Road to nowhere – die Auf und Abs des Alexander Dimitrenko
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Ein Beitrag von F. W. Fotos: Marianne Müller Eigentlich war mal ganz klar, wohin es geht: ganz nach oben! Schon als Amateur gewann Alexander Dimitrenko 57 von 65 Kämpfen, wurde ukrainischer Jugendmeister, russischer Meister im Superschwergewicht und auch Juniorenweltmeister in dieser Gewichtsklasse. Kein Wunder also, dass „Dimi“ zu den Profis wechselte. 29 Mal verließ „Sascha“ das Ringgeviert als Sieger, schlug unter anderem Julius Francis, Ross Puritty, Luan Krasniqi und fügte der „deutschen Eiche“ Timo Hoffmann die erste und einzige KO-Niederlage zu. Auch, wenn sich gerade in der letztgenannten Begegnung unerwartete Probleme für den Boxer aus der Ukraine auftaten, so galt Alexander Dimitrenko doch als größtes deutsches Schwergewichts-Talent und möglicher Nachfolger der Klitschkos. Bis zum 04. Juli 2009. In seiner Wahlheimat Hamburg musste sich Dimitrenko in einem WM-Ausscheidungskampf vom US-Amerikaner „Fast“ Eddie Chambers entzaubern lassen, wurde zweimal angezählt und verlor klar nach Punkten. Ein ganzes Jahr stand Dimitrenko nach dieser Niederlage nicht im Ring; war irgendwie auch nicht mehr „der Alte“. 2011 konnte „Dimi“ seinen Europameister-Titel ...

