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Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

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14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

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