Vom 11.-17. Mäez 2026 findet das FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament in Villeurbanne (FRA) statt. Die deutschen Korbjägerinnen, die als Gastgeber des World Cups (4.-13. September 2026 in Berlin, Tickets) bereits qualifiziert sind, spielen dann gegen Südkorea, die Philippinen, Frankreich, Kolumbien und Nigeria. Alle Spiele des DBB-Teams werden live kostenlos bei MagentaSport zu sehen sein.
Wir haben uns vor dem heutigen Start des kurzen Trainingslagers mit Damen-Bundestrainer Olaf Lange unterhalten. Auf die erste Frage, wie er denn sein Team spielen lassen wolle, holt er weit aus: „Zunächst einmal haben wir ja insgesamt keinen echten Druck, weil wir schon qualifiziert sind. Den Druck machen wir uns schon selber, denn wir wollen natürlich so ernsthaft wie möglich proben. Im Hinblick auf die WM geht es in erster Linie darum, schnell eine Teamchemie zu entwickeln. Und natürlich soll auch das neue System mit offensiven und defensiven Veränderungen implementiert und getestet werden. Es geht also in Frankreich viel mehr um inhaltliche Ziele, aber natürlich gehen wir in jedes Spiel um es zu gewinnen.“
„Effort und Mindset“
Dabei seien Begriffe wie „Effort und Mindset“ ganz entscheidend. „Intensität, Energie und Konstanz“ sollen das deutsche Spiel auszeichnen. „Außerdem möchten wir unsere Teamkultur täglich leben und zeigen und im Laufe des Turnieres sichtbare Fortschritte machen. Wir wollen aus den Spielen, Trainings und Videometings lernen und am Ende eine bessere Mannschaft sein als zu Beginn“, so Lange. Die Stärken „Größe und Rebounding“ sollen zu einer Dominanz führen, aber man müsse vor allem lernen, mit defensivem Druck umzugehen. „Ich möchte ganz viel Bewegung haben, vom Ball und von unseren Spielerinnen. Unser Spiel soll nicht stocken und darf auch gerne schnell sein. Man wird bei uns viele verschiedene Ballhandler sehen.“
Dass ihm zu Beginn des Lehrgangs nicht alle Spielerinnen zur Verfügung stehen und dass Satou Sabally gar nicht mit dabei sein kann, macht Olaf Lange nicht nervös: „Das ist für mich normal und kenne ich aus der WNBA. Je besser der Kader, desto mehr Spielerinnen sind überall in der Welt aktiv und können nicht immer jeden Termin wahrnehmen. Wichtig ist, dass wir sie bei Ankunft schnell integrieren und da sehe ich keine Probleme. Ich werde generell darüber sprechen, was wir haben und nicht darüber, was uns möglicherweise fehlt.“

