Joseph Parker verteidigt seinen Titel gegen Hughie Fury
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Im zweiten Anlauf kam es gestern Abend in Manchester zum WBO-WM-Fight zwischen Titelverteidiger Parker und Herausforderer Fury. Der ursprünglich für den 6. Mai in Auckland / Neuseeland angesetzte Kampf wurde wegen einer angeblichen Verletzung Furys abgesagt. Der Wunsch des Fury-Clans, wenigstens einen WM-Gürtel zurück in die Familie zu holen, sollte gestern Abend wahr gemacht werden. Doch dafür hätte der gute Hughie wohl etwas mehr tun müssen. Das erste Drittel des Kampfes war noch ausgeglichen. Dann holte sich der Titelverteidiger in der Kampfmitte einige knappe Runden, bevor Fury sich 2 oder 3 Runden sichern konnte. Die Schlussphase des Kampfes ging wieder an der Weltmeister. Die Kampfrichter urteilten: 114:114 und 2x 118:110 für Parker. So richtig einverstanden kann man weder mit dem Unentschieden, noch dem hohen Punktsieg für Parker sein. Wenigstens war klar, dass es für Fury keinen Heimvorteil gab. Selbst der britische Punktrichter war gegen ihn. Die Reaktionen des Fury-Clans waren nicht gerade von Euphorie für das Urteil geprägt. Sicherlich war das 118:110 viel zu hoch, ...

