NBBL: Eintracht Frankfurt/SKYLINERS unterliegt knapp in Game 1 gegen KICKZ IBAM
Intensiver Beginn mit Vorteilen für IBAM
Die Partie startete von Beginn an intensiv und umkämpft – die Bedeutung des Playoff-Duells war beiden Teams deutlich anzumerken. Die Münchner fanden jedoch den etwas besseren Rhythmus und konnten sich besonders gegen Ende des ersten Viertels leicht absetzen. Nach zehn Minuten führte IBAM mit 21:18.
Auch im zweiten Abschnitt blieb IBAM zunächst das bestimmende Team. Die Frankfurter taten sich offensiv schwer, ihren Rhythmus zu finden, wodurch die Gäste ihren Vorsprung zeitweise auf über zehn Punkte ausbauen konnten. Kurz vor der Halbzeit gelang es den Hessen jedoch, wieder etwas näher heranzukommen – vor allem durch wichtige Aktionen von Lukas Smazak und Julius Messer. Dennoch ging Frankfurt mit einem 37:46-Rückstand in die Kabine.
Defensive bringt Frankfurt zurück ins Spiel
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Frankfurt die Intensität in der Verteidigung deutlich. IBAM traf mehrere wichtige Würfe nicht mehr, während die Gastgeber Schritt für Schritt aufholten. So verkürzten Eintracht Frankfurt/SKYLINERS den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf nur noch zwei Punkte und gingen mit neuem Momentum in die letzten zehn Minuten.
Spannung bis zur letzten Sekuhde
Im Schlussviertel schien das Spiel zunächst zugunsten der Frankfurter zu kippen. Sie nutzten ihren Rhythmus aus der zweiten Halbzeit und gingen sogar in Führung. In den entscheidenden Minuten verlor das Team jedoch wieder etwas den Faden, während IBAM kurz vor Schluss erneut die Führung übernahm.
Mit nur noch vier Sekunden auf der Uhr bekamen die Frankfurter noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Ivan Crnjac kam zu einem relativ freien Wurf, konnte diesen jedoch nicht verwandeln – so blieb es beim knappen 74:77-Endstand.
Serie geht in München weiter
Das nächste Spiel der Serie findet am kommenden Sonntag in München statt. Sollte Frankfurt dort gewinnen, würde ein entscheidendes drittes Spiel erneut im BCM stattfinden. Für die Mannschaft von Thore Bethke bedeutet die Niederlage bereits jetzt Druck: Um ein frühes Playoff-Aus – wie im vergangenen Jahr – zu verhindern, müssen die nächsten beiden Partien gewonnen werden.

