Nachberichte ProA 22. Spieltag
08.02.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 92:69
Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den GIESSEN 46ers vor 2.219 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost mit 69:92 (30:39) verloren. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko kam überhaupt nicht gut in die Partie. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand beim 6:21 bereits 15 Zähler. Diesen Rückstand konnten die Raubkatzen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.
Die Hessen hatten den besseren Start in die Partie. Bei 7:38 Minuten auf der Uhr führte der Gastgeber schon mit 7:0. Aus Tübinger Sicht wollte aus der Distanz noch nichts fallen, die Ignjatovic-Truppe war in den Anfangsminuten das klar bessere Team. Routinier Robin Benzing erhöhte mit einem Dreipunktspiel nach acht Minuten auf 18:4. Final gingen die Hessen mit 21:6 ins zweite Viertel.
Kaya Bayram eröffnete den zweiten Abschnitt nach zehn Sekunden mit dem ersten Dreier zum 9:21. Es war der erste Treffer im neunten Versuch. Neuzugang Johnson verkürzte per Korbleger nach zwölf Minuten auf 13:23. So langsam kamen die Sonko-Schützlinge aber etwas besser ins Spiel. So in der 14. Minute beim Stand von 20:32. Johnson fand im Laufe des Viertels mehr Sicherheit und verkürzte in Minute 18 auf 28:39. Wenig später ging es beim Spielstand 30:39 in die Kabinen.
Erneut gehörte der Start ins Viertel dem Gastgeber. Die Hessen bestimmten weiter das Spielgeschehen und behaupteten den Vorsprung souverän. So nach 14 Minuten beim Stand von 47:36. Es gelang den Schwaben nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Nach 27 Minuten führten die 46ers mit 53:41. Der Tübinger Rückstand pendelte sich konstant bei knapp über zehn Punkten ein. Final ging es mit einem 50:61-Zwischenstand in die letzten zehn Minuten.
Kyle Castlin traf nach 50 Sekunden einen Dreier zum 64:50. Simon Krajčovič legte aus der Distanz zum 69:53 nach. Die Tigers hatten kein Glück aus der Distanz, viele Würfe fanden nicht das gewünschte Ziel. Dazu leisteten sich die Sonko-Schützlinge insgesamt zu viele Ballverluste, um das Spiel enger zu gestalten. Castlin verwandelte in den Schlusssekunden zwei Freiwürfe zum 90:66. Wenig später war Schluss, die Hessen setzten sich verdient mit 92:69 durch.
08.02.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 91:72
Die Eisbären Bremerhaven haben den zweiten Teil des Doppelspieltags erfolgreich gestaltet und sich im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets mit 91:72 durchgesetzt. Trotz schwacher Wurfquoten, 16 Ballverlusten und einem Rückstand zur Pause holten sich die Eisbären die Kontrolle zurück und feierten am Ende einen deutlichen Heimsieg.
Die Eisbären gewannen den Sprungball, leisteten sich aber direkt einen Ballverlust, sodass die ersten Punkte per Freiwurf an die Gäste gingen. Insgesamt fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Die Wurfquoten blieben niedrig, viele Angriffe wirkten zu statisch und Paderborn nutzte dies konsequent aus. Mit einem 19:26-Rückstand endete das erste Viertel, das aus Sicht der Gastgeber verdient an die Paderborn Baskets ging.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Eisbären blieben bemüht, fanden jedoch weiterhin selten zu ihrem gewohnten Zusammenspiel. Zwar verkürzten sie durch einen 7:0-Lauf zwischenzeitlich auf 26:28, doch Paderborn ließ sich die Führung nicht aus der Hand nehmen und setzte sich erneut leicht ab. Jemarl Baker brachte sein Team noch einmal näher heran, sodass es mit einem knappen 39:41 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel wendete sich die Partie. Jannis von Seckendorff glich zunächst per Dunk zum 41:41 aus. Ein Distanztreffer von Grant Teichmann brachte Paderborn noch einmal in Führung, doch Carlos Carter traf aus der Distanz und sorgte anschließend mit einem Korbleger und einem Dunk für die 55:50-Führung. Der Knoten schien endgültig geplatzt. Lorenz Brenneke erhöhte wenig später auf einen zweistelligen Vorsprung. Mit einer 69:54-Führung ging es in den Schlussabschnitt.
