Basketball
News melden
Nachrichten

AST 2026: Spielberichte von Tag vier

0 1

Gruppe/Group A

Bahrain – Japan 79:90 (21:19, 22:17, 16:31, 20:23)

Japan startete in dieses Spiel ohne ihren Topperformer von Dienstag Kenichiro Benedict. Die Abschlüsse beider Teams waren im ersten Viertel schlecht ausgeführt und so war es anfangs ein punktearmes Spiel. Auch Fehler beider Teams führten zu viele Ballverlusten, die aber vom anderen Team kaum zu Punkten führten. Bahrain konnte sich zwischenzeitlich mit sieben Punkten einen Vorsprung erspielen (14:7, 7.), doch Japan holt zum Ende des Viertel zum 21:19 auf. Im zweiten Viertel wieder ein ähnliches Spiel. Erst dominieren die Bahrainer deutlich mit einem zwischenzeitlichen Vorsprung 17 Punkte und zum Ende kommt Japan durch einen getroffenen Dreier auf 43:36 ran.

Die Aufholjagd ging in die zweite Halbzeit und in Minute 25 hatte Japan die Führung zurück (52:54), was in Schwung gab und am Ende des dritten Viertel stand es 59:67. Die Japaner ließen die die Bahrainer im letzten Viertel nicht mehr ran und holten sich ihren zweiten Sieg mit 79:90.

_____________________________

Japan entered this game without Kenichiro Benedict, their top performer from Tuesday. Both teams struggled with their finishing in the first quarter, resulting in a low-scoring start. Mistakes by both sides led to numerous turnovers, though the opposing team rarely capitalized on them for points. Bahrain managed to build a seven-point lead at one point (14:7, 7th minute), but Japan closed the gap to 21:19 by the end of the quarter. The second quarter followed a similar pattern. Bahrain dominated early on, building a 17-point lead at one point, but Japan closed the gap to 43:36 by the end of the quarter with a three-pointer.

The comeback continued into the second half, and by the 25th minute, Japan had regained the lead (52:54), which gave them momentum; the score stood at 59:67 at the end of the third quarter. The Japanese didn’t let the Bahrainis get close in the final quarter and secured their second victory with a score of 79:90.

 

Italy girls – Japan girls 51:62 (15:13, 17:21, 11:12, 8:16)

Das zweite Spiel des Tages war eine Premiere, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Albert Schweitzer Turniers standen zwei Mädchenmannschaften auf dem Feld. Das Spiel war von Anfang an schnell, das Tempo vorgegeben von den Japanerinnen. Die Italienerinnen gelang es aber gut sich dem Tempo anzupassen und war es eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit. Die japanischen Jungs, die im Spiel vorher gegen Bahrain gewonnen hatten, waren als Support da und zur Halbzeit stand es 33:34.

Die zweite Halbzeit war, wie die erste, sehr ausgeglichen. Beide Teams erspielten sich immer wieder die Führung. Die Japanerin waren stark im Rebounding und hatten starke Fastbreaks, während die Italienerinnen immer wieder gut zum Korb fanden und auch defensiv die Japanerinnen zeitweise gut kontrollieren konnten. In den letzten drei Minuten schien aber die Power bei den Italienerinnen raus zu sein und die Japanerinnen konnten am Ende mit elf Punkten Unterschied (51:62).

______________________________

The second game of the day was a first, as it marked the first time in the history of the Albert Schweitzer Tournament that two girls’ teams took the field. The game was fast-paced from the start, with the Japanese setting the tempo. However, the Italians managed to adapt well to the pace, resulting in a very evenly matched first half. The Japanese boys, who had won their previous game against Bahrain, were there to cheer them on, and at halftime the score was 33:34.
The second half, like the first, was very evenly matched. Both teams took the lead back and forth. The Japanese were strong on the boards and had powerful fast breaks, while the Italians consistently found their way to the basket and were also able to control the Japanese defensively at times. In the final three minutes, however, the Italians seemed to run out of steam, and the Japanese ultimately won by an eleven-point margin (51:62).

 

Türkiye – Slovenia 80:86 (16:18, 22:21, 22:17, 20:30)

Die Türkei stieg direkt mit einer sehr starken Phase ins Spiel ein. Karutasu legte für die Türken in den ersten drei Minuten zwei Dreier und einen Dunk hin. Die Slowenen hielten nach kurzen Anfangsschwierigkeiten aber schnell wieder mit. Beide Teams spielten sich in der ersten Halbzeit immer wieder kurz nach vorne. Zur Halbzeit stand es 38:39.

