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Unglaubliches Comeback: Juniors schlagen Tabellenführer Coburg mit 74:70

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Coburg dominiert die erste Halbzeit

Die Gäste aus Oberfranken erwischten einen Traumstart. Mit energischer Defensive schränkten sie die Juniors früh im Spielaufbau ein und kamen offensiv zu vielen leichten Abschlüssen. Nach nur fünf Minuten stand es bereits 2:17 aus Frankfurter Sicht.
Zwar fanden die Juniors danach etwas besser in die Partie, doch Coburg behielt zunächst klar die Kontrolle. In der ersten Halbzeit wuchs der Vorsprung der Gäste zwischenzeitlich auf 21 Punkte (25:46) an. Beim Stand von 32:50 ging es in die Kabinen.

Juniors in zweiter Halbzeit wie ausgewechselt

Zur Pause war klar: Wenn die Juniors nicht ein völlig anderes Gesicht zeigen würden, drohte eine deutliche Heimniederlage gegen den Spitzenreiter. Doch genau das geschah.

„In der ersten Halbzeit waren wir in vielen Bereichen einen Schritt zu spät. In der Kabine war klar, dass wir nur über Defense, Energie und Zusammenhalt zurückkommen können – und genau das haben die Jungs dann eindrucksvoll umgesetzt. Ich bin stolz darauf, wie konzentriert wir in der zweiten Hälfte gespielt haben. Ich denke, jeder Fan konnte sehen, dass wir den Sieg unbedingt wollten!“ erklärte Markus Klusemann nach der Partie.

Defensive Intensität und Teamleistung bringen den Sieg

Die defensive Intensität war demnach deutlich höher, Coburg wurde immer wieder zu schwierigen Entscheidungen gezwungen. Auffällig oft ließen die Gäste die 24-Sekunden-Uhr ablaufen, da sie keinen klaren Abschluss mehr fanden.
Punkt um Punkt kämpften sich die Juniors heran und verkürzten den Rückstand bis vor dem Schlussviertel auf 56:61.
Auch im letzten Abschnitt dominierten die Frankfurter defensiv. Offensiv fanden sie nun immer wieder gute Lösungen. Besonders Desmond Watson übernahm erneut Verantwortung und hielt sein Team in entscheidenden Momenten auf Kurs.
Auch Jamie Edoka, der lange ohne Korberfolg geblieben war, meldete sich im Schlussviertel mit wichtigen Treffern zurück.

Der emotionale Höhepunkt folgte 30 Sekunden vor dem Ende, als Ivan Crnjac mit einem schwierigen Korbleger die Führung für die Juniors erzielte – begleitet von lautstarkem Jubel im BCM. Diese Führung ließen sich die Frankfurter nicht mehr nehmen und feierten gemeinsam mit den Fans einen umjubelten 74:70-Heimsieg.

Watson erneut Top-Scorer – Teamleistung entscheidet

Top-Scorer der Partie war erneut Desmond Watson mit 28 Punkten, der einmal mehr unterstrich, wie wertvoll seine Verpflichtung für das Team ist.
Unterstützung erhielt er von Florian Dietrich (14 Punkte) und Jamie Edoka (12 Punkte). Dennoch war es vor allem die defensive Teamleistung und die enorme Moral, die diesen Erfolg gegen den Tabellenführer möglich machten.
Mit diesem Sieg haben die Frankfurter nicht nur den Tabellenführer geschlagen, sondern auch eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich in dieser Liga vor niemandem verstecken müssen.

Für die SKYLINERS Juniors spielten

Desmond Watson (28 PKT; 1 AST; 6 REB)
Florian Dietrich (14 PKT; 8 REB)
Jamie Edoka (12 PKT; 2 AST; 6 REB)
Ivan Crnjac (9 PKT; 6 REB)
Lukas Smazak (5 PKT; 2 AST)
Moses Pölking (2 PKT; 2 AST; 3 REB)
Leif Zentgraf (2 PKT; 4 REB)
Dusan Nikolic (2 PKT; 1 AST; 3 REB)
Alcin Onyia (1 AST; 2 REB)
Fabrice Heberer (DNP)
Maximilian Peters (DNP)

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