Im letzten Viertel ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Tempo, verteidigten konsequent und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Paderborn Baskets fanden nun kaum noch Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Nach einem weiteren Treffer von Lorenz Brenneke wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 23 Punkte an. Am Ende stand ein deutlicher 91:72-Erfolg, der das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte
08.02.2026 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 89:58
Nur 40 Stunden nach dem gewonnenen Derby in Kirchheim, ging es für die HAKRO Merlins schon wieder um Punkte. Bereits vor Anpfiff war die Stimmung beim Faschingsspiel ausgelassen, auch die Mannschaft von Headcoach David McCray kam voller Vorfreude aus der Kabine.
Der Start ins Spiel lief etwas holprig. Nach verlorenem Sprungball konnten die Merlins durch ein Turnover ihren ersten Angriff starten und Ogunsipe nutze die Chance, die Partie zu eröffnen. Ein Führungsausbau war jedoch nicht möglich. Immer wieder zogen die Oberfranken nach und glichen das Spiel wieder aus. Bis zur ersten Unterbrechung gerieten die Zauberer bis auf fünf Punkte in den Rückstand und verließen bei einem Stand von 11:16 das Parkett.
Nur Sekunden nach dem Beginn des zweiten Viertels traf Madlock von Downtown für die ersten drei Punkte der Merlins, Bayreuth gelang dies jedoch sofort auf der anderen Seite und hielt so seinen Vorsprung. Schließlich drehte Gaines zur Führung der Gastgeber, anschließend netzte Otto zum Ausbau ein (26:23). Die Merlins trafen weiter zur zweistelligen Führung, mit welcher sie sich mit einem abschließenden Sprungwurf Ottos in die Halbzeit verabschiedeten (37:25).
Frischer aus der Kabine kamen die Gäste. Per Dunk brachten sich die Bayreuther wieder ein wenig näher, Gaines traf auf der anderen Seite jedoch genauso und stellte so den Abstand wieder her. Immer wieder fielen die Körbe der Hausherren und bescherten den Crailsheimern so eine stetig wachsende Führung (57:39). Jetzt drehten die Hohenloher richtig auf. Mit drei Steals in Folge lies die Defensive der Zauberer keine Punkte zu und brachte den Spielabschnitt mit 65:44 zu Ende.
Auch das Schlussviertel lies den Bayreuthern keine Chance zum Aufholen. Mit erneuten zwei Steals in Folge störten die Zauberer die Gäste in ihrem Spiel. 26 Punkte lagen die Hausherren nun in Führung. Die Oberfranken wussten sich nur noch mit Fouls vor den Punkten der Crailsheimer zu schützen (78:52). Die Fans bejubelten mittlerweile lautstark den sicheren Heimsieg und feierten ihre Mannschaft, als die Schlusssirene bei 89:58 den siebten Erfolg der Merlins in Serie besiegelte.
08.02.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:88
Die Nürnberg Falcons haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim führten die Falken lange Zeit, bis Schlussviertel den Fokus und letztlich das Spiel mit 82:88 (50:45) verloren.
2032 Zuschauer kamen am Sonntag in die Kia Metropol Arena für den ProA Klassiker zwischen Nürnberg und Kirchheim. Das Spiel begann rasant. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus und trafen hochprozentig aus dem Feld und von außen (33:25).
Im 2. Viertel war Kirchheim dann besser. Das Team von Igor Perovic reboundete konsequenter und nutzte die sich bietenden Chancen in der Nürnberger Zone mit schöner Regelmäßigkeit aus. Nach 30 Spielminuten stand eine 50:45-Pausenführung für die Hausherren zu Buche und auf der Anzeigetafel.
Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Teams. Kirchheim blieb am Brett eine Macht, während bei Nürnberg zusehends die Kräfte schwanden (67:62). Im Schlussabschnitt waren die Ritter dann von der Nürnberger Defensive kaum noch zu kontrollieren. Kirchheim erzielte neun schnelle Punkte (67:71) und zog so das Momentum auf die eigene Seite. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, den schlussendlich die Gäste mit 82:88 für sich entschieden.
