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WNBL-Rückblick: Main Sharks machen TOP4-Einzug perfekt

Die Main Sharks haben es geschafft! Nach dem Titelgewinn in der Vorsaison steht das Team von Michael Wiegand zum zweiten Mal in Folge im TOP4. Mit einem souveränen Sieg über BASS Berlin tüteten die Main Sharks den zweiten Sieg und damit die Serie ein. In den restlichen Viertelfinalpartien konnten sich ALBA, Hagen und die TS Jahn den Matchball sichern. In der Abstiegsrunde feierte Bonn den Klassenerhalt während es im Norden noch kein Aufatmen gab.

Viertelfinale

TG Main Sharks Würzburg – BASS Berlin 63:37
Nachdem das Hinspiel noch phasenweise auf Augenhöhe war, glich das zweite Aufeinandertreffen einem Klassenunterschied. Besonders defensiv überzeugten die Main Sharks auf ganzer Linie und ließen im ersten und dritten Viertel weniger als acht Punkte zu. Offensiv konnte sich Würzburg wie immer auf das Duo aus Mia Wiegand (21 PTS, 14 REB) und Moescha Bakam (10 PTS, 8 REB) verlassen. Bei den Gästen kam lediglich Maxine Eloi-Adolphe (13 PTS) auf über zehn Punkte.

ALBA Berlin – USC Freiburg 67:64
Die Freiburger Aufholjagd kam zu spät und Berlin sichert sich Spiel eins. Nachdem ALBA zur Pause komfortabel führte, arbeiteten sich die Gäste im dritten Viertel zurück ins Geschehen. Angeführt von der starken Karla Paradzik (22 PTS, 11 REB) ging Freiburg Anfang des Schlussviertels sogar in Führung. Doch ALBA schlug ebenfalls zurück und drehte die Partie. Trotz des Ausfalls von Matilde Rimoldi und der offensiv unauffälligen Mathilda Haensch, hatten die Berlinerinnen in Persona Carolina Heymann (17 PTS, 11 REB, 8 STL) und Lilli Schultze (17 PTS, 10 REB) den längeren Atem.

TS Jahn München – Junior-Team Osnabrück/Artland 80:47
Keine Überraschungen in München. Die TS Jahn gab vor heimischem Publikum von Beginn an den Ton an und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Bei Osnabrück lief offensiv nur wenig zusammen, was sicherlich auch daran lag, dass München Leni Ruholl gut im Griff hatte. Lediglich Teodora Zecevic lieferte mit 17 Punkten zuverlässig. Auf der Gegenseite glänzten die beiden Guards Anna Matic (19 PTS) und Emma Steinbicker (22 PTS). Mit dem Sieg machten die Gastgeber einen großen Schritt Richtung TOP4-Comeback.

Phoenix-TSV Hagen – MTV Stuttgart 74:65
Nach einem schwachen ersten Viertel, steigerten sich die Gäste und verlangten Hagen im Schlussviertel alles ab. Bis auf vier Punkte kam an den TSV ran, ehe Lana Schlegel mit vier wichtigen Punkten den Deckel drauf machte. Auf Hagener Seite lauteten die Garanten für den Heimsieg aber Darina Zraychenko (20 PTS) und Lia Wasielewski (21 PTS). Bei den Gästen waren Diana Ivancic (13 PTS) und Katara Lischka (16 PTS) am auffälligsten. Nachdem Hagen bislang nur selten gefordert wurde, dürfen wir gespannt auf das Rückspiel in Stuttgart sein.

Nur knapp verpassten Katara Lischka und der MTV Stuttgart den Sieg in Hagen.

Abstiegsrunde Nord

Mitteldeutsche Basketball Academy – Metropolitain Girls 69:56
Die MBA springt mit dem Heimsieg über Recklinghausen zurück an die Tabellenspitze und kann sich nun mit einem Sieg am letzten Spieltag in Neuss retten. Die Gäste kamen erst in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, mussten aber dann aber im Schlussviertel einsehen, dass die MBA heute den Sieg mehr wollte. Trotz 22 Punkte von Tabea Kluss und 19 Punkte von Stella Reinike gingen die Gäste leer aus, stehen aber weiterhin mit Platz zwei über dem Strich und haben noch zwei Partien gegen Braunschweig vor der Brust. Für Hallenser avancierten Elisabeth Böhlert (19 PTS) und Alicia Rosanke (17 PTS) zu den Matchwinnerinnen.

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – TG Neuss Junior Tigers 57:51
Braunschweig sichert sich den zweiten Sieg gegen Neuss und springt damit zunächst auf den dritten Platz. In einer sehr defensiv geprägten Partie, lagen beide Mannschaften bis in die Schlussphase auf Augenhöhe. Beim Stand von 51:48, kam die Offensive der Gäste aber beinahe komplett zum Erliegen und Braunschweig konnte dank Topscorerin Rania Ayadi (16 PTS, 7 REB) den Sieg festmachen. Während Neuss nun dringend einen Sieg im letzten Spiel braucht, können sich die Braunschweiger noch mit eigenen Kräften retten.

Abstiegsrunde Süd

Talents BonnRhöndorf – Porsche BBA Ludwigsburg 94:31
Für die Gäste aus Ludwigsburg gingen die Lichter am Wochenende aus. Nach einer deutlichen Niederlagen in Bonn, ist der Meister aus 2024 abgestiegen. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit, verlor man in der zweiten Halbzeit gänzlich den Faden und erzielte lediglich sechs Punkte. Bonn dagegen lief heiß und zog dank Laila Bagagnan (21 PTS), Linda Thimm (16 PTS) und Hana Bajramovic (15 PTS) immer weiter davon. Die Talents sichern damit den Klassenerhalt, da das RegioTeam nach der Niederlage in Hofheim ebenfalls außer Reichweite bleibt.

Rhein-Main Baskets – RegioTeam Stuttgart 68:64
Stuttgart verspielt den Klassenerhalt und gibt seine Pausenführung nach dem Wechsel her. Der späte 7:0-Lauf der Hessen entschied die Partie schlussendlich zu Gunsten der Gastgeber, die ihren fünften Sieg feierten. Angeführt von Maya Czirwittzky (17 PTS), Maya Bauer (13 PTS, 22 REB) und Helen Grgat (12 PTS) bleiben die Baskets in den Playdowns ungeschlagen. Stuttgart wird sich nach einer schwierigen Saison in der Qualifikation neu formieren müssen. Hoffnungsträgerinnen wie Julia Geiger (24 PTS) und Rika Windgasse (14 PTS) sollten den Schwaben in der Quali aber gute Chancen ermöglichen.

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