Eddie Hearn setzt auf Saudi-Arabien
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Eddie Hearn setzt auf Saudi-Arabien „Sie wollen Saudi-Arabien zur Heimat des Boxens machen”, hat der britische Promoter Eddie Hearn schon vor einiger Zeit in einem Interview erklärt und: „Es wird jede Menge Kämpfe im Nahen Osten geben!“ Was anfänglich zu vermuten war, wird nun zur Gewissheit: Hearn meinte damit wohl vor allem seine eigenen Veranstaltungen. Der 40-jährige, der offenbar nur zu gerne bereit ist, Menschenrechtsverletzungen, Diskriminierung, Folter und Hinrichtung zu ignorieren, wenn es um das finanzielle „Wohlbefinden“ geht, verkauft das „Sportswashing“ des Wüstenstaats gerne als Investition, die ein „Return on Investment“ erzielen werde. Wie das funktionieren soll, wird wohl Hearns Geheimnis bleiben. So wie die Times seinerzeit berichtet hat, sind zum Rückkampf zwischen Andy Ruiz jr und Anthony Joshua im saudi-arabischen Diriah nur rund 4000 Boxfans aus Großbritannien angereist. Bei Paketpreisen von rund £ 1495 (etwa € 1800) für Hin- und Rückflug, zwei Übernachtungen und ein Ticket, kein Wunder. Gegen seine Kritiker wehrt sich Hearn – nicht ganz unzutreffend – mit dem Argument, dass auch ...