Falcons-Coach Ralph Junge fand folgende Worte zur Leistung seiner Mannschaft, die auch gegen den Tabellennachbarn ohne Brandton Chatfiled und Julius Wolf antreten mussten: „Wir haben heute gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Kirchheim holt sich 19 Offensiv-Rebounds und wirft 21-mal mehr auf den Korb als wir. Für uns eine unglückliche Niederlage.“
08.02.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Artland Dragons 96:73
Die Artland Dragons haben beim Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 96:73 (24:17, 27:19, 23:14, 22:23) verloren. Die Quakenbrücker liefen über weite Strecken einem Rückstand hinterher und fanden gegen die physische und aggressive Defensive der Gastgeber sowie deren hohe Effizienz im Abschluss kaum Zugriff auf die Partie. Es ist zugleich die bislang höchste Niederlage der Saison, womit die Dragons nach 22 Spielen bei 14 Siegen bleiben.
In der Anfangsphase hielten die Gäste noch gut dagegen. Lanmüller traf nach Assist von Hinton früh von außen zum 2:3, kurz darauf erhöhte Hinton per Jumper auf 2:5. Das erste Viertel wurde jedoch zunehmend von Devin Schmidt geprägt, der allein in den ersten zehn Minuten zehn seiner 21 Punkte erzielte. Nach einem Dolic-Korbleger zum 18:17 setzte sich Hagen in den letzten Minuten des Abschnitts mit einem 6:0-Lauf ab und ging mit 24:17 in Führung.
Zu Beginn des zweiten Viertels baute Ryan Schwieger den Vorsprung in den zweistelligen Bereich aus (27:17). Lanmüller traf seinen zweiten Dreier des Abends zum 30:22, und Burnham brachte die Dragons mit einem Korbleger sowie einem Dreier noch einmal auf 34:27 heran. Danach übernahm Hagen zunehmend die Kontrolle. Zwar verkürzten Hinton und Ndi noch einmal auf 38:31, doch ein 11:0-Lauf der Hagener sorgte für klare Verhältnisse. Fünf Punkte von Bruce hielten den Rückstand bis zur Pause bei 51:36.
Nach dem Seitenwechsel startete Hagen mit einem 7:0-Lauf. Punkte von Kraushaar und Uhlemann erhöhten auf 58:36. Die Dragons fanden offensiv kaum noch Lösungen gegen die Hagener Defensive, die mit viel Druck am Ball immer wieder Ballverluste provozierte und Quakenbrück aus dem Rhythmus brachte. Ein Korbleger von Hinton zum 64:43 blieb nur ein kurzes Aufbäumen, denn ein weiterer 8:0-Lauf der Gastgeber stellte früh die Weichen auf Sieg (72:43). Kraushaar stellte vier Sekunden vor der Sirene auf 74:50.
Im Schlussabschnitt verwaltete Hagen den Vorsprung. Die Dragons kamen nun zu etwas mehr Punkten, ohne den Rückstand noch einmal entscheidend verkürzen zu können. Petrone traf von außen, danach punkteten Burnham und Anthony zum 78:57. Hagen blieb souverän und hielt den Abstand konstant, ehe Schwieger vier Minuten vor Schluss auf 86:60 stellte. In den letzten Minuten plätscherte die Partie vor sich hin. Am Ende stand ein verdienter 96:73-Heimsieg für Phoenix Hagen.
08.02.2026 16:00 Uhr // BG Göttingen vs. Bayer Giants Leverkusen 65:63
Die BG Göttingen hat ihrem Headcoach Fabian Strauß zum Geburtstag den siebten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschenkt. Die Südniedersachsen gewannen am Sonntagabend gegen die Bayer Giants Leverkusen ein enges Spiel 65:63 (29:24) und bleiben in diesem Jahr ungeschlagen.
Die Veilchen erspielten sich in der Anfangsphase gute Würfe, trafen diese allerdings nicht. Doch auch die Gäste aus dem Rheinland taten sich in der Offensive schwer. Robin Lodders erlöste die BG-Fans nach drei Minuten mit den ersten Punkten zum 2:3. Die Leverkusener verdienten sich ihre Zähler an der Freiwurflinie und bauten ihren Vorsprung auf 5:11 aus. Direkt im Anschluss daran verkürzten Jackson und Daniel Kirchner auf 9:13. Bei diesem Stand blieb es bis zum Viertelende.
Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Die Göttinger fanden in der Offensive keine Lösungen. Die Dreier fielen nicht, sodass Leverkusen seine Führung weiter ausbaute (14:22). Doch die Veilchen kämpften sich ins Spiel. Jordan Sears schloss einen 6:0-Lauf mit dem ersten Dreier der Partie zum 20:22 ab. Die Hausherren ließen nicht nach, glichen aus und gingen durch Jackson zum ersten Mal in Front (25:22). Bis zur Halbzeitpause verteidigten sie eine 29:24-Führung.
Nach dem Seitenwechsel trafen dann auch die Giants ihren ersten Dreier (31:27). Lök Wur legte gleich zweimal von außen nach und ließ die Führung wechseln (31:33). Beide Mannschaften bewegten sich weiterhin auf Augenhöhe. Das Momentum wechselte das auf Leverkusens Seite: Luca Kahl schloss einen 0:8-Lauf zum 38:43 ab und die Rheinländer bauten ihren Vorsprung weiter aus (41:51). Aber die BG gab nicht auf und schloss den Abschnitt mit einem 7:2-Lauf zum 48:53 ab.
Im letzten Viertel verteidigten die Göttinger stark und ließen mehr als sechs Minuten keine Giants-Zähler zu. So holten sie sich die Führung zurück und bauten diese auf 60:53 aus. Die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten auf 62:60. 27 Sekunden vor dem Ende wurde die Zeit für die Giants dann knapp, denn Sears traf kurz vor Schluss einen Freiwurf zum 63:60. Im Gegenzug vergab Wur den Dreier zum Ausgleich – Janis Jünemann sicherten den Erfolg an der Freiwurflinie.
08.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Uni Baskets Münster 86:62
Die Uni Baskets haben das Gastspiel in Köln gründlich in den Sand gesetzt. Bei den RheinStars kassierten die Münsteraner eine heftige 62:86-(21:48-)Niederlage. In der Motorworld Köln waren die Rheinländer sprichwörtlich „hochmotorisiert“ gegen Fahrradstädter im Schlafwagenmodus unterwegs.
Der Einstieg gelang nur den Kölnern, die Halle fing früh Feuer. Münsters Würfe fielen nicht oder kamen gar nicht erst zustande, Köln hatte bis Mitte des Viertels über 12:5 Abschlüsse eine 14:3-Führung erspielt. Frühe Auszeit Götz Rohdewald. Sie fruchtete nicht. Unverändert attackierten die RheinStars in der Offense und bauten die Führung nahezu widerstandslos auf plus 25 aus: sage und schreibe 32:7 nach einem desaströsen Münsteraner Auftaktviertel.
Die Aggressivität reichte auch im zweiten Viertel zunächst nicht, um den Rheinstars auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Erst nach knapp 15 Minuten waren die Gäste nach einem der seltenen Durchbrüche zum Korb überhaupt zweistellig auf dem Scoreboard sichtbar (42:11). Die Kölner Wurfquoten gingen bis zur Pause etwas herunter, während die Uni Baskets nun etwas freier aufspielten. 48:21 und tief enttäuschte Münsteraner Gesichter beim Gang in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn eröffnete Nick McMullen mit vier Zählern zum 48:25. Nachlässigkeiten wollte RheinStars-Coach Zoran Kukic gar nicht erst aufkommen lassen und nahm sofort die Auszeit. Anschließend verteidigte Köln wieder ungemein intensiv. Offensiv bewegten die RheinStars den Ball weiterhin besser als die Gäste und bauten ihren Vorsprung peu à peu auf kaum zu glaubende 37 Zähler bis zur Pause vor dem Schlussviertel aus (75:38).
Im vierten Viertel hielten sich die Münsteraner kämpferisch schadlos. Mancher ihrer Ballpassagen war nun die Verkrampfung verloren gegangen. Und die Kölner gaben in Anbetracht ihres sicheren Sieges wahrlich nicht klein bei. Dieses Viertel sah immerhin nach gutem Basketball aus, ging mit 24:11 an die Uni Baskets, wie auch die zweite Halbzeit in Gänze mit 41:38. Ein Trost war dies wahrlich nicht, nicht mal ein schwacher.
11.02.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. VfL SparkassenStars Bochum
Bericht folgt in Kürze.
20.02.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. SBB Baskets Wolmirstedt
Bericht folgt in Kürze.

