An dieser Stelle stellen wir Ihnen Monat für Monat die bereits jetzt qualifizierten Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Topfavorit USA.
Women’s World Cup 2026: Team USA – der Goldstandard im Frauenbasketball
Dominanz, Tiefe, Physis – und eine Siegermentalität, die in den entscheidenden Momenten beinahe schon „Routine“ wirkt: Die US-amerikanischen Basketballdamen bleiben das Maß aller Dinge im internationalen Damenbasketball. Als AmeriCup-Siegerinnen 2025 haben sie sich frühzeitig für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin qualifiziert – und damit den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung auf der Weltbühne gesetzt.
Die Basis dieser Konstanz ist einzigartig: eine enorme Spielerinnendichte aus der WNBA, ein seit Jahrzehnten etabliertes Auswahl- und Trainingssystem sowie die Fähigkeit, selbst neu zusammengestellte Kader in kürzester Zeit in ein funktionierendes Team zu verwandeln. „Next player up“ ist hier keine Floskel – sondern gelebtes Prinzip.
Paris 2024 – Gold in einem Finale, das an Drama kaum zu überbieten war
Bei den Olympischen Spielen 2024 verteidigte Team USA seinen Olympiathron erneut – allerdings so hart umkämpft wie selten zuvor. Im Finale gegen Gastgeber Frankreich setzten sich die Amerikanerinnen in einem wahren Krimi mit 67:66 durch. Die Partie war geprägt von intensiver Defense und maximalem Druck. Frankreich lag zwischenzeitlich sogar vorne und hatte in der letzten Aktion die Chance auf den Ausgleich bzw. die Verlängerung. Der späte Wurf von Gabby Williams fiel – doch nach Videobeweis zählte er nur als Zweipunktwurf, weil der Fuß auf der Linie stand. Damit blieb es beim Ein-Punkt-Sieg der USA. Symbolfigur dieser Goldmission war A’ja Wilson, die zum MVP des Turniers gekürt wurde und in Paris 18,7 Punkte sowie 10,2 Rebounds im Schnitt auflegte. Im Endspiel führte sie ihr Team mit einem dominanten Auftritt an (u.a. 21 Punkte) – und unterstrich damit, dass sich die USA auch dann durchsetzen können, wenn das Spiel bis zur letzten Sekunde offen ist.
Der Weg ins Finale war insgesamt souverän, aber keineswegs frei von Prüfungen: In der Gruppenphase setzte sich Team USA u.a. gegen Belgien (87:74) und Deutschland (87:68) durch. In der K.-o.-Runde stoppten die USA zunächst Nigerias Überraschungslauf im Viertelfinale (88:74) und besiegten anschließend Australien im Halbfinale (85:64).
FIBA Women’s AmeriCup 2025 – Titel und direkte WM-Qualifikation
Ein Jahr nach Paris bestätigten die USA auch auf kontinentaler Ebene ihre Ausnahmestellung. Beim FIBA Women’s AmeriCup 2025 holten sie den Titel mit einem 92:84-Finalsieg gegen Brasilien – und lösten damit das direkte Ticket für den Women’s World Cup 2026. FIBA betonte dabei ausdrücklich den Wert dieses Erfolgs: Mit dem Titel „reclaimed“ Team USA die Krone und gewann seinen fünften AmeriCup-Titel.

