Der Deutsche Basketball Bund trauert um Manfred Engel. Der ehemalige Minibasketball-Beauftragte des DBB und Vizepräsident des Hessichen Basketball Verbandes (Verwaltung) ist im Alter von 74 Jahren plötzlich verstorben. „Manfred war ein sehr guter Freund von mir, ich bin sehr traurig über seinen Verlust. Seit vielen Jahrzehnten hat er unermüdlich für den Basketball, besonders für den Nachwuchs, gearbeitet und enorm viel bewegt. Ich erinnere mich gerne an unsere zahlreichen Treffen vor allem in seiner Heimatstadt Rotenburg an der Fulda, wo er ein perfekter Gastgeber mit ganz viel Herz war, oder auch an die hervorragende Zusammenarbeit bei der Damen-WM 1998 in Deutschland. Der DBB wird Manfred ein ehrendes Gedenken bewahren“, so DBB-Präsident Ingo Weiss.
Manfred Engel war maßgeblich dafür verantwortlich, dass eine Vorrunde der Damenbasketball-WM 1998 in Rotenburg an der Fulda ausgetragen wurde, dazu weitere sechs Länderspiele der deutschen Damennationalmannschaft. Außerdem zeichnete er für die Mit-Organisation von drei Bundestagen des Deutschen Basketball Bundes auf hessischem Boden verantwortlich. Angefangen im Basketball hatte er als Helfer von Lehrerkollege Norbert Raabe, der Basketball in der TG Rotenburg etablierte.
Nach eigener Aussage hatte der Verstorbene selbst „keine Ahnung vom Sport“. Dies sei ein Vorteil, denn er sei „zuständig für die Verwaltung und kann den Trainern den Rücken freihalten. Die sind froh, dass ich ihnen nicht reinrede“.
Der alleinstehende Manfred Engel war 40 Jahre lang Lehrer für Mathematik an der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule und auch Lehrerausbilder. Ehrenamtlich war er auch Landesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht.

