalls 19). Am Standort Buchen werden auf der Isolierstation sieben und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. In einem Fall ist eine Beatmung notwendig. Drei Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.

Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation acht und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. In beiden Fällen ist eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in drei Fällen eine Verdachtsabklärung.

Im Krankenhaus Hardheim gibt es aktuell einen Corona-Patienten. Bei einem weiteren Patienten besteht der Verdacht auf eine Infektion. Dieser Fall ist noch in der Abklärung.

Der Stand der Impfungen

In der vergangenen Woche wurden im Landkreis mehr als 5000 Impfungen verabreicht – exakt waren es 5011. Im KIZ wurden über 2000 Dosen von Biontech und 2500 von Astra-Zeneca verimpft. Der bisherige Bestwert wurde mit 3884 vor drei Wochen erzielt. Insgesamt wurden bislang im Kreisimpfzentrum 22 513 Erst- und Zweitimpfungen mit Impfstoffen von Biontech und Astra-Zeneca durchgeführt, darunter 4681 in der vergangenen Woche. Hinzu kommen insgesamt 2372 Impfungen durch das mobile Impfteam des Kreisimpfzentrums sowie 3856 Impfungen durch das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums in Heidelberg. Wie das Landratsamt auf RNZ-Nachfrage mitteilte, wurden inzwischen alle Impftermine für die in der vergangenen Woche angebotenen 4000 Astra-Zeneca-Impfdosen gebucht. Die Dosen werden voraussichtlich bis Mittwochabend verimpft sein.

Miltenberg verschärft Corona-Maßnahmen

Miltenberg. (lra) Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landkreis Miltenberg laut Robert-Koch-Institut am Montag bei 126,6. Weil der Nachbarkreis damit am dritten Tag in Folge einen Inzidenzwert über 100 aufweist, gelten ab Mittwoch striktere Maßnahmen. Unter anderem werden die Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt plus nur eine weitere Person älter als 14 Jahre verschärft. Ebenso treten eine Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr und eine weitere Beschränkung des Einzelhandels in Kraft – mit Ausnahme des Lebensmittelhandels oder Apotheken. Landrat Jens Marco Scherf rief in diesem Zusammenhang erneut dazu auf, auf nicht notwendige Kontakte zu verzichten: "Nicht alleine das zunehmende Infektionsgeschehen, auch die sehr starke Auslastung der Intensivstationen sollten uns den Ernst der Lage bewusst machen."

Update: Montag, 19. April 2021, 18.15 Uhr


Inzidenz nun bei 164,3

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) 54 Neuansteckungen mit dem Coronavirus hat das Landratsamt im Laufe des Wochenendes gemeldet: 52 am Samstag, aber nur zwei am Sonntag. Die vom Landesgesundheitsamt ermittelte Sieben-Tage-Inzidenz kletterte dadurch zunächst leicht auf 178,2 (+2,1) und sank gestern dann wieder deutlich auf 164,3.

13 der am Samstag neu bestätigten Infektionen traten am Standort Schwarzach der Johannes-Diakonie auf, in 17 schon bekannten Fällen wurden Virusmutationen festgestellt. Da die Infektionszahlen nach wie vor relativ hoch sind, bleibt auch die am vergangenen Donnerstag verhängte nächtliche Ausgangssperre (21 bis 5 Uhr) weiterhin in Kraft.

Seit Beginn der Pandemie wurden nun insgesamt 5245 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet; davon galten bis Freitag 4665 als genesen (diese Zahl wird in der Übersicht des Landratsamts an Wochenenden nicht aktualisiert). 73 Männer und 53 Frauen im Landkreis sind bisher an oder mit Covid-19 gestorben.

26 neue Fälle im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende insgesamt 26 Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt, davon 19 am Samstag, 17. April, und sieben am Sonntag, 18. April. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von zehn der 18 Städte und Gemeinden des Landkreises. Es handelt sich in mindestens 18 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. 25 Personen befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen beträgt nun 4493.

Inzwischen sind 33 weitere und damit insgesamt 3961 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 451 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag, 17. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 143,5. Eine Woche zuvor, am Samstag, 10. April, lag der LGA-Wert bei 123,1.

Update: Sonntag, 18. April 2021, 17.30 Uhr


52 neue Fälle lassen Inzidenz steigen

Neckar-Odenwald-Kreis (RNZ). Das Landesgesundheitsamt hat am Samstag für den Neckar-Odenwald-Kreis 52 neue Corona-Fälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 178,2 (Freitag: 176,1). Neue Todesfälle wurden am Samstag nicht vermeldet.

