Die deutschen U18-Jungen sind beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim weiterhin auf der Erfolgsspur. Im vierten Turnierspiel gab es für das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic heute den vierten Sieg. In der GBG Halle in in Mannheim setzten sich die DBB-Youngster mit 91:56 (23:21, 24:14, 23:11, 21:10) gegen Schweden durch und haben damit einen Platz im Halbfinale sicher. Am morgigen Donnerstag geht es am zum Abschluss der Hauptrunde gegen Japan (20.00 Uhr).
Edoka bärenstark
Wie fast schon gewohnt startete die deutsche Mannshaft nicht besonders gut in die Partie. Hohe Intensität und Physis prägten das Spiel zu Beginn, Schweden profitierte vom ungenauen Passspiel der Deutschen (8:9, 4.). Bis auf 10:18 zogen die Skandinavier davon (6.). Bis dahin agierte Deutschland offensiv zu gezwungen. Über verbesserte Defense fanden die DBB-Korbjäger dann auch offensiv zu einem Rhythmus und legten einen 13:0-Lauf mit zwei Dreiern von Dusan Ilic hin (10.). Mit der Schlusssirene des Auftaktviertels kassierte man dann noch einen schwedischen Dreier zum 23:21.
Schweden antwortete zum 24:26 (12.), ehe wieder eine starke Phase der Deutschen folgte. Dreier Jamie Edoka, „and one“ Felix Kiehlneker, Freiwurf Edoka: 31:26 (13.). Vom 31:28 bis zum 40:28 legte Deutschland einen 9:0-Lauf hin, u.a. mit zwei Dunks von Anton Kemmer und des bärenstarken Edoka. Man war richtig ins Laufen gekommen und hatte den Gegner in diesen Minuten im Griff. Bis zur Pause änderte sich daran nichts (47:35).
Frühe Vorentscheidung
Deutschland war nach der Pause um eine schnelle Entscheidung bemüht. Immer wieder kam man zum schwedischen Korb, punktete entweder direkt oder war nur durch Fouls zu stoppen. Ein glänzender Fastbreak, abgeschlossen durch einen starken pass von Edoka auf Kemmer, führte erstmals zu einer 20-Punkte-Führung (61:41, 24.). Phasenweise spielte die deutsche Mannschaft wie aus einem Guss und überzeugte das Publikum in der GBG Halle in Mannheim. Die Dominanz wurde eher noch stärker und beim 68:43 durch Kenan Youdom (27.) war bereits eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn sich hier und da Unkonzentriertheiten einschlichen, die Ibrahimagic so gar nicht gefallen wollten.
Dennoch brannte im Schlussabschnitt nichts mehr an. Deutschland blieb immer Herr des Geschehens und holte sich den Sieg ohne noch in Gefahr zu kommen. Damit stehen die DBB-Jungen erneut im Halbfinale des Albert Schweitzer Turnieres.
Fotos: DBB/Lincke

