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BUNTE BÜHNE BASKETBALL (53)

Erst Esterkamp, dann Brenneke und schließlich Leverkusen: Die Eisbären Bremerhaven sorgen für Aufsehen.

Je länger die Saison dauert, desto energischer pochen die Eisbären Bremerhaven auf eine Rückkehr in die BBL, der sie zuletzt in der Saison 2018/19 angehörten. Der 81:65-Erfolg über die Bayer Giants Leverkusen am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA war der neunte Heimsieg im zehnten Match vor eigenem Publikum und gleichzeitig der erste nach Bekanntwerden der Trainerverlängerung. Denn Steven Esterkamp hat seinen Vertrag an der Nordsee, der nach dieser Spielzeit ausgelaufen wäre, um zwei Jahre bis 2028 ausgeweitet. Geschäftsführer Max Melching begründete die weitere Zusammenarbeit mit dem 45-jährigen US-Amerikaner, der vor eineinhalb Jahren aus Paderborn nach Bremerhaven kam, in einer Mitteilung des Clubs wie folgt: „Steven hat es seit seinem Start im Sommer 2024 mit sehr begrenzten Mitteln geschafft, ein fantastisches Team zu formen und weiterzuentwickeln, das zum zweiten Mal in Folge um die Top-Platzierungen in den Pro A spielt. Er ist sportlich wie persönlich der perfekte Headcoach für uns.“ Aktuell Platz vier in der Tabelle hinter den großen Top-Drei Phoenix Hagen, BG Göttingen und HAKRO Merlins Crailsheim geben den Eisbären-Verantwortlichen recht.

Quasi als Belohnung verpflichteten sie zugleich den ehemaligen Kapitän der Frankfurt Skyliners, Lorenz Brenneke. Der 26-jährige Powerforward stammt aus dem Nachwuchs von ALBA Berlin, gewann mit der deutschen U20-Nationalmannschaft Bronze und spielte seit 2021 für den Bundesligisten vom Main. In der vergangenen Saison war er festes Mitglied der Startformation. Durch eine Verletzung an der Hand musste der 2,04 Meter große Brenneke zu Beginn der Saison eine längere Pause einlegen und kam dadurch in dieser Spielzeit nur auf sechs Einsätze mit rund sieben Minuten auf dem Parkett. Bei den Eisbären hofft er wieder auf mehr Minuten auf dem Parkett. Diese gewährte ihm Steven Esterkamp schon bei seinem ersten Einsatz gegen die Bayer Giants Leverkusen, als Brenneke knapp 22 Minuten auf dem Feld stand. Seine zwölf Punkte und sieben Rebounds konnten sich sehen lassen.

Sehen lassen konnte sich auch der Trip, den Julian Larry in den letzten Tagen absolvierte. Gerade erst bei den Uni Baskets Münster aussortiert, tauchte der Guard kurze Zeit später bei den EPG Baskets Koblenz auf. Was Trainer Stephan Dohrn zu erklären wusste: „Wir mussten schnell auf den Ausfall von Garrett Hicks reagieren und sind froh, mit Julian Larry einen Spieler mit viel Potenzial in unserem Team zu begrüßen. Wir glauben daran, dass er mit der Erfahrung der bisherigen Saison sich in unserem Spielsystem schnell einfindet und seine Stärken voll zur Entfaltung bringen kann.“ In Münster hatte Larry mit durchschnittlich zwölf Punkten und vier Assists in gut 24 Minuten Spielzeit durchaus überzeugt. Seine Premiere im Trikot der Männer vom Deutschen Eck ging beim 67:115 als Gast der Nürnberg Falcons allerdings kräftig in die Hose. Larry stand 16 Minuten auf dem Feld und markierte fünf Punkte.

Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt hat sich unterdessen nach nur vier Einsätzen wieder vom Niederländer Joryam Saizonou getrennt. Laut Mitteilung der Truppe aus Sachsen-Anhalt sei es der Wunsch des Pointguards gewesen, in seine Heimat zurückzukehren. Der Mann aus Almere hatte im Roster von Coach Eiko Potthast keine Rolle gespielt und war kaum zum Einsatz gekommen. Insgesamt betrug seine Einsatzzeit zusammengerechnet nur 26 Minuten, in denen er vier Zähler auflegte.

Der BBC Bayreuth hat sich unterdessen vom Belarussen Artem Kovalev getrennt. Nachdem die Wagnerstädter im November den Niederländer Willem Brandwijk verpflichtet hatten, war klar, dass für den Belarussen kein Platz mehr im Kader sein würde. Der junge Mann aus Gomel erzielte in dieser Saison in elf Einsätzen bei gut 20 Minuten auf dem Parkett durchschnittlich zehn Punkte und fünf Rebounds.

Auch Rupert Hennen wird künftig nicht mehr in der ProA zu sehen sein, er bleibt den RheinStars Köln aber erhalten und läuft künftig für das Regionalliga-Team, mit dem er den Aufstieg realisieren soll, auf. Der Sportstudent tritt als Kapitän ab und wird beim aktuellen Tabellenführer der 2. Regionalliga auf viele ehemalige Mitspieler treffen. „Wir freuen uns sehr, dass Rupi sich an einer für die Gesamtentwicklung des Vereins wichtigen Stelle weiter einbringen möchte“, so Geschäftsführer Stephan Baeck.  Zuletzt hatte der ProB-MVP der Saison 2023/24 immer weniger Spielzeit im Team von Headcoach Zoran Kukic erhalten, so dass sich der Wechsel innerhalb der RheinStars als bestmögliche Situation für alle Beteiligten anbot. Hennen bestritt in ProB und ProA seit 2022 insgesamt 105 Partien für die RheinStars. Er erzielte 1592 Punkte und steuerte 547 Assists bei.

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