Update: Samstag, 17. April 2021, 18.15 Uhr


Die Kliniken rüsten wieder auf

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Noch immer stecken sich im Landkreis täglich zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus an; gleichzeitig werden die Infizierten immer jünger. Lag der Altersdurchschnitt der positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Kreisbewohner Ende vergangenen Jahres noch bei 52, so ist er in der dritten Infektionswelle auf aktuell 37 Jahre gesunken.

Am Freitag wurden 27 Neuansteckungen im Neckar-Odenwald-Kreis gezählt. Das sind 22 weniger als eine Woche zuvor, womit auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder fällt. Das Landesgesundheitsamt hat einen Wert von 176,1 errechnet. Sieben der neu gemeldeten Fälle traten am Standort Schwarzach der Johannes-Diakonie auf, einer in der Grundschule Neunkirchen. Bei 41 schon bestätigten Infektionen wurden Mutationen festgestellt.

An den Neckar-Odenwald-Kliniken richtet man sich derweil auf den befürchteten weiteren Anstieg der Infektionen mit schweren Krankheitsverläufen ein. So wurde am Standort Buchen vorsorglich eine zweite Isolierstation eingerichtet – die allerdings noch nicht belegt ist. Auf der anderen Buchener Isolierstation werden – Stand Freitagmittag – neben zwei Verdachtsfällen zwölf Covid-Patienten behandelt. Ein weiterer ist so schwer erkrankt, dass er auf der Intensivstation beatmet werden muss. In Mosbach liegen vier positiv getestete Patienten auf der Isolierstation und zwei auf der Intensivstation; einer von ihnen wird beatmet.

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 5191 Kreisbewohner positiv auf Corona getestet; 400 davon tragen das Virus aktuell noch in sich.

Update: Freitag, 16. April 2021, 18 Uhr


Inzidenz ist leicht gesunken

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) 48 neue Corona-Infektionen hat das Landratsamt am Donnerstag gemeldet, das sind vier weniger als eine Woche zuvor. Folglich ist gestern auch die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis leicht gesunken. Das Landesgesundheitsamt gab am Abend einen Wert von 185,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche bekannt.

Eine der neu bestätigten Ansteckungen trat im Schulkindergarten der Johannes-Diakonie in Zwingenberg auf, bei bereits bekannten Infektionen wurden in 35 Fällen Mutationen festgestellt.

Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenz und der diffusen Infektionslage gilt im Landkreis seit gestern eine nächtliche Ausgangssperre (wir berichteten). Zwischen 21 und 5 Uhr darf man das Haus nur aus triftigem Grund verlassen.

Bisher wurden 5164 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 4642 als nicht mehr ansteckend, 126 sind verstorben. Nachweislich akut mit dem Virus infiziert sind derzeit 396 Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis.

Update: Donnerstag, 15. April 2021, 19 Uhr


Ausgangsbeschränkung im Neckar-Odenwald-Kreis ab Donnerstag

Neckar-Odenwald-Kreis. (RNZ) Aufgrund der weiter stark steigenden Corona-Fallzahlen im Neckar-Odenwald-Kreis gilt ab Donnerstag (15.) eine nächtliche Ausgangsbeschränkung jeweils ab 21 bis 5 Uhr des Folgetags. Damit setzt das Landratsamt die Regelung der Corona-Verordnung um und folgt einem entsprechenden Erlass des Sozialministeriums. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist in dieser Zeit nur bei Vorliegen triftiger Gründe wie der Ausübung beruflicher Tätigkeiten oder der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen gestattet. Eine detaillierte Übersicht dazu enthält die Corona-Verordnung des Landes in Paragraph 20 (Absatz 6).

"Trotz aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen besteht derzeit eine erhebliche Gefährdung der wirksamen Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus", begründen Landrat Dr. Achim Brötel und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Martina Teinert den Schritt. Bereits Anfang April habe man festgestellt, dass im Landkreis ein diffuses Infektionsgeschehen vorlag. Dies habe sich seitdem nicht geändert. Auch die nach Überschreitung der Sieben-Tages-Inzidenz von 100 zusätzlich in Kraft getretenen Maßnahmen ("Notbremse") zeigten leider keine durchgreifende Wirkung. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis liege wieder über dem Landesschnitt, wobei die Mutanten inzwischen den Großteil der Infektionen auslösten.

"Natürlich fällt es uns nicht leicht, das Eintreten dieser einschneidenden Maßnahme festzustellen. Aber bei schon jetzt über 20 Covid-Patienten in den Neckar-Odenwald-Kliniken und mehreren Verdachtsfällen haben wir aufgrund des zeitversetzten Eintretens der schweren Verläufe Anlass zu großer Sorge. Und die wissenschaftliche Erkenntnis ist eindeutig: Das Virus lässt sich durch die Einschränkung von Mobilität und menschlicher Kontakte insbesondere in ungezwungener Atmosphäre beherrschen. Genau hier setzt die Ausgangsbeschränkung, wie sie das Land in der Corona-Verordnung vorsieht, sehr effektiv an. Wir verhindern damit Krankheit und Leid, das darf man nicht vergessen", betonen Brötel und Teinert weiter.

