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Vorberichte ProA 31. Spieltag

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Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

10.04.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Uni Baskets Münster 

Im Abstiegskampf der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich die Lage weiter zu und für die Uni Baskets Münster steht ein Schlüsselspiel an. Auswärts bei den SBB Baskets Wolmirstedt geht es um nicht weniger als die Chance, den ersten Nichtabstiegsplatz zu übernehmen und das Momentum im Saisonendspurt auf die eigene Seite zu ziehen. Wie groß die Bedeutung dieser Partie ist, bringt Headcoach Götz Rohdewald unmissverständlich auf den Punkt: „Das Spiel am Freitag ist vielleicht noch ein klein wenig wichtiger als die anderen Spiele. Es ist ein extrem wichtiges Spiel. Es ist ein direkter Konkurrent gegen den Abstieg.“ Gleichzeitig macht er klar, dass in der aktuellen Situation kein Raum für Fehler bleibt: „Jedes Spiel ist eins, das wir gewinnen müssen.“

Nach der Niederlage gegen Tübingen hat Münster vor allem an den eigenen Schwächen gearbeitet. Besonders beim Rebounding und beim Einsatz sieht Rohdewald Verbesserungsbedarf: „Wir haben das besprochen, dass wir nicht den Einsatz hatten, den wir brauchen, und dass sich das in den letzten Spielen nicht noch mal wiederholen darf. In keinem der Spiele!“ Trotz der schwierigen Ausgangslage reist das Team mit Selbstvertrauen nach Magdeburg. Der Hinspielsieg sowie zwei Erfolge aus den letzten drei Spielen geben Anlass zur Hoffnung. Rohdewald zeigt sich entsprechend optimistisch: „Warum sollen wir nicht mit Zuversicht dahin fahren? Wir haben sie im ersten Spiel geschlagen, haben aus den letzten drei Spielen zwei gewonnen. Wir haben sicherlich unsere Chancen.“

Allerdings wartet mit Wolmirstedt ein unangenehmer Gegner, der individuell stark besetzt ist. Besonders Daivien Williamson als Topscorer sowie die erfahrene Spielgestaltung von Martin Bogdanov machen die Gastgeber gefährlich. Auch darauf hat sich Münster intensiv vorbereitet, wie Rohdewald betont: „Williamson ist ein unberechenbarer Faktor. Er ist ein sehr guter Scorer, den wir versuchen müssen zu kontrollieren. Wenn Pruitt und Henson heißlaufen, können sie ein sehr großer Faktor im Spiel sein.“

 

11.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. BBC Bayreuth 

Im Endspurt der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geht es für die BG Göttingen um eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Noch vier Spiele stehen auf dem Programm, zwei davon bestreiten die Veilchen vor heimischem Publikum. Am Samstag empfangen die Südniedersachsen den BBC Bayreuth in der Sparkassen Arena und wollen nach dem klaren Sieg gegen Koblenz direkt nachlegen. Die Göttinger haben sich mit dem Erfolg zuletzt neues Selbstvertrauen geholt und wollen nun ihren dritten Tabellenplatz verteidigen, während auch die kleine Chance auf Rang zwei weiterhin besteht. Entscheidend dafür wird sein, die starke Leistung aus dem vergangenen Spiel zu bestätigen. Vor allem die Defensive sowie die Kontrolle der Rebounds waren gegen Koblenz der Schlüssel zum Erfolg. Dazu kam eine überzeugende Offensivleistung mit hohen Trefferquoten aus dem Feld und von der Freiwurflinie sowie guter Ballbewegung. Einzig die Ballverluste bleiben ein Punkt, an dem die Mannschaft weiter arbeiten muss.

Mit Bayreuth wartet allerdings ein unangenehmer Gegner, der sich mitten im Kampf um den letzten Playoff Platz befindet. Die Oberfranken reisen mit Rückenwind an, nachdem sie Bremerhaven besiegen konnten und damit ihre Chancen gewahrt haben. Besonders auffällig war dabei Rückkehrer Lenny Liedtke, der nach seiner Verletzungspause direkt mit 19 Punkten überzeugte. Auch KeVaughn Allen zeigte mit 18 Zählern seine Qualitäten. Insgesamt verfügt Bayreuth über mehrere Spieler, die regelmäßig zweistellig punkten, darunter Rayshawn Mart und Kyle Sturdivant, während Center Willem Brandwijk für Stabilität unter dem Korb sorgt. Bereits im Hinspiel setzte sich Göttingen mit 88:77 durch, allerdings standen den Bayreuthern damals einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Entsprechend verändert präsentiert sich der Gegner nun, was die Aufgabe für die BG deutlich anspruchsvoller macht. Entscheidend wird sein, die gegnerischen Schlüsselspieler im Eins gegen Eins zu kontrollieren, die Rebounds zu dominieren und offensiv weiterhin konsequent die Zone zu attackieren.

 

11.04.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 

Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde bewegen sich die GIESSEN 46ers in einem echten Spannungsfeld zwischen Hoffnung und Druck. Die Ausgangslage ist klar: Von Aufstiegsträumen ist noch alles möglich, gleichzeitig ist selbst die Playoff-Teilnahme noch nicht gesichert. Umso größer ist die Bedeutung des kommenden Spiels bei den VfL SparkassenStars Bochum, das zwar kein Finale ist, aber richtungsweisenden Charakter besitzt. Ein Sieg würde den Abstand auf die Nicht-Playoff-Plätze komfortabler gestalten, eine Niederlage hingegen die Konkurrenz wieder näher heranrücken lassen. Entsprechend fokussiert blickt Gießens Headcoach Frenki Ignjatovic auf den Gegner und zollt ihm großen Respekt:

„Sie haben alles, was ein Playoff-Team braucht: Starke Importspieler und vor allem gute Deutsche, die eingespielt sind und schon lange das Bochumer Trikot tragen.“ Besonders die eingespielte deutsche Achse um Lars Kamp, Niklas Geske, Kilian Dietz und Jonas Grof macht Bochum gefährlich. Ignjatovic weiß um das Potenzial der Gastgeber und warnt: „Wenn Bochum heiß läuft, sind sie für jedes Team in der Liga gefährlich.“ Trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie darf sich Gießen jedoch nicht in Sicherheit wiegen. Auch die 46ers selbst mussten zuletzt mehrere enge Spiele abgeben und haben gezeigt, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Niederlage ist.

Gleichzeitig erschweren personelle Probleme die Vorbereitung, während auch Ignjatovic selbst nach einem Unfall mit gebrochenen Rippen nur eingeschränkt arbeiten kann. Dennoch bleibt der Coach optimistisch und sieht sein Team auf dem richtigen Weg: „Wir haben trotz der letzten drei unglücklichen Niederlagen gezeigt, dass wir mit jedem Team mithalten können.“

 

11.04.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 

Mit Rückenwind gehen die Artland Dragons in die entscheidende Phase der Saison und wollen ihre starke Form auch im Heimspiel gegen die Tigers Tübingen bestätigen. Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Kirchheim und dem Sprung auf Tabellenplatz fünf kehren die Quakenbrücker in die heimische Artland Arena zurück, wo am Samstag um 19:30 Uhr das nächste richtungsweisende Duell ansteht. Mit fünf Siegen in Serie und der bereits gesicherten Playoff Teilnahme gehen die Dragons mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Der Erfolg in Kirchheim war dabei ein echtes Ausrufezeichen, denn trotz der Disqualifikation von Amir Hinton im dritten Viertel zeigte das Team Moral, übernahm in der Schlussphase die Kontrolle und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Ziel ist nun der sechste Erfolg in Serie, um Platz fünf zu festigen und gleichzeitig den Blick weiter nach oben zu richten.

Das Hinspiel in Tübingen war ein offensiv geprägtes Duell, das die Dragons mit 105:97 für sich entscheiden konnten. Damals überzeugte vor allem Hinton mit einer starken Leistung, während das Team insgesamt große Comeback Qualitäten zeigte und die Partie in der Schlussphase drehte. Die Tigers Tübingen befinden sich aktuell mit elf Siegen im Tabellenkeller und kämpfen weiterhin um den Klassenerhalt. Unter dem neuen Headcoach Eric Detlev hat sich die Formkurve jedoch stabilisiert. Drei Siege aus den letzten fünf Spielen, darunter ein wichtiger Erfolg in Münster, zeigen, dass die Schwaben deutlich gefährlicher geworden sind. Besonders auffällig ist dabei die veränderte Spielweise. Während das Team zu Saisonbeginn stark strukturiert agierte, ist das Spiel inzwischen deutlich freier und unberechenbarer geworden. Im Fokus steht vor allem Jordan Johnson, der mit 18,4 Punkten, 5,3 Assists und 4,9 Rebounds als klarer Schlüsselspieler fungiert. Unterstützt wird er von JaCobi Wood, Bernard Pelote sowie den Big Men Melkisedek Moreaux und Lukas Milner, die unter dem Korb für Präsenz sorgen. Trotz ordentlicher Ballbewegung und solider Assistwerte gehört Tübingen offensiv statistisch zu den schwächeren Teams der Liga, insbesondere die Dreierquote liegt im unteren Bereich.

Dragons Headcoach Hendrik Gruhn sieht dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe: „Tübingen ist ein ganz anderes Team als noch im Hinspiel. Der Trainerwechsel hat ihr Spiel deutlich verändert. Zu Beginn der Saison waren sie sehr strukturiert mit vielen Systemen und festen Abläufen, mittlerweile agieren sie deutlich freier. Die Spieler treffen mehr eigene Entscheidungen, das Spiel ist offener und weniger vorhersehbar. Angeführt werden sie von Jordan Johnson. Seitdem er dazugestoßen ist, läuft ein Großteil der Offensive über ihn. Ihn gilt es bestmöglich zu kontrollieren. Wir müssen es schaffen, ihn selbst zu bremsen und ihn so zu stören, dass er seine Mitspieler nicht in Szene setzen kann. Das wird ein zentraler Bestandteil unseres Gameplans sein. Offensiv wollen wir da weitermachen, wo wir in Kirchheim aufgehört haben. Ich finde, dass wir dort ein sehr gutes Spiel gemacht haben, auch wenn die Wurfquoten, gerade in der ersten Halbzeit, nicht optimal waren. Die Art und Weise, wie wir unsere Vorteile ausgespielt und den Ball bewegt haben, hat mir sehr gut gefallen. Darauf wollen wir aufbauen und uns bestmöglich auf Tübingen einstellen.“

 

11.04.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich die Lage weiter zu und die HAKRO Merlins Crailsheim stehen vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe. Am Samstagabend gastieren die „Zauberer“ bei den Paderborn Baskets, die sich mitten im Abstiegskampf befinden und jeden Sieg dringend benötigen. Die Ausgangslage verspricht Spannung, denn beide Teams kommen mit Selbstvertrauen in die Partie. Crailsheim gewann zuletzt ein echtes Topspiel bei den Gießen 46ers in letzter Sekunde, während Paderborn im direkten Kellerduell gegen Wolmirstedt ebenfalls mit der Schlusssirene erfolgreich war. Schon das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften war ein Krimi, den die Merlins knapp mit 76:73 für sich entscheiden konnten. Im Fokus bei den Gastgebern steht vor allem Jonathan Klussmann. Der dänische Point Guard zählt mit knapp 19 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga und ist der zentrale Motor der Offensive. Unterstützung erhält er von Kevin Osawe, der nicht nur effizient punktet, sondern mit über sieben Rebounds pro Partie auch unter den Körben eine wichtige Rolle spielt und regelmäßig Double Doubles auflegt.

Auf Seiten der Crailsheimer überzeugte zuletzt Marvin Ogunsipe, der beim Sieg gegen Gießen mit 18 Punkten und zehn Rebounds glänzte und damit ebenfalls ein Double Double verbuchte. Generell präsentiert sich Crailsheim aktuell in starker Form und gehört zu den heißesten Teams der Liga, was sie auch auswärts immer wieder unter Beweis stellen konnten. Trotzdem warnt Headcoach David McCray vor dem Gegner: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Paderborn. Sie sind ein sehr gefährlicher Gegner. Zuhause konnten sie schon Teams wie Gießen und Göttingen schlagen, auch gegen Hagen haben sie eine starke Leistung gezeigt. Deshalb wissen wir, dass sie gefährlich sind und auch gegen Top-Mannschaften aus der Liga gewinnen können. Für uns bedeutet das, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen, aggressiv verteidigen und schnell nach vorne spielen müssen. Wir werden natürlich alles dafür geben, mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

12.04.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der überraschenden Niederlage in Bayreuth wollen die Eisbären Bremerhaven vor heimischer Kulisse eine Reaktion zeigen. In der ÖVB Arena empfangen sie die Nürnberg Falcons und wollen wichtige Punkte im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs sichern. Trotz der Pleite am vergangenen Spieltag stehen die Eisbären weiterhin auf Rang vier und haben damit eine gute Ausgangsposition. Dennoch ist klar, dass im engen Endspurt jeder Sieg zählt. Die Partie gegen Nürnberg bietet die Chance, direkt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Das Hinspiel spricht dabei für Bremerhaven. Damals setzte sich das Team aus dem Norden mit 74:59 durch und überzeugte vor allem defensiv. Nürnberg fand kaum Lösungen im Angriff, während Elijah Miller mit einem Double Double sowie Jake Biss als Topscorer den Unterschied machten. Doch die Gäste reisen mit neuem Selbstvertrauen an.

Nach einer längeren Niederlagenserie haben die Falcons zuletzt zwei wichtige Siege eingefahren und sind wieder im Rennen um die Playoffs. Entsprechend motiviert wird das Team auftreten, zumal nur ein Sieg Rückstand auf Platz acht besteht. Bremerhavens Headcoach Steven Esterkamp unterstreicht die Bedeutung der Begegnung: „Das ist ein wichtiges Spiel gegen Nürnberg. Wir müssen Schritte nach vorne machen, was das Beenden von Spielen angeht und über die gesamten 40 Minuten diszipliniert spielen. Wir müssen auf unserem Level spielen, um uns auf die nächsten Schritte in Richtung Playoffs vorzubereiten.“ Für die Eisbären wird es darauf ankommen, an die defensive Stabilität aus dem Hinspiel anzuknüpfen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu agieren. Nürnberg hingegen wird versuchen, den positiven Trend fortzusetzen und weiter Druck auf die Playoff Plätze auszuüben.

 

12.04.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Hauptrunde neigt sich dem Ende zu, doch für Phoenix Hagen bleibt die Spannung hoch. Vier Spiele stehen noch an, ehe im Mai die Playoffs beginnen, und trotz bereits gesichertem zweiten Tabellenplatz sowie der Qualifikation für die Meisterschaftsrunde ist von Entspannung keine Spur. Dafür sorgt allein das kommende Heimspiel gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, die ebenfalls längst ihr Ticket für die Postseason gelöst haben. Die Erinnerungen an das Hinspiel dürften bei den Hagenern noch präsent sein. Damals setzte es eine deutliche 60:81 Niederlage, bei der vor allem die schwache Dreierquote den Ausschlag gab. Entsprechend dürfte die Motivation groß sein, sich vor heimischem Publikum zu revanchieren.

Kirchheim reist mit viel Selbstvertrauen an. Sieben Siege aus den letzten zehn Spielen haben die Knights stabil auf den Playoff Plätzen etabliert. Coach Igor Perovic hat sein Team zu einer konstanten Größe geformt, die vor allem durch Physis und Präsenz unter den Körben überzeugt. Auf Seiten von Phoenix liegt der Fokus auf der eigenen Stärke. Die Hagener stellen mit über 95 Punkten pro Spiel die beste Offensive der Liga und überzeugen durch ihr starkes Teamplay. Dennoch ist man sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst. Headcoach Chris Harris betont:

„So sehr wir Heimspiele vor unseren großartigen Fans immer genießen, so sehr schätzen wir auch die damit verbundene Chance an unseren Prozessen zu arbeiten. Mit Kirchheim kommt eine Mannschaft ans Ischeland, die sich vor allem dank ihrer Stabilität auf den Playoff Plätzen festgesetzt hat. Die Knights bringen viel Physis mit, die sie in Brettnähe gut zu nutzen wissen. Hier sind wir darin gefordert, sowohl offensiv als auch defensiv Gegenmittel zu finden, ohne dabei zu sehr von unserer eigenen Philosophie abzurücken.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Bayer Giants Leverkusen 

Vier Spieltage stehen noch aus und mitten im Abstiegskampf zählt jeder Sieg. Entsprechend klar formuliert Headcoach Michael Koch die Ausgangslage: „Wir wissen natürlich, um was es in den kommenden Wochen geht. Es stehen noch vier Spieltage auf dem Programm und viele Teams stehen mental unter Druck – wir eingeschlossen. Von daher müssen die Jungs im Endspurt alles in die Waagschale werfen, um das große Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“ Die nächste Aufgabe führt die Leverkusener zu den EPG Baskets Koblenz, die sich im Tabellenmittelfeld befinden und deutlich weniger Druck verspüren. Für die GIANTS wird es dennoch alles andere als einfach, denn Koblenz gehört offensiv zu den stärksten Teams der Liga, weist gleichzeitig aber die schwächste Verteidigung auf. Genau darin sieht Koch den Schlüssel zum Spiel: „Koblenz ist im Angriff extrem stark und spielt sehr schnellen Basketball. Sie versuchen, das Tempo zu diktieren und laufen eine große Anzahl an Fast-Breaks. Wir müssen dies unterbinden und ihnen unseren Stil aufdrücken. Bedeutet viel zum Korb gehen und falls dies nicht möglich ist, neue Auswege finden, um zu punkten. Diese Aufgabe wird nicht einfach sein, aber wir werden alles Nötige tun, um zu siegen!“

Angeführt werden die Gastgeber von Topscorer Calvin Wishart, der konstant zweistellig punktet und das Spiel lenkt. Unterstützung erhält er unter anderem von Tim Smith Jr. sowie Aleksa Kovacevic, die ebenfalls wichtige Rollen im Koblenzer Spiel einnehmen. Trotz der schwierigen Ausgangslage können sich die Leverkusener auf ihre Fans verlassen. Rund 80 Anhänger werden das Team auswärts unterstützen. Für Koch ist das keine Selbstverständlichkeit: „Wir haben es unseren Fans in 2025/26 nicht einfach gemacht. Wie toll sie uns unterstützen und mit welch einer Anzahl sie am Sonntag bei den Baskets am Start sind, hat größten Respekt verdient. Wir sind überglücklich, dass wir bei einem schweren Auswärtsspiel auf unseren Anhang zählen können.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. PS Karlsruhe LIONS 

Am Sonntag empfangen die Kölner den Playoff Kandidaten aus Karlsruhe zum Heimspiel in der Motorworld. „Ich freu mich auf ein attraktives Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe und direkten Nachbarn“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Unabhängig von der Tabellensituation hat Karlsruhe beim Sieg gegen Hagen gezeigt, wie schwer es für uns werden wird. Diese Erkenntnis – und für die eigenen Fans spielen zu können – sollte uns eine große Motivation sein.“ Die Karlsruher haben zuletzt zwei völlig unterschiedliche Gesichter gezeigt. Zunächst setzte es beim Tabellenletzten Uni Baskets Münster eine klare 64:89 Niederlage, nur wenige Tage später gelang dann mit dem 116:109 nach Verlängerung gegen Tabellenführer Phoenix Hagen ein echtes Ausrufezeichen. Besonders beeindruckend war dabei die Treffsicherheit von außen, denn die Mannschaft von Headcoach Demond Greene verwandelte starke 24 Dreipunktewürfe. Kilian Binapfel kam auf 23 Punkte, Isaiah Hart und David Cohn auf jeweils 22, David Ejah auf 21 Zähler. Dazu wartet mit Maurice Pluskota ein Center, der den RheinStars schon in den vergangenen ProA Jahren immer wieder Probleme bereitet hat.

Durch den Erfolg gegen Hagen konnten die Lions in der Tabelle mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichziehen. Beide Teams stehen bei 14 Saisonsiegen und kämpfen damit weiter um die Playoff Plätze. Die RheinStars liegen mit 13 Erfolgen direkt dahinter und könnten mit einem Heimsieg nicht nur Revanche für die 74:89 Niederlage im Hinspiel nehmen, sondern auch nach Siegen mit Karlsruhe gleichziehen. „Karlsruhe hat eine gut besetzte und gut gecoachte Mannschaft, die das Potenzial für die Playoffs hat“, sagt RheinStars Headcoach Zoran Kukic. „Die Jungs haben in dieser Woche ordentlich trainiert und wir wollen ihnen natürlich zusammen mit unseren Fans das Leben so schwer wie möglich machen.“

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