Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 2
17.04.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. BG Hessing Leitershofen 70:55
Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen muss im Playoff-Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga in ein Entscheidungsspiel. Die Kangaroos unterlagen bei den EN Baskets Schwelm deutlich mit 55:70 und kassierten damit den 1:1-Ausgleich in der „Best-of-Three“-Serie. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Leitershofen erwischte den besseren Start und führte nach sieben Minuten mit 19:12. Doch bereits im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs riss der Faden komplett: Über mehrere Minuten gelangen kaum Punkte, während Schwelm das Spiel drehte. Zwar kämpften sich die Kangaroos zwischenzeitlich noch einmal zurück und gingen kurz vor der Pause erneut in Führung, doch ein folgenschwerer 0:13-Lauf brachte die Gastgeber klar auf Kurs und sorgte für einen 41:31-Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Leitershofer kein Mittel gegen die variable Defensive der Westfalen. Der Rückstand pendelte zunächst um die zehn Punkte, ehe Schwelm im Schlussviertel endgültig davonzog und die Partie früh entschied.
Besonders die hohe Fehlerquote machte den Gästen zu schaffen: 27 Ballverluste und eine schwache Dreierquote (6/24) verhinderten jede realistische Comeback-Chance. Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 17 Punkten, während auf Seiten Schwelms Zyon Patterson (26) und Marius Stoll (18) den Unterschied ausmachten. „Heute war Schwelm die bessere Mannschaft. Uns fehlten der Spielfluss und die Aggressivität“, resümierte Geschäftsführer Wayne Chico Pittman nach dem Spiel. Damit kommt es bereits am Sonntag zum alles entscheidenden dritten Spiel in Stadtbergen.
17.04.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 87:94
Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein starkes Statement gesetzt. Mit einem 94:87-Auswärtssieg bei FC Bayern Basketball II entschieden sie die Serie vorzeitig für sich und ziehen ins Viertelfinale ein, wo nun der BBC Coburg wartet. Über weite Strecken kontrollierten die Gäste die Partie und überzeugten vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Effizienz. Nur zehn Ballverluste, starke 14 Offensivrebounds und insgesamt mehr Wurfversuche sorgten für klare Vorteile. Besonders auffällig war auch das Zusammenspiel: 25 Assists unterstreichen den strukturierten und teamorientierten Auftritt der Westersteder. Herausragend präsentierte sich Jon’il Fugett, der mit 26 Punkten und zehn Assists ein Double-Double auflegte. Auch Colin Schroeder glänzte mit 23 Punkten und zehn Rebounds. Ergänzt wurde die starke Leistung durch Joel Harms (12 Punkte) und Simon Kohlhoff (11), die ebenfalls zweistellig scorten.
Bereits im ersten Viertel setzten die Gäste Akzente, vor allem Schroeder dominierte früh und sorgte für eine knappe Führung. Im zweiten Abschnitt bauten die Juniors ihren Vorsprung durch starke Dreierquoten zwischenzeitlich auf zwölf Punkte aus. Zwar kam Bayern immer wieder heran, doch die Gäste behielten die Kontrolle. Auch im weiteren Spielverlauf blieb Westerstede abgeklärt. Selbst als die Münchner im dritten Viertel verkürzten, fanden die Juniors stets Antworten. Im Schlussabschnitt sorgten sie schließlich wieder für klare Verhältnisse und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Wir haben fast durchgehend geführt, aber Bayern hat uns immer wieder gejagt. Entscheidend war unsere Einstellung und dass wir das Rebounding gewonnen haben“, sagte Headcoach Artur Gacaev nach der Partie.
17.04.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. LOK BERNAU 72:90
Für die Dresden Titans ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Sachsen verloren auch das zweite Achtelfinalspiel gegen SSV LOK Bernau mit 72:90 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann schwierig für die Titans, die früh ins Hintertreffen gerieten. Bernau setzte sich mit aggressiver Verteidigung und hoher Trefferquote schnell ab und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich aus (29:54). Dresden fand offensiv kaum Lösungen und hatte große Probleme, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Nach der Pause zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht. Mit mehr Energie und besserer Intensität kämpften sich die Gastgeber zurück und verkürzten einen zwischenzeitlichen 31-Punkte-Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Zähler. Besonders Kevin Kollmar und Osasere Otakho setzten wichtige Impulse.
Im Schlussabschnitt ließ Bernau jedoch nichts mehr anbrennen. Die Gäste fanden wieder zu ihrem Spiel, trafen wichtige Würfe und kontrollierten die letzten Minuten, sodass der Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit gebracht wurde. Topscorer der Titans war Kevin Kollmar mit 24 Punkten. Headcoach Valentino Lott erklärte nach der Partie: „Der verschlafene Start kostet uns das Spiel! Bernau hat in der ersten Halbzeit gut verteidigt und uns fehlte der Zugriff aufs Spiel. Die Jungs haben im 3. Viertel nochmal gezeigt, warum wir ein Play-Off Team sind, aber das hat uns leider zu viel Energie gekostet. Ich bin stolz auf die Mannschaft und die gezeigte Leistung im 2. Durchgang. Mit dem Ende der Saison haben wir jetzt Zeit zu reflektieren, um nächstes Jahr wieder anzugreifen. Danke an alle Fans, Helfende und Sponsoren für die Unterstützung in der Saison.“
17.04.2026 19:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 74:78
Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einer starken Leistung aus den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verabschiedet. Gegen die OrangeAcademy lieferten die Rheinländer einen großen Kampf, unterlagen am Ende jedoch knapp mit 74:78 und scheiden damit im Achtelfinale aus. Rhöndorf zeigte von Beginn an eine klare Reaktion auf die deutliche Niederlage aus Spiel eins. Mit viel Energie in der Defensive und mutigem Offensivspiel agierten die Gastgeber auf Augenhöhe. Besonders Duje Dujmovic setzte früh Akzente, während das Team insgesamt deutlich strukturierter auftrat. Zur Halbzeit lag Rhöndorf verdient knapp vorne (36:35). Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Dragons: Mit einem 12:0-Lauf setzten sie sich zwischenzeitlich deutlich ab und brachten die Gäste aus Neu-Ulm ins Wanken. Doch die OrangeAcademy fand über Freiwürfe und verbesserte Reboundarbeit zurück ins Spiel und glich vor dem Schlussviertel wieder aus. Auch in den letzten zehn Minuten blieb die Partie offen.
Trotz Foulproblemen bei mehreren Leistungsträgern hielt Rhöndorf lange die Führung und durfte vom Entscheidungsspiel träumen. Doch einfache Ballverluste in der Crunchtime und eine schwache Freiwurfquote verhinderten den möglichen Sieg. In der Schlussphase wurde es dramatisch: Dusan Ilic glich kurz vor Ende zum 73:73 aus, doch kleine Unachtsamkeiten entschieden das Spiel zugunsten der Gäste. Am Ende waren 22 Ballverluste und nur 50 Prozent von der Freiwurflinie ausschlaggebend. Topscorer der Dragons war Duje Dujmovic mit 17 Punkten, während auf Seiten der OrangeAcademy Teo Milicic mit 22 Zählern herausragte. Trotz des Ausscheidens überwog nach dem Spiel der Stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Headcoach Max Becker betonte: „Wir haben alles auf dem Feld gelassen – heute und in der ganzen Saison.“
17.04.2026 20:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. ETB Miners 54:69
Für die SKYLINERS Juniors ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Frankfurter unterlagen im zweiten Achtelfinale den ETB Miners Essen deutlich mit 54:69 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann defensiv geprägt und auf beiden Seiten zunächst offensiv zerfahren. Essen fand gegen Ende des ersten Viertels besser in den Rhythmus und setzte sich früh ab. Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste das Spielgeschehen klar, erhöhten den Druck in der Verteidigung und zwangen die Juniors immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Zur Halbzeit lag Frankfurt bereits deutlich zurück (23:42). Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Markus Klusemann jedoch eine Reaktion.