Anwendet wird das Mittel der Ausgangsbeschränkung derzeit in mindestens 16 Landkreisen in Baden-Württemberg, darunter dem Hohenlohekreis, dem Main-Tauber-Kreis und dem Landkreis Heilbronn in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch die Anpassung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene ("Bundesnotbremse") wird diese Beschränkungen voraussichtlich bereits ab einer Inzidenz von 100 vorsehen. Landrat Brötel und Gesundheitsamtsleiterin Teinert bitten die Bevölkerung, die Maßnahme konsequent mitzutragen. Diese werde aber auch durch die Ortspolizeibehörden und den Polizeivollzugsdienst kontrolliert.

Die Ausgangsbeschränkung tritt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 0 Uhr in Kraft. Sie tritt außer Kraft, sobald das Gesundheitsamt feststellt, dass die erhebliche Gefährdung der wirksamen Eindämmung der Verbreitung des Virus nicht mehr vorliegt. Das Landratsamt informiert unter www.neckar-odenwald-kreis.de tagesaktuell über die Geltung der Ausgangsbeschränkung. Dort kann auch die Feststellung des Gesundheitsamts bei den Bekanntmachungen eingesehen werden.

62 Infektionen und ein Todesfall im Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Neben 62 Neuinfektionen im Kreis meldete das Landratsamt am Mittwoch auch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken ist eine 90-jährige Covid-Patientin gestorben. Drei der Neuansteckungen traten in der Johannes-Diakonie Mosbach auf, bei 49 schon bekannten Fällen wurden Mutationen festgestellt.

Da am Mittwoch 33 Infektionsfälle mehr als am Mittwoch vergangener Woche gezählt wurden, ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz erneut deutlich gestiegen. Das Landesgesundheitsamt errechnete einen Wert von 190,1. In Anbetracht dieser Entwicklung hat das Landratsamt ab heute eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Seit Beginn der Pandemie wurden nun insgesamt 5116 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Corona getestet. Davon gelten 4624 als nicht mehr ansteckend, 126 sind verstorben. Damit sind derzeit 366 akute Infektionsfälle im Landkreis aktenkundig.

48 neue Fälle im Landkreis Miltenberg

Landkreis Miltenberg. (lra) Aktuell befinden sich 239 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Dienstag kamen 48 Neu-Infektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 254 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zurzeit werden zehn Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist eine Person intensivpflichtig. Es gab bisher 120 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirusinfektionen beläuft sich auf 4941 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis bei 76,1.

Update: Mittwoch, 14. April 2021, 20 Uhr


50 neue Coronafälle – Inzidenz steigt auf 167,1

Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) 50 neu gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus haben die Sieben-Tage-Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis am Dienstag wieder sprunghaft ansteigen lassen: Das Landesgesundheitsamt hat 167,1 Neuansteckungen innerhalb einer Woche pro 100.000 Kreisbewohner errechnet. In 28 schon bestätigten Fällen wurden Mutationen festgestellt. Nachweislich akut mit Sars-CoV-2 infiziert sind derzeit 319 Kreisbewohner.

Zwar reichten die Kapazitäten des Gesundheitsamts für die Nachverfolgung von Infektionsketten trotz der rasant steigenden Fallzahlen noch aus, teilte das Landratsamt auf RNZ-Nachfrage mit. Allerdings zeige sich, dass weniger als die Hälfte der Betroffenen wissen, wo sie sich angesteckt haben. Das Gesundheitsamt appelliert daher an alle positiv getesteten Personen, sich intensiv zu überlegen, welche Kontakte sie hatten. Um einen Überblick über die eigenen Kontakte zu behalten, kann man beispielsweise das digitale Kontakttagebuch in der Corona-Warnapp nutzen.

4000 Impfdosen eingetroffen

Aus dem Kreisimpfzentrum in Mosbach kam jetzt die erfreuliche Nachricht, dass vergangene Woche 4000 Impfdosen des Serums "Vaxzevria" von Astra-Zeneca eingetroffen sind. Die Impfschichten wurden deutlich erweitert, um die neue Lieferung zügig bis Anfang kommender Woche zu verimpfen. Ein Großteil der Termine konnte bereits vergeben werden. Weitere Termine für Vaxzevria können ab Freitag über die Hotline 116117 oder online unter www.impfterminservice.de gebucht werden.

