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Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

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14.02.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 88:92

Bei widrigen Witterungsbedingungen mussten die EN Baskets an die Ostsee zur Seawolves Academy Rostock.

Das erste Viertel ist ein offener Schlagabtausch. Offense pur auf beiden Seiten. Kein Team kann sich absetzen. Erik Nyberg holt mit einem Dreier zum Ende die Führung mit 27:24.

Die Blau-Gelben machen genau da weiter und starten gut ins zweite Viertel. Nach zwei Dreiern von Erik Nyberg und Fabian Reichstadt muss Rostock beim Stand von 29:36 die nächste Auszeit nehmen. Die fruchtet. Rostock kommt ran. Auszeit Baskets beim 38:33 Mitte des Viertels. Es bleibt weiter eng. Zu viele Ballverlusts verhindern eine höhere Baskets-Führung. Dennoch führen die Gäste zur Halbzeit mit 48:45.

Guter Start der EN Baskets ins dritte Viertel. Dreier Marius Stoll, Dunk Zyon Patterson. Doch ein 10:0-Lauf der Seawolves bringt die Führung für die Gastgeber mit 59:58. Auszeit EN Baskets. Sie wirkt und die Blau-Gelben kommen wieder in Fahrt. Mit einer 74:70-Führung geht es ins letzte Viertel. Weiterhin hohe Wurfquoten auf beiden Seiten.

Rostock startet gut, nutzt eine Schwächephase der Baskets aus. Die Gastgeber führen mit 81:78 nach wenigen Minuten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende netzt Nyberg zum Ausgleich, Merz sorgt per Dreier zur Führung (86:89). Auszeit Rostock. Crunchtime. Ballverlust Schwelm, Dunk Page, doch 17 Sekunden vor dem Ende erhöhen die EN Baskets durch Knörig auf 91:88. Auszeit Rostock. Airball Page. Ballbesitz EN Baskets. Patterson erhöht auf 92:88, was gleichbedeutend mit dem Sieg ist.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf 103:81

Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten auch nicht ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war aus Sicht der Dragons Rhöndorf alles noch in Ordnung (8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons zu acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Bernau nutze die Schwächephase der Dragons, machten in der Phase 15:3 Punkte, gleichbedeutend mit dem 31:13 Zwischenstand.

Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwaltete den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass die Brandenburger sich deutlicher absetzten.

Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich war. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreier sind mäßig, zwölf eingenetzte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man wirklich starke 51 Prozent aus dem Zweier-Bereich getroffen hat und auch im Rebound-Duell (41/42) ausgeglichen gestalten konnte.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. ETB Miners 71:81

Die Zuschauer stehen, bis ihre Mannschaft das erste Mal den Korb trifft. Das ist Tradition bei den Itzehoe Eagles, doch im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ETB Miners aus Essen mussten die Eagles-Fans reichlich Stehvermögen mitbringen: Erst nach fast fünf Minuten punktete Toni Nickel. Während der gesamten Partie führten die Gastgeber kein einziges Mal und unterlagen dem Tabellenführer mit 71:81.

„Eine verdiente Niederlage, die weh tut, weil wir uns viel vorgenommen haben für dieses Spiel“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Essen habe den Sieg mehr gewollt und den Eagles gerade am Anfang vieles weggenommen – der schlechte Start habe zu viel Unsicherheit im Angriff geführt, die während der gesamten Partie zu spüren gewesen sei.

Dennoch kamen die Itzehoer im ersten Viertel nach und nach heran, weil ihre eigene Defensive den Miners ebenfalls einige Probleme bereitete. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Trey McBride mit einem Dunk auf 18:19, aber Essen antwortete mit einer der Stärken des Teams: Zwei Dreier saßen, insgesamt traf der Gast fast die Hälfte seiner Würfe aus der Distanz. Auch insgesamt hatte der Spitzenreiter bei der Trefferquote deutliche Vorteile.

Nach dem 30:38 zur Halbzeit wurde der Rückstand im dritten Viertel erst einmal wieder zweistellig, in einer besseren Phase mit starken Aktionen von Finn Fleute kamen die Itzehoer auf 46:51 heran. Doch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, wurde nicht genutzt, den Miners gelangen die wichtigen Aktionen, schon führten sie vor dem letzten Abschnitt wieder zweistellig: 57:47.

Noch einmal verringerten die Eagles durch McBride den Rückstand bis auf fünf Punkte, aber Fehlwürfe und Ballverluste, die der Tabellenführer in einfache Punkte ummünzte, verhinderten eine Wende. Einfache Feststellung: Das an diesem Tag bessere und ausgeglichenere Team gewann. Am nächsten Spieltag treten die Eagles auswärts bei den Dragons Rhöndorf an.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen 67:64

Vor dem Spiel war bereits durchgedrungen, dass neben Manuel Bojang, Tarik Jakupovic und Bryant Allen nun auch noch Tim Elkenhans bei den Löwen ausfallen wird. Als während des Spiels noch Faton Jetullahi und David Ewald Anfang des 3. Viertels dazu kamen, war die Messe eigentlich gelesen. Dass es anders kam und es am Ende dennoch fast zu einem Sieg gereicht hätte, war der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Kampfgeist der verbliebenen Truppe zu verdanken.

Nach einem, lange ausgeglichenen, ersten Viertel mit einigen Führungswechseln konnte sich Wedel in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten zum Viertelende erarbeiten (14:11). Bei den beiden defensiv besten Teams der Liga war schon Vorfeld klar, das offensiv ein nicht allzu hoher Punktestand zu erwarten war.

Im 2. Viertel pendelte sich der Wedeler Vorsprung kontinuierlich zwischen vier und acht Punkten ein, wobei die Dreierquote der Löwen deutlich besser wurde. Im Gegenzug wurden jedoch viele einfache Korbleger liegen gelassen. Dass der Rückstand zur Halbzeit dann bei „nur“ vier Punkten lag, war einem Drei-Punkte-Buzzerbeater von Christian Hinckson zu verdanken (39:35).

Die Verletzung von Ewald zu Beginn des 3. Viertels ließ die Rotation der Löwen noch kleiner werden als ohnehin schon. Dennoch kämpften sich die Löwen zurück und ging im 3. Viertel sogar mit vier Punkten in Führung (44:48). Die folgende Auszeit nach einem 10:1-Lauf der Löwen brachte Wedel bis zum Ende des Viertels wieder etwas in die Spur, sodass es nach dem 3. Viertel 49:49 unentschieden stand.

Im 4. Viertel schaffte es Wedel sich leicht abzusetzen – auch, weil die Wechselmöglichkeiten nun den einen oder anderen konzentrierten Wurf mehr zuließen als auf Seiten der Löwen. Beim Stand von 65:59, 1:20 Minuten vor dem Ende, schien das Spiel bereits entschieden. Doch das letzte Aufbäumen der Hertener Truppe reduzierte den Rückstand nochmals auf einen Punkt (65:64). Das Ende mit Foul und Freiwürfen führte schließlich zum 67:64-Endstand zugunsten des Gastgebers.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos 78:89

Vechtas Farmteam in der 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Sonntag einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Im „Keller-Kracher“ gegen die Iserlohn Kangaroos, dem Duell des Letzten gegen den Vorletzten, unterlagen die Vechtaer nach einer guten 1. Halbzeit noch mit 78:89 (41:36).

Epke Kruthaup versenkte gleich mal butterweich einen Dreier und einen Halbdistanzwurf, RASTA II führte in der 2. Minute mit 8:0. Iserlohns Anschluss konterte Ivan Volf mit dem nächsten Dreier, stellte auf 12:6. Kurz darauf machte AJ Sumbry schon das 14:6 – Auszeit Iserlohn. Das Horst-Team hielt Iserlohn lange sehr gut auf Distanz, dann trafen in der 10. Minute aber noch Luca Michels per Dreier und Kevin Strangmeyer zum 19:22-Anschluss.

