Schach statt Mathe oder Deutsch - Laura Schalkhäuser zu Besuch in der Schule an der Jungfernheide
Die Schule an der Jungfernheide in Berlin-Spandau verfolgt einen besonderen Ansatz: Schach ist hier fest in den Schulalltag integriert. Doch vor Kurzem wurde es noch spezieller – ein kompletter Schultag war mit Schach gefüllt und ausschließlich den Mädchen gewidmet. Finn Engesser aus dem DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit begleitete diesen Aktionstag und erlebte ihn gemeinsam mit der Initiatorin Laura Schalkhäuser. Was macht die Schule so einzigartig, und worin liegt die Besonderheit von Schalkhäusers Arbeit? “Weil es unheimlich schön ist zu sehen, was es ihnen für eine Freude macht. Jeder kleine Erfolg ist für mich in den Augen zu sehen.“, sagt die Schachpädagogin aus Franken. Für die Schülerinnen bedeutete der Tag einen Ausbruch aus dem üblichen Stundenplan: Statt klassischem Unterricht stand ausschließlich Schach auf dem Programm. Doch wie kommt ein solch ungewöhnliches Angebot an? Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Früher dachte ich, Schach ist eher etwas für alte Leute und total langweilig. Aber dann haben wir es in der Schule gelernt, und ich fand es richtig cool. Es hat mir total Spaß gemacht. Man lernt dabei auch Sportarten für den Kopf kennen, die einem helfen können, sich besser zu konzentrieren.“