Mit dem Präparat von Astra-Zeneca werden grundsätzlich impfberechtigte Personen über 60 Jahren geimpft. Auch Jüngeren steht dieses Serum zur Verfügung, soweit sie dies gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entschieden haben. Eine Buchung für den letztgenannten Personenkreis ist ebenfalls telefonisch über die Hotline möglich oder online, wenn die Termincodes vor dem 31. März generiert wurden.

Das Land Baden-Württemberg konzentriert sich bei seiner Impfstrategie derzeit noch auf die über 70-Jährigen sowie Personen mit entsprechenden Vorerkrankungen oder in bestimmten Berufen. Ab Montag können sich dann alle Menschen ab 60 impfen lassen.

Inzidenz im Main-Tauber-Kreis bei 157,9

Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag 27 Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4338.

Inzwischen sind zwölf weitere und damit insgesamt 3811 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 446 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Bei 32 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in 29 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7) und in drei Fällen um die südafrikanische Variante (B.1.351). Nunmehr wurde bei insgesamt 487 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag, 12. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 157,9. Eine Woche zuvor, am Montag, 5. April, lag der LGA-Wert bei 154,1.

Update: Dienstag, 13. April 2021, 18.45 Uhr


Inzidenz liegt mit 142,7 weiter über kritischer Marke 

Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Nachdem die bestätigten Neuinfektionen mit Sars-Cov-2 in seit vergangenem Mittwoch (7. April) im Neckar-Odenwald-Kreis immer im zweistelligen Bereich lagen, meldete das Gesundheitsamt am Montag nur fünf neue Fälle. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart gab am Abend dann eine Sieben-Tage-Inzidenz von 142,7 bekannt. Das bedeutet, dass die Notbremse weiterhin in Kraft ist. Sie kann nur gelockert werden, wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt.

Gemeinschaftseinrichtungen waren am Montag keine betroffen. Bei elf bereits bestätigten Infektionen wurden Mutationen festgestellt.

Im Landkreis wurden nach dem Wochenende gleich 60 Menschen aus der angeordneten Quarantäne entlassen: Die Zahl der aktiven Fälle lag am Montag bei 299. Am Sonntag waren es noch 359.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Neckar-Odenwald-Kreis insgesamt 5004 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert, davon waren am Montag 4580 Personen nicht mehr infektiös.

Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorbenen Menschen lag unverändert bei 125. Den bislang letzten Todesfall meldete das Gesundheitsamt am Freitag, 9. April.

> So ist die Corona-Lage an den Kliniken: In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell insgesamt 19 positiv getestete Patienten behandelt (Stand Montagnachmittag). Die Patienten gliedern sich wie folgt auf: Am Standort Buchen werden auf der Isolierstation acht und auf der Intensivstation drei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. In drei Fällen ist aufgrund der schweren Erkrankung eine Beatmung notwendig. Vier Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.

Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation sechs und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in vier Fällen eine Verdachtsabklärung.

Im Krankenhaus Hardheim gibt es aktuell keinen Corona-Patienten. Bei drei Patienten besteht der Verdacht auf eine Infektion.

> So ist der Stand der Impfungen: Insgesamt wurden im Kreisimpfzentrum Mosbach bisher 17.832 Impfungen durchgeführt, das mobile Impfteam des Kreisimpfzentrums hat insgesamt 2246 Impfungen im Landkreis durchgeführt und das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums 3652.

Am Dienstag, 6. April, lag die Zahl der insgesamt geimpften Einwohner des Kreises bei 20 572. Am Montag, 12. April, waren es 23 730. Es sind in einer Woche somit 3158 Impfungen hinzugekommen. Die Zahl der Schutzimpfungen mit Biontech und Astra-Zeneca steigt somit.

> Der Blick in die Kommunen: In folgenden Kommunen sind die Corona-Fälle im zweistelligen Bereich angestiegen: Buchen (+25), Mosbach (+38), Neckargerach (+11), Osterburken (+11), Schefflenz (+28) und Seckach (+17).

Aktuell gelten 431 Personen im Main-Tauber-Kreis als infiziert

Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag zehn Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4311. Inzwischen sind 58 weitere und damit insgesamt 3799 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 431 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn (14), Assamstadt (4), Bad Mergentheim (69, +3), Boxberg (41, +2), Creglingen (13), Freudenberg (3), Großrinderfeld (4, +2), Grünsfeld (58), Igersheim (8), Königheim (6), Külsheim (25, +1), Lauda-Königshofen (49, +1), Niederstetten (13), Tauberbischofsheim (51, +1), Weikersheim (20), Werbach (7), Wertheim (32) und Wittighausen (14).

Bei 26 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag, 11. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 152,6. Eine Woche zuvor, am Sonntag, 4. April, lag der LGA-Wert bei 163,1.

Inzidenz im Landkreis Miltenberg liegt bei 60,6

Landkreis Miltenberg. (lra) Aktuell befinden sich 208 mit Sars-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit Freitag kamen 51 Neu-Infektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 320 Menschen als Kontaktperson I in Quarantäne. Zurzeit werden 16 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon sind drei Personen intensivpflichtig. Es gab bisher 118 Todesfälle. Die Anzahl der Coronavirusinfektionen beläuft sich auf 4889 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 60,6.

Update: Montag, 12. April 2021, 18.45 Uhr


62 neue Fälle am Wochenende

Neckar-Odenwald-Kreis. (stk) Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus anstecken, steigt weiter. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises meldete am Samstag 42 neue Fälle, am Sonntag waren es 20. In 37 schon bekannten Fällen handelt es sich um Virusmutationen. Gemeinschaftseinrichtungen waren von den insgesamt 62 Fällen des Wochenendes nicht betroffen.

Die Inzidenz war bereits am Freitag knapp über die wichtige Marke von 100 gesprungen. Am Samstag lag sie dann bei 131,6, am Sonntag meldete das Landesgesundheitsamt eine Sieben-Tage-Inzidenz von XXX für den Neckar-Odenwald-Kreis. Das heißt, dass die Notbremse weiter in Kraft ist.

Derzeit geht das Landratsamt von 359 aktiven Fällen im Kreis aus, allerdings wird an den Wochenenden die Zahl der nicht mehr Infektiösen nicht aktualisiert. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreis 4997 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Der Blick ins Divi-Intensivregister: Im Landkreis müssen aktuell fünf Patienten mit Covid-19 auf der Intensivstation behandelt werden, bei zweien ist eine Beatmung notwendig. Insgesamt sind 13 Intensivbetten belegt, sieben sind frei.

Update: Sonntag, 11. April 2021, 17.56 Uhr


Inzidenz steigt wieder über 100er Marke

Neckar-Odenwald-Kreis. (stk/lra) Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises meldete am späten Freitagnachmittag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. So verstarb am Standort Mosbach der Neckar-Odenwald-Kliniken ein 88-jähriger Mann, die Zahl der Todesfälle stieg somit auf 125. Zudem wurden 49 Neuinfektionen bekannt. Die Inzidenz stieg demnach wieder und liegt jetzt bei 101,6.

Betroffen sind auch wieder Gemeinschaftseinrichtungen: Im Kinder- und Jugenddorf Klinge wurden zwei neue Fälle bekannt, am Standort Schwarzach der Johannes-Diakonie drei. In 48 schon bestätigten Fällen wurden Mutationen nachgewiesen.

59 Fälle im Main-Tauber-Kreis

Ein Mann, der noch keine 50 Jahre alt war, ist am Freitag im Main-Tauber-Kreis im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung gestorben. Es ist der 81. Todesfall im Nachbarkreis. Das Gesundheitsamt in Tauberbischofsheim bestätigte zudem 59 Fälle einer Coronavirus-Infektion. Somit sind derzeit 433 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

Aufgrund von Infektionsfällen musste eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in Külsheim unter Quarantäne gestellt werden. Nachträgliche Laboruntersuchungen haben außerdem zahlreiche Fälle mit Virusvarianten aufgedeckt: die britische Variante (B.1.1.7) in 51 Fällen und die südafrikanische Variante (B.1.351) in fünf Fällen. "Die Mutationen sind leider eindeutig auf dem Vormarsch und ein ganz erheblicher Infektionstreiber", stellt Erster Landesbeamter Christoph Schauder fest. "Die hohen Fallzahlen vom Freitag zeigen, dass wir längst nicht über den Berg sind."

Landkreis Miltenberg mit Inzidenz von 71,5 

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Miltenberg lag am Freitag bei 71,5. Aktuell befinden sich 209 mit Sars-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung. Am Donnerstag kamen 21 Neuinfektionen hinzu. Zur Zeit werden 13 Menschen stationär behandelt, die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 117.

Update: Freitag, 9. April 2021, 19.13 Uhr


Inzidenz bleibt knapp unter 100

Neckar-Odenwald-Kreis. (schat/lra) Während in Politik und Gesellschaft weiter über die richtigen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie diskutiert wird, ziehen die Infektionszahlen in der Region wieder etwas an. 52 Corona-Neuinfektionen meldete das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am Donnerstag, womit die Zahl der seit Pandemiebeginn Infizierten auf 4886 stieg. Der vom Landesgesundheitsamt ermittelte Inzidenzwert für den Kreis wurde am Abend mit 99,6 angegeben.

