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17 aus 17

Zahlenspiele rund um die Vorrunden-Partien der GIESSEN 46ers.

O.k., neun Siege und acht Niederlagen aus den ersten 17 Partien der Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA sind nicht das Gelbe vom Ei. Und bedeuten das schwächste Abschneiden im Unterhaus nach dem BBL-Abstieg im Sommer 2022, als „Frenki“ Ignjatovic den glücklosen Pete Strobl in der Osthalle beerbte. Zweimal 11:6-Siege 2022/23 und 2024/25 sowie 10:7 in der Spielzeit 2023/24 – dies auf den Rängen vier, fünf und sechs – lesen sich allemal wohlklingender als Rang acht im Januar 2026. 

Aber: „Trotz aller Turbulenzen, trotz aller Probleme in vielen Bereichen, trotz mangelnder Konstanz und fehlender Leichtigkeit haben wir weiter eine realistische Chance auf die Playoffs“, möchte der Cheftrainer nicht alles in die Tonne treten. Zumal die Niederlagen bei den EPG Baskets Koblenz (91:92), bei den Artland Dragons (100:107) und bei den Tigers Tübingen (82:84) unglücklich waren. Zumal der drei Viertel lang starke Auftritt gegen Tabellenführer Phoenix Hagen nach einem finalen 220-Sekunden-Blackout (0:21) unbelohnt blieb. Zumal das Gesamtpaket in der heimischen Osthalle stimmt und die Zahl der Fans gegenüber der Vorsaison deutlich zugenommen hat. 

Natürlich suchen einige Leistungsträger ihre Form oder finden sie zumindest zu selten. Natürlich passte so manche Personalentscheidung, im Gegensatz zu den letzten Jahren, nicht. Natürlich fehlt es dem Team an Stabilität, an Konstanz. Natürlich hakt es in der Defense, was die im Schnitt 81 Gegenpunkte aufzeigen. Natürlich ist die Rebound-Quote ausbaufähig. Natürlich sind Mängel von Downtown und an der Freiwurflinie offenkundig. So dass Branislav Ignjatovic auch offen zugibt: „Alles unter zehn Siegen pro Halbserie ist nicht zufriedenstellend.“ Doch der Mann aus Belgrad sagt auch: „In einer solch ausgeglichenen Liga stehst du mit zwei, drei Erfolgen hintereinander plötzlich ganz anders da.“ 

Es ist eine Einschätzung, die sein Energizer Luis König Figge teilt: „Wir können jeden schlagen, wir brauchen nur endlich mal eine Serie, um die Rückschläge der Vergangenheit vergessen zu machen.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Kapitän Robin Benzing: „Noch ist nichts passiert, die Spielzeit kann für uns noch in die richtige Richtung laufen.“ 

Unter dem Strich: Es lohnt sich ein Blick auf die Vorrunde, deren 17 Durchgänge wir mit 17 Zahlenspielen Revue passieren lassen wollen.

1 Double Double, also zweistellige Werte in zwei Statistiken, einst unter Stefan Fundic an der Tagesordnung, gelang in dieser Spielzeit bisher nur Kyle Castlin. Bei der 93:100-Niederlage bei Aufsteiger Baskets Paderborn markierte „KC“ 26 Punkte und sammelte zehn Rebounds ein.

2 Partien, gegen Karlsruhe und in Nürnberg, hat Daniel Norl verletzungsbedingt gefehlt. Martin Junakovic, inzwischen wieder nach Kroatien zurückgekehrt, wurde an der Hüfte operiert und fehlte in neun Matches. Roland Nyama (Schulterverletzung) musste zuletzt in Koblenz passen.

3 Erfolge bei neun Auftritten in der Fremde sind dünn für einen Playoff-Anwärter wie die GIESSEN 46ers. Nur zum Saisonstart in Kirchheim (79:61) sowie danach in Münster (64:62) und in Nürnberg (74:64) gelangen dem Team von Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic Siege.

4 Zähler stehen bisher auf dem Scoreboard von Youngster Kai Müsse, der so ganz nebenbei auch noch Top-Leistungsträger der Gießen Pointers ist. Sowohl beim Heimsieg über Bremerhaven als auch bei jenem gegen Wolmirstedt steuerte der 19-Jährige zwei Punkte zum Gelingen bei.

5 Matches absolvierte Jonathan Maier, in denen er mehr Rebounds als Punkte beisteuerte. Dieses Phänomen verzeichneten auch Luis Figge und Simon Krajcovic (je vier), Daniel Norl (drei), Devon Goodman, Till Gloger, Roland Nyama, Domagoj Vukovic und Robin Benzing je einmal.

6 ist die Platzierung, die die GIESSEN 46ers mit im Schnitt 2338 Besuchern und einer Osthallen-Auslastung von 89 Prozent im Zuschauer-Ranking einnehmen. Vor dem Altmeister: Hagen (3064), Münster (2516), Göttingen (2483), Crailsheim (2417) und Bayreuth (2341).

7 Akteure vor sich hat Simon Krajcovic in der Assist-Statistik. Seine 83 Vorlagen bedeuten Rang acht hinter Buzz Anthony (Artland, 119), Elijah Miller (Bremerhaven, 104), Bjarne Kraushaar (Hagen, 101), Calvin Wishart (Koblenz), Niklas Geske (Bochum, beide 97), Daniel Kirchner (Göttingen, 91) und Marcus Graves (Hagen, 89).

8 Mal haben die 46ers zur Halbzeit geführt, neunmal demzufolge nicht. Am deutlichsten war die Differenz nach 20 Minuten beim Erfolg in Kirchheim (plus 26), gefolgt von den Siegen gegen Karlsruhe (plus 18), Bayreuth (plus 14), Bremerhaven (plus neun) und Leverkusen (plus acht).

9 Assists, also Vorlagen, die zu Korberfolgen führten, streute der slowakische Internationale Simon Krajcovic als 46ers-Vorrunden-Highlight einmal ein. Beim 95:84-Erfolg gegen den BBC Bayreuth war der Routinier bestens aufgelegt.

10 ist der Rang, den die 46ers mit ihren Auftritten in fremden Hallen belegen. Mit drei Siegen bei sechs Niederlagen haben sie nicht nur die schlechteste Bilanz aller Playoff-Teams, sondern müssen auch den Tigers Tübingen (4:4) und den Nürnberg Falcons (6:3) den Vortritt lassen.

11 Mal sind die 46ers stark aus der Halbzeit gekommen und haben jeweils das dritte Viertel zu ihren Gunsten entschieden. Das Problem auf Gießener Seite ist der Schlussabschnitt, den der Altmeister in 17 Partien nur sechsmal auf seine Seite ziehen konnte.

12 Rebounds im Schnitt pro Partie sammeln die drei sprunggewaltigen 46ers-Guards Aiden Warnholtz, Kyle Castlin und Simon Krajcovic ein. Die drei langen Kerls Jonathan Maier, Robin Benzing und Till Gloger bringen es zusammen indes nur auf zehn.

13 Punkte beim Heimsieg über die Bayer Giants Leverkusen bedeuteten den Vorrunden-Höhepunkt für den aus Bremerhaven gekommenen Daniel Norl, der ansonsten im Schnitt bei gut fünf Zählern steht.

14 Profis haben die 46ers in der Vorrunde eingesetzt, sieben davon haben auch alle Partien aktiv auf dem Feld bestritten; nämlich Aiden Warnholtz, Kyle Castlin, