Sauerland Boxteam setzt auf bewährtes Rezept
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Fotos: Marco Baumann Die Sauerland-Veranstaltung am vergangenen Samstag in Koblenz lief nach alt bewährtem Rezept. Dem gegenwärtigen Mangel an erfolgreichen Boxern und Titelträgern ist es geschuldet, dass Sauerland wieder auf seine Wurzeln von vor mehr als 20 Jahren zurück greifen muss: Man setzt auf talentierten Nachwuchs und baut die Besten davon zielstrebig auf. Es gibt zwar keine gut ausgebildeten ehemaligen DDR-Amateure mehr, wie man sie nach 1990 ins Profiboxen holen konnte, aber Talente findet man auch im Deutschland des Jahres 2019. Der Beweis dafür wurde einmal mehr in Koblenz angetreten. Das Rezept für Erfolg ist dennoch das gleiche wie früher: Einen Boxer mit guten Voraussetzungen finden und ihn dann von Beginn an ganz gezielt fördern. Im Hauptkampf sah man einen der talentiertesten Boxer im Sauerland-Team. Super-Weltergewichtler Abass Baraou (5(2)-0-0) , der vor knapp einem Jahr bei Sauerland unterschrieben hat, erkämpfte gegen den 35-jährigen und sehr erfahrenen Carlos Molina (29(8)-11-2) seinen ersten international bedeutenden Gürtel, den „WBC-International“. Nach 12 Runden hieß es mit 119:108 und 2x ...