Die Zahl der gemeldeten neuen Covid-19-Fälle ist damit im Vergleich zu den Vortagen deutlich gestiegen. Am Mittwoch waren 29 Neuinfektionen registriert worden, am Dienstag gerade mal fünf. Als "derzeit aktiv" wurden am Donnerstag 263 Fälle, und damit 40 mehr als am Tag zuvor, gelistet.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz lag die Region – den entscheidenden Zahlen aus Stuttgart zufolge – zum dritten Mal in Folge unterhalb der Schwelle von 100 Infektion pro 100.000 Einwohner/Woche. Mit 99,6 zwar denkbar knapp, aber eben dennoch darunter. Einschränkungslockerungen (u.a. für den Einzelhandel oder den Amateursport) sind ab fünf Tagen in Folge unter diesem Grenzwert vorgesehen. Wenn also am Freitag und Samstag der Inzidenzwert für den Kreis erneut unter 100 liegen sollte, dürfte etwa der Einzelhandel ab Montag wieder von "Click & Collect" auf Öffnungen für vereinbarte Einkaufs- und Beratungstermine umstellen.

31 neue Fälle im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am gestrigen Donnerstag 31 Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von 13 Städten und Gemeinden des Landkreises. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4168. Bei 17 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7).

Damit wurde nunmehr bei insgesamt 348 Fällen im Landkreis eine Virusmutation festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag gestern gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 114,8. Eine Woche zuvor, am Donnerstag, 1. April, lag der Wert bei 157,1.

Update: Donnerstag, 8. April 2021, 18.49 Uhr


Zahl der Neuinfektionen wieder zweistellig

Neckar-Odenwald-Kreis. (tra/pm) Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 29 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Nachdem die Zahlen nach Ostern leicht gesunken waren – am Ostersonntag gab es zwei Fälle, am Ostermontag sieben und am Dienstag fünf – ist die Zahl der Neuinfektionen nun wieder zweistellig. Zuletzt war das am Karsamstag mit 27 neuen Infektionen der Fall. Das Landesgesundheitsamt berechnete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 80,8.

Am Mittwoch war auch wieder eine Gemeinschaftseinrichtung betroffen: Im katholischen Kindergarten St. Josef in Osterburken sind zwei Coronavirus-Infektionen aufgetreten. Bei bereits bekannten Fällen wurden bei 13 Mutationen festgestellt. 4487 der 4834 Personen, die sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis angesteckt haben, waren am Mittwoch nicht mehr infektiös.

Das Gesundheitsamt informierte zudem über die Impfungen: Seit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Astra-Zeneca werden vermehrt Fragen zur Impfberechtigung an das Kreisimpfzentrum herangetragen. Aktuell gelte, so das Landratsamt, dass Menschen der 1. und 2. Priorität impfberechtigt sind. Darunter fallen Personen, die 70 Jahre und älter sind. Jüngere sind impfberechtigt, wenn sie in bestimmten Berufsgruppen arbeiten, wenn bei ihnen ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht oder wenn sie z.B. Kontaktpersonen zu Pflegebedürftigen, Vorerkrankten oder Schwangeren sind. Alle Informationen gibt es unter www.impfen-bw.de.

Häufig würden, so teilt das Landratsamt mit, Fragen nach dem Impfstoff zu bereits gebuchten Terminen gestellt. Hier gelte wiederum, dass die Impfung grundsätzlich mit dem gebuchten Impfstoff erfolgt. Impfberechtigte unter 60 Jahren, die einen Impftermin mit AstraZeneca gebucht haben, können – wenn sie eine Impfung mit diesem Impfstoff gänzlich ausschließen – den gebuchten Termin wieder stornieren. In diesem Fall müsse sich der Impfberechtigte dann allerdings selbst wieder um einen neuen Termin (mit einem anderen Impfstoff) bemühen. Dies gilt nicht für Termine vom Karfreitag und Ostersonntag.

"Wenn eine Impfung mit Astra-Zeneca in Erwägung gezogen wird, berät der Arzt beim Impftermin im Kreisimpfzentrum. Die Berechtigten entscheiden nach der Beratung selbst darüber, ob die Impfung dann auch vollzogen werden soll", heißt es vonseiten des Landratsamtes weiter. Eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff (beispielsweise Biontech) sei jedoch nicht möglich.

Update: Mittwoch, 7. April 2021, 17.56 Uhr


Inzidenz sinkt auf 88,4 - Zahl der Mutationen steigt

Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Die dritte Welle hat den Landkreis nach wie vor im Griff: Am Gründonnerstag wurde erstmals wieder die kritische Inzidenzmarke von 100 überschritten, am Dienstag nach Ostern trat die "Notbremse" in Kraft. Am 6. April vermeldete das Landesgesundheitsamt jedoch wieder einen Inzidenzwert unter 100, nämlich 88,4. Das Gesundheitsamt des Kreises hat jedoch einen Wert über 100 berechnet und kann die Inzidenz von 88,4 nicht nachvollziehen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises meldete am späten Dienstagnachmittag fünf neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Es waren keine Gemeinschaftseinrichtungen betroffen. Bei schon bestätigten Infektionen wurden elf Mutationen festgestellt. "Mittlerweile sind rund 80 Prozent der Infektionen auf Mutationen zurückzuführen", wie Marion Günther, die persönliche Referentin des Landrats, auf Nachfrage der RNZ mitteilte. Zudem sei das Ausbruchsgeschehen "sehr diffus".

Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion verstorbenen Menschen liegt weiterhin bei insgesamt 124. Seit dem 9. März wurde bislang kein weiterer Todesfall gemeldet. 4473 der insgesamt 4804 Landkreisbewohner, die sich seit Pandemiebeginn infiziert haben, waren am Dienstag nicht mehr infektiös. Das Landratsamt korrigierte aufgrund von Nachmeldungen die Corona-Fallzahlen vom Karfreitag auf 32 statt 29 und Ostermontag auf sieben statt fünf.

> Der Blick in die Kommunen: Seit dem 29. April ist die Zahl der Infizierten im Landkreis um 178 gestiegen. Besonders hoch war der Anstieg in Mosbach (+29), Buchen (+20), Osterburken (+13), Neckargerach (+12) und Walldürn (+10).

> So ist die Corona-Lage an den Kliniken: In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden (Stand Dienstag) aktuell insgesamt 21 positiv getestete Patienten behandelt. Am Standort Buchen werden auf der Isolierstation sieben und auf der Intensivstation drei positiv getestete Patienten medizinisch versorgt. In zwei Fällen ist eine Beatmung notwendig. Fünf Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.

Am Standort Mosbach werden auf der Isolierstation acht und auf der Intensivstation drei positiv getestete Patienten behandelt. In drei Fällen ist eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in drei Fällen eine Verdachtsabklärung. Es wird somit deutlich, dass die dritte Welle langsam nun auch in den Kliniken ankommt. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor, am 29. März, wurden in den Neckar-Odenwald-Kliniken insgesamt nur neun Covid-Patienten behandelt Im Krankenhaus Hardheim befanden sich am Montag, 5. April, zwei bestätigte Corona-Patienten auf der Isolierstation in Behandlung, daneben erfolgte eine Verdachtsabklärung. Eine Woche zuvor waren es drei Patienten, die in Hardheim versorgt wurden.

> Der Stand der Impfungen: Im Landkreis wurden bisher im Kreisimpfzentrum und durch das mobile Impfteam insgesamt 20 572 Erst- und Zweitimpfungen mit Impfstoffen von Biontech und Astra-Zeneca vorgenommen. Im Kreisimpfzentrum Mosbach wurden bisher insgesamt 15 363 Menschen geimpft, davon 3160 zwischen 29. März und 5. April. Durch das mobile Impfteam des KIZ wurden insgesamt 2127 Personen geimpft, davon 36 in der vergangenen Woche. "Das liegt daran, dass das mobile Impfteam an den Feiertagen nicht unterwegs war. Im Kreisimpfzentrum wurde auch über Ostern geimpft", erklärt Marion Günther. Durch das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums wurden insgesamt 3082 Personen geimpft, die Zahl der Impfungen, die in der letzten Woche im Neckar-Odenwald-Kreis durchgeführt wurden, lag bei Redaktionsschluss nicht vor.

Main-Tauber-Kreis mit Inzidenz von 132,9

Im Main-Tauber-Kreis wurden am gestrigen Dienstag neun Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4112. Inzwischen sind 45 weitere und damit insgesamt 3663 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 369 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Bei 46 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen.

Es handelt sich in 44 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7) und in zwei Fällen um die südafrikanische Variante (B.1.351). Damit wurde nunmehr bei insgesamt 319 Fällen im Landkreis eine Virusmutation festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag gestern gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 132,9. Eine Woche zuvor, am Dienstag, 30. März, lag der Wert bei 175,2.

Update: Dienstag, 6. April 2021, 18.45 Uhr


Über Ostern 34 Fälle gemeldet - Inzidenz bei 115,6

Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Das Gesundheitsamt meldete an den Osterfeiertagen insgesamt 34 neue Corona-Fälle: Am Karsamstag erhielten 27 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises ihr positives Testergebnis, am Ostersonntag waren es zwei und am Ostermontag fünf.

