Olympia 2026: Traum für deutsche Curling-Frauen geplatzt
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Als große Curling-Nation ist Deutschland zwar nicht bekannt, Hoffnung auf eine Olympia-Teilnahme gab es dennoch. Die Frauen aber werden das Turnier verpassen. Die deutschen Curling-Frauen haben die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 verpasst. Im entscheidenden Spiel der Ligaphase beim Qualifikationsturnier im kanadischen Kelowna unterlag die Auswahl um Kapitänin Sara Messenzehl den USA mit 5:9. Mit vier Siegen und drei Niederlagen landete Deutschland auf dem vierten Platz – nur die besten drei Teams erreichten die Finalrunde. Damit geht die Olympia-Durststrecke weiter: Letztmals war eine deutsche Frauenmannschaft 2010 bei den Spielen in Vancouver dabei. Mixed-Duo hofft noch Während für die Frauen der Weg nach Mailand und Cortina endet, bleibt dem Mixed-Doppel Pia-Lisa Schöll und Joshua Sutor noch eine Chance. Für das Duo beginnt das Qualifikationsturnier am Samstag – ebenfalls in Kelowna. Gelingt ihnen der Sprung, wäre es die erste Olympia-Teilnahme einer deutschen Mixed-Paarung seit Einführung der Disziplin 2018. Ein Team des Deutschen Curling Verbandes wird in jedem Fall bei den Winterspielen dabei sein: Die Männer hatten ihr Olympia-Ticket bereits im April bei der Weltmeisterschaft gelöst.