Die Türken hatten in der letzten Phase des dritten Viertel etwas mehr Ausdauer und konnten, unteranderem durch einen Buzzer Beater Dreier, mit etwas Vorsprung ins letzte Viertel starten (60:56). Am Anfang des letzten Viertel kann sich die Türkei kurz weiter absetzen. Auf beiden Seiten fallen in diesem Viertel viele Dreier und die Slowenen können dadurch langsam die Überhand gewinnen und am Ende mit 80:86 gewinnen.

______________________________

Turkey came out of the gate with a very strong start. Karutasu hit two three-pointers and a dunk for the Turks in the first three minutes. After some initial struggles, however, the Slovenians quickly caught up. Both teams traded leads repeatedly in the first half. The score at halftime was 38:39.

The Turks showed a bit more stamina in the final stretch of the third quarter and, thanks in part to a buzzer-beating three-pointer, entered the final quarter with a slight lead (60:56). Turkey briefly extended its lead at the start of the fourth quarter. Both teams hit numerous three-pointers in this quarter, allowing the Slovenians to slowly gain the upper hand and ultimately win 80:86.

 

Germany – Sweden 91:56 (23:21, 24:14, 23:11, 21:10, Spielbericht/game report)

Fotos: DBB/Berger | DBB/Lincke

Gruppe/Group B

Italy – Brazil 88:97 n.V. (18:16, 28:18, 22:23, 10:23, 8:17)

Zu Beginn leisteten sich beide Teams haarsträubende Passfehler, die besonders Brasilien nutzen konnte. Offenbar lähmte die Bedeutung der Partie die jungen Korbjäger etwas (5:9, 4.). Fortan ging es hin und her mit mehreren Führungswechseln (16:16, 8.). Beide Head Coaches arbeiteten sich lautstark an der Seitenlinie ab und übertrugen die Hektik aufs Spielfeld. Italien versuchte es mit frühem Doppeln im Vorfeld und übte damit defensiv den größeren Druck aus (22:16, 11.). Drei Dreier brachten Italien mit 33:22 in Front (14.). Bis zum Kabinengang blieben die Azzurri die klar bessere Mannschaft (46:34).

Brasilien kam mit Voldampf zurück aufs Feld, aber Italien wehrte den ersten Ansturm u.a. mit zwei Dreiern souverän ab (58:41, 24.). Das bis dahin ungeschlagene Brasilien fand kein Mittel gegen die in allen Belangen überlegenen Italiener (65:43, 26.) und musste sich erst einmal auf ein besseres Ergebnis konzentrieren, um in eventuellen Dreier- oder sogar Vierervergleichen nicht viele Chancen einzubüßen. Die Südamerikaner kamen heran (72:64, 33.), in erster Linie, weil Italien sich fast nur noch auf 1-1 Aktionen beschränkte. Italien verlor Gabriele Turconi mit Verletzung, leistete sich ein technisches Foul und plötzlich hieß es nur noch 77:74 (37.). Brasilien machte das 77:76 und kam zum 78:78-Ausgleich (38.). Italien wirkte völlig hilflos und rettete sich irgendwie in die Verlängerung. In der setzte sich Brasilien verdient durch und steht damit vorzeitig im Halbfinale.

______________________________

Both teams came out sloppy, committing some ugly turnovers early on, which Brazil was able to capitalize on. The significance of the game seemed to affect the young players, as they looked a bit tight (5–9, 4th minute). From there, the game turned into a back-and-forth battle with several lead changes (16–16, 8th minute). Both head coaches were very vocal on the sidelines, and that intensity clearly carried over onto the court. Italy started to apply more defensive pressure, mixing in early traps in the backcourt (22–16, 11th minute). Three straight threes helped Italy extend the lead to 33–22 (14th minute). Heading into the locker room, the Azzurri were clearly the better team (46–34).

Brazil came out of the break full throttle, but Italy weathered the initial surge calmly, knocking down a couple of threes to hold them off (58–41, 24th minute). Up to that point undefeated, Brazil had no answers for an Italian side that was superior in every aspect (65–43, 26th minute) and had to shift focus to keeping the margin respectable—especially with potential tiebreaker scenarios in mind. The South Americans started to claw their way back (72–64, 33rd minute), largely because Italy settled for too many isolation plays. Italy then lost Gabriele Turconi to injury, picked up a technical foul, and suddenly the lead was cut to just 77–74 (37th minute). Brazil made it 77–76 and then tied the game at 78–78 (38th minute). Italy looked completely rattled and somehow managed to hang on and force overtime. In the extra period, Brazil took control and earned a well-deserved win, securing an early spot in the semifinals.