Gemeinschaftseinrichtungen waren am Montag keine betroffen. Bei bereits bekannten Infektionen wurden am Montag fünf Mutationen festgestellt. Am Sonntag wurde ein Fall im Kindergarten St. Josef in Osterburken gemeldet, zudem wurde bei einem bereits bekannten Fall eine Mutation festgestellt. Am Samstag wurden im Kinder- und Jugenddorf Klinge drei Fälle bekannt, ebenfalls drei Fälle gab es in der Minneburgschule in Neckargerach. Am Samstag meldete das Gesundheitsamt zudem bei sieben bereits bekannten Fällen Mutationen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sah über Ostern folgendermaßen aus: Am Samstag lag sie nach Auskunft des Landesgesundheitsamts bei 123,9; am Ostersonntag bei 117 und am Montag bei 115,6.

Da die kritische Marke von 100 überschritten ist, tritt ab dem morgigen Dienstag die "Notbremse" in Kraft: Einzelhändler dürfen nur noch Einkauf mit Vorbestellung und Abholung anbieten. Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten müssen ebenso wie Sportstätten für den Publikumsverkehr schließen, körpernahe Dienstleistungen dürfen nicht mehr angeboten werden. Die Friseure bleiben jedoch geöffnet.

Bei der Meldung der Corona-Fallzahlen kam es, wie das Landratsamt mitteilte, am Karfreitag und in Folge hierzu am Karsamstag zu Abweichungen zwischen den Veröffentlichungen des Landratsamts und des Landesgesundheitsamts. Die Diskrepanz erklärt das Landratsamt wie folgt: "Am Freitagabend hat das Landesgesundheitsamt 53 Fälle gemeldet, während am Nachmittag durch den Landkreis 29 Fälle veröffentlicht worden waren. Die Differenz ist dadurch zu erklären, dass nach dem Meldezeitpunkt des Landratsamts (14 Uhr) aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens noch eine hohe Zahl von Neuinfektionen bis zum Meldeschluss des Landesgesundheitsamts (16 Uhr) dazugekommen ist. Diese Fälle, die das Landesgesundheitsamt bereits am Freitag berücksichtigt hat, sind erst am Samstag Bestandteil der Landkreistabelle."

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 4794 Landkreisbewohner infiziert. 124 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update: Montag, 5. April 2021, 18.38 Uhr


65 Neuinfektionen im Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) 65 Neuinfektionen hat das Landratsamt am Gründonnerstag (36) und am Karfreitag (29) gemeldet. Auch zwei Gemeinschaftseinrichtungen sind betroffen: Katholischer Kindergarten St. Josef Osterburken (1 Fall) und Minneburgschule Neckargerach (3). Bei 55 bereits bekannten Infektionen wurden Mutationen festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun seit vier Tagen über 100. Sie ist im Vergleich zum Mittwoch von 112,1 auf 144,8 gestiegen, wobei die Werte des Landes einmal mehr schwer nachvollziehbar sind. Auf Grundlage der Zahlen des Gesundheitsamtes in Mosbach lässt sich nämlich ein Wert von 132,2 errechnen – eine deutliche Abweichung.

Update: Freitag, 2. April 2021, 18.43 Uhr


Mosbach. (RNZ) Das Landratsamt hat am Donnerstagabend festgestellt, dass die Inzidenzschwelle von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Die Feststellung hat zur Folge, dass ab dem zweiten Werktag nach der Bekanntmachung, das heißt ab Dienstag, 6. April, wieder mehr Beschränkungen zu beachten sind.

So ist die Nutzung von Sportstätten für den Amateur- und Freizeitsport untersagt. Weitläufige Anlagen im Freien wie Golfplätze, Reitanlagen oder Tennisplatzanlagen können von Kleingruppen aus zwei Haushalten benutzt werden, die sich auch sonst privat treffen dürfen. Umkleiden und Sanitäranlagen bleiben aber geschlossen.

Einzelhandelsgeschäfte dürfen zudem kein Einkaufen mit zuvor vereinbartem Termin ("Click & Meet") mehr anbieten. Zulässig ist nur noch der Einkauf mit Vorbestellung und Abholung ("Click & Collect"). Ebenso dürfen körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnenstudios und kosmetische Fußpflegeeinrichtungen nicht mehr angeboten werden. Medizinisch notwendige Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege bleiben erlaubt. Friseure und Barbershops, soweit diese in der Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen Friseurdienstleistungen erbringen. Auch müssen Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr schließen. Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen nur Online-Angebote anbieten.

Hingegen wird es zunächst keine Ausgangsbeschränkungen im Kreis geben. Allerdings ist der Landkreis bei einem weiteren Anstieg der 7-Tage-Inzidenz angewiesen, gegebenenfalls nächtliche Ausgangsbeschränkungen umzusetzen. Hierzu würde das Landratsamt jedoch mit zeitlichem Vorlauf informieren.

An den Regeln für private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum ändert die Notbremse nichts: Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind weiterhin nur gestattet von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.

Update: Donnerstag, 1. April 2021, 19.21 Uhr


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