Mit mehr Energie und verbesserter Defensive kämpften sich die Juniors zurück und konnten das dritte Viertel für sich entscheiden. Zwischenzeitlich verkürzten sie den Rückstand im Schlussabschnitt sogar auf acht Punkte, doch Essen behielt die Kontrolle und ließ keine entscheidende Aufholjagd mehr zu. Damit endet die Saison für die Juniors, während Essen ins Viertelfinale einzieht. Headcoach Markus Klusemann sagte nach dem Spiel: „Natürlich ist die Enttäuschung groß, aber ich bin extrem stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Die Jungs haben über die ganze Saison hinweg Moral gezeigt und sich vor allem in der Rückrunde enorm gesteigert – darauf können wir aufbauen.“
17.04.2026 20:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBC Coburg 75:77
Für die TSV Neustadt temps Shooters ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach einem dramatischen Spiel zu Ende gegangen. Im zweiten Achtelfinale unterlagen die Gastgeber dem BBC Coburg knapp mit 75:77 und verlieren damit die Serie. Neustadt erwischte einen starken Start und ging früh mit 7:0 in Führung, ehe Coburg im Verlauf des ersten Viertels besser ins Spiel fand und sich eine knappe Führung erarbeitete. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft, wobei die Gäste zwischenzeitlich davonzogen. Kurz vor der Pause verkürzten die Shooters durch einen Buzzerbeater-Dreier noch einmal auf 33:40.
Nach dem Seitenwechsel drehte Neustadt das Spiel. Mit einem starken Lauf übernahmen die Gastgeber die Führung und lieferten sich mit Coburg einen offenen Schlagabtausch. Vor den letzten zehn Minuten lag der BBC jedoch wieder vorne. Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi. Neustadt kämpfte sich mehrfach zurück und glich nach einem 8:0-Lauf zum 71:71 aus. In der entscheidenden Phase sorgten jedoch ein Foul samt technischen Fouls gegen Matej Jelovcic und vier verwandelte Freiwürfe der Coburger für den Knackpunkt. Zwar kam Neustadt noch einmal heran, doch die letzten Freiwürfe zum möglichen Sieg wurden nicht verwandelt. Damit zieht Coburg ins Viertelfinale ein, während für die Shooters die Spielzeit endet. Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie:
„Es war zwar kein hochklassiges, aber dafür zu jederzeit ein spannendes Spiel. Glückwunsch an den BBC Coburg zum Einzug in das Viertelfinale. Keiner wird Aime einen Vorwurf machen, dass er die Freiwürfe nicht getroffen hat. Das ist Basketball und davon lebt der Sport und Aime wird daraus weiter lernen und noch besser werden, als er sowieso schon ist. Unser Team hat einen tollen Kampf geboten und ist immer zurückgekommen. Darauf können wir, genau wie auf die ganze Saison, super stolz sein. Unsere Fans haben uns jedes Spiel so toll unterstützt und haben einen ganz großen Anteil an diesem Erfolg.“
17.04.2026 20:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Itzehoe Eagles 69:63
Für die Itzehoe Eagles ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Nach der 63:69-Niederlage bei der Porsche BBA Ludwigsburg verloren die Eagles auch das zweite Achtelfinalspiel und scheiden damit aus den Playoffs aus. Dabei zeigte sich Itzehoe im Vergleich zur ersten Partie deutlich verbessert – vor allem defensiv. Nachdem man im Hinspiel noch 40 Freiwürfe zugelassen hatte, hielt man Ludwigsburg diesmal bei nur elf Versuchen. Die aggressive Verteidigung zwang die Gastgeber immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Allerdings offenbarte sich auf der anderen Seite das große Problem: offensiv fehlte die Effizienz. Zwar starteten die Eagles ordentlich und entschieden das erste Viertel knapp für sich, doch im weiteren Spielverlauf blieb die Partie ausgeglichen. Immer wieder gelang es Itzehoe, sich kleine Vorteile zu erspielen – unter anderem durch starke Phasen von Toni Nickel und Finn Fleute. Doch einfache Ballverluste und eine schwache Wurfquote verhinderten, dass sich die Gäste entscheidend absetzen konnten. Zur Halbzeit lag Ludwigsburg knapp vorne (30:28).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, ehe sich Ludwigsburg vor dem Schlussviertel leicht absetzen konnte (49:44). Als der Rückstand im letzten Abschnitt zwischenzeitlich auf 13 Punkte anwuchs, schien die Partie entschieden. Doch die Eagles bäumten sich noch einmal auf: Dreier von Nickel und Fleute brachten ihr Team wieder heran (58:62), kurz darauf stand es sogar nur noch 60:62. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch erneut das Quäntchen Glück. Ein verlorener Defensivrebound und ein später Dreier der Gastgeber brachen den Rhythmus der Eagles endgültig. In der Offensive fanden sie keine Antworten mehr – das Aus war besiegelt. Topscorer der Eagles waren Finn Fleute mit 22 Punkten und 11 Rebounds sowie Toni Nickel mit 20 Zählern. Dennoch reichte die Leistung nicht, um die Serie zu verlängern. „Wir waren zu jeder Zeit im Spiel, aber offensiv hat uns das Wurfglück gefehlt“, erklärte Headcoach Timo Völkerink nach der Partie. Gleichzeitig zeigte er sich selbstkritisch und übernahm Verantwortung für das Ausscheiden. Trotz der Enttäuschung lobte er sein Team für Einsatz und Entwicklung im Saisonverlauf.
17.04.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SV Fellbach Flashers 83:80
Die Hertener Löwen haben sich in einem echten Playoff-Krimi gegen die Fellbach Flashers durchgesetzt und stehen nach einem 83:80-Erfolg nach Verlängerung im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie begann ausgeglichen und war zunächst von intensiver Defensive geprägt. Beide Teams fanden offensiv nur schwer ihren Rhythmus, ehe sich die Löwen im ersten Viertel leicht absetzen konnten. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch deutlich: Fellbach übernahm die Kontrolle, nutzte die Schwächen der Gastgeber konsequent aus und erspielte sich zwischenzeitlich eine komfortable Führung. Mit einem zweistelligen Rückstand ging es für Herten in die Kabine.
Nach der Pause zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Löwen kamen mit deutlich mehr Energie aus der Halbzeit, verteidigten aggressiver und trafen im Angriff bessere Entscheidungen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich zurück und stellten das Spiel vor dem Schlussviertel wieder auf Augenhöhe. Auch in den letzten zehn Minuten blieb es eng, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der Crunchtime verpassten es die Löwen zunächst, den Sieg frühzeitig klarzumachen – unter anderem durch ausgelassene Chancen von der Freiwurflinie. Beim Stand von 71:71 ging es in die Verlängerung. Dort bewiesen die Gastgeber schließlich die größere Nervenstärke. In einer erneut umkämpften Overtime behielten sie die Kontrolle und entschieden die Partie durch wichtige Freiwürfe in den Schlusssekunden für sich.
Trainer Robin Singh zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Moral seines Teams: „Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird. Es war ein Spiel der Runs. Immer wenn wir dachten, wir haben das Momentum, kam Fellbach zurück. Ein großes Kompliment an den Gegner, sie waren hervorragend eingestellt und haben nie aufgegeben. Aber auch an meine Mannschaft ein großes Kompliment. Nach so einem zweiten Viertel zurückzukommen und das Spiel noch zu drehen, spricht für die Mentalität und den Charakter der Jungs. In der Verlängerung haben wir das dann sehr gut gemacht – heute war es ein Sieg des Willens.“