 

Latvia – China 78:74 (25:13, 19:14, 18:22, 16:25)

Im Duell der beiden noch sieglosen Teams holte sich Lettland früh eine deutliche Führung (18:5, 7.). Lettland hatte bis dato drei Mal nur knapp verloren und wollte sich offenbar unbedingt den ersten Sieg holen. China konnte die Partie in der Folge ausgeglichen gestalten, lief aber weiter einem zweistelligen Rückstand hinterher (33:17, 14.). Lettland hatte in der ersten Halbzeit trotz einiger Fehler jederzeit Kontrolle über das Spiel (44:27).

Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild. China mühte sich um ein Comeback, aber die Letten ließen das durch gelungene Aktionen von Aizpurs nicht bis zum 55:42 (26.) nicht wirklich zu. Dann aber rief der lettische Coach seine Jungs zu einer Auszeit zusammen. Nach 29 Minuten war der Vorsprung weiter geschrumpft (59:49), Lettland wackelte etwas. Bis auf 67:63 (36.) kam China heran, ging dann sogar in Führung (67:69, 38.). Ähnlich wie Italien zuvor schienen die Letten das Spiel einfach weggeworfen zu haben. Doch sie gingen mit einem Dreier wieder in Führung und lag 20 Sekunden vor dem Ende mit 76:73 vorne. Das konnten die Chinesen dann nicht mehr drehen.

______________________________

In a matchup between two winless teams, Latvia jumped out to a big early lead (18–5, 7th minute). Having suffered three narrow losses up to that point, Latvia clearly came in determined to secure their first win. China managed to play more evenly as the game went on but continued to trail by double digits (33–17, 14th minute). Despite a few mistakes, Latvia remained in control throughout the first half (44–27).

The same pattern continued after the break. China kept pushing for a comeback, but Latvia held them off, with Aizpurs making key plays to maintain a 55–42 lead (26th minute). But then the Latvian coach called a timeout to regroup his team. By the 29th minute, the lead had been trimmed further (59–49), and Latvia started to look a bit shaky. China cut it to 67–63 (36th minute) and then even took the lead at 69–67 (38th minute). Much like Italy earlier, Latvia seemed to have let the game slip away. However, they responded with a three-pointer to regain the lead and were up 76–73 with 20 seconds left. China couldn’t turn it around from there.

 

Germany girls – Serbia girls 56:65 (14:15, 5:18, 20:14, 17:18, Spielbericht/game report)

 

Serbia – New Zealand 80:76 (16:16, 12:22, 16:23, 36:15)

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, konnten sich die Neuseeländer im zweiten Viertel absetzen. Jackson Ball führte die Kiwis an und zeigte warum er zu den bislang besten Akteuren des Turniers gehörte. Serbien wirkte etwas ideenlos, schlief beim Rebound und konnte die gegnerische Physis in der Zone nur selten matchen. Selbes Bild nach der Pause. Neuseeland hatte das Sagen und baute seine Führung zwischenzeitlich auf knapp 20 Punkte auf. In der Folge kam es zu einer kleineren Rangelei, wodurch auch die serbischen Fans aufgeweckt wurden. Plötzlich wirkten die Serben wie ausgewechselt, trafen ihre Dreier und spielten leidenschaftlich Defense. Neuseeland merkte man nun die Angst an, das Spiel herzuschenken. Es folgten nur vereinzelt gute Abschlüsse der „All Blacks“. Serbien hingegen konnte nicht verwerfen und drehte die Partie dank des überragenden Vuk Danilovic am Ende in einen Vier-Punkte-Sieg, der die Hoffnungen aufs Halbfinale am Leben hält.

______________________________

After an evenly matched opening period, New Zealand went ahead in the second quarter. Jackson Ball led the Kiwis and showed why he was among the tournament’s best players so far. Serbia seemed somewhat lacking in ideas, was slow on the boards, and rarely matched the physicality of their opponents in the paint. It was the same story after the break. New Zealand was in control and at one point built its lead to nearly 20 points. A minor scuffle then broke out, which also roused the Serbian fans. Suddenly, the Serbs seemed like a different team, hitting their three-pointers and playing passionate defense. You could now sense New Zealand’s fear of giving the game away. The “All Blacks” managed only a few good shots from there on out. Serbia, on the other hand, couldn’t miss and, thanks to the outstanding Vuk Danilovic, turned the game around in the end for a four-point victory that keeps their hopes of reaching the semifinals alive.

Comments

Комментарии для сайта Cackle
Загрузка...

More news:

Deutscher Basketball Bund
Basketball-Club Hamburg e.V. - Hamburg Tigers
Giessen 46ers und TV Lich

Read on Sportsweek.org:

BG 74 Göttingen e.V.
HC Rot-Weiß München e.V.
Deutscher Basketball Bund
Basketball Club Anhalt e.V.

Andere Sportarten

Sponsored