Jetzt fielen die Würfe wieder, u.a. Moritz Grüß machte vier Punkte, AJ Sumbry versenkte einen Dreier und RASTA II führte in der 13. Minute mit 32:23. Die Vechtaer verteidigten stark, hielten nun auch immer besser Tyson Leitao vom Scoring ab. Nach Tristan Gutersohns starkem Drive führten die Gastgeber erneut mit neun Zählern (37:29). Von jenseits der 6.75 Meter machte Ruben Dahmen das 36:39, schon wieder hatten die Gäste den Anschluss geschafft.

Per Dreier zum 44:36 eröffnete Grüß das 3. Viertel, dann zog Ivan Volf das Offensiv-Foul gegen Glynn Hubbard III und Epke Kruthaup legte ein bejubeltes And-One zum 49:41 nach. Doch fünf Vechtaer Ballverluste in den ersten knapp vier Minuten des 3. Viertels luden die Gäste zu einem Lauf ein, den Luca Michels mit einem Transition-Three zur 51:49-Führung krönte Aus Vechtas „plus acht“ in der 22. Minute wurde bis Viertelende ein „minus neun“ zum 58:67.

Michels wurde mehr und mehr zum entscheidenden Mann. Der ausgewiesene Scharfschütze versenkte seinen fünften Dreier zum 74:64, die erste zweistellige Führung der Gäste. Mit ihrer Effizienz vom Perimeter raubten die Kangaroos RASTA II den letzten Nerv. Vier Minuten vor dem Ende nahm Harm-Ubbo Horst bei einem 70:81-Rückstand eine Auszeit. Als Hubbard III dann per Dreier die Shotclock schlug, Iserlohn 3:18 Minuten vor dem Ende auf 84:70 stellte, war die Partie entschieden.

 

15.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 78:66

Sonntagabend in Neustadt am Rübenberge, über 850 Zuschauer sind beim Spiel der TSV Neustadt temps Shooters gegen die BSW Sixers im Shooters Dome dabei und erleben einen starken Auftritt des eigenen Teams. Für beide Teams ging es in diesem Spiel erstmal darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten oder zu vergrößern.

Den Jump und die ersten Punkte sicherten sich die Gäste aus Sandersdorf, die durch den kräftigen Pointguard Okwuokei in Führung gingen. Elias Marei und Matej Jelovcic erzielten die ersten 13 Punkte der Gastgeber allein und brachten ihrem Team eine 13:7 Führung nach sechs Minuten. Mit viel Energien wurden Rebounds geholt, Ballgewinne erzwungen einfache Punkte erzielt. Center Robin Kniss beendete das 1. Viertel mit einem Tip-Dunk zum 25:14 für die temps Shooters.

Im 2. Viertel bot sich das gleiche Bild, denn die Gäste kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel und waren einzig über ihren besten Spieler RJ Holmes gefährlich. Die Neustädter nutzten diese Phase aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Über Max Brackmann und Amar Licina wuchs der Vorsprung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 21 Punkte an (44:25). Mit dem letzten Angriff konnte Holmes mit einem Dreier für die Sixers den Halbzeitstand von 44:28 erzielen.

Nach der Halbzeitansprache der Trainer kamen die Sixers mit mehr Energie und Willen zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute zeigte die Anzeige beim Stand von 53:43 dadurch nur noch einen Rückstand von zehn Punkten. Auf Seiten der Gastgeber strahlten allerdings alle Spieler, die eingesetzt wurden, Gefahr aus und so waren es Aime Olma und Chris Kwilu, die mit ihren Punkten den Abstand wieder zum 64:51 Zwischenergebnis zum Viertelende ausbauten.

Die Startphase der entscheidenden zehn Minuten lief dabei an den Neustädtern vorbei. So gelang es den Sixers erneut aufzuholen, sodass das Team von Headcoach Varga in der 34. Minute nur noch mit 65:59 zurücklag. Jedoch erzielten Jelovcic und Olma zusammen die nächsten elf Punkte der Gastgeber und bauten die Führung wieder auf zehn Punkte aus. Wenig später erzielte Marei mit dem letzten Angriff im Fastbreak den Endstand zum 78:66 für die TSV Neustadt temps Shooters.

 

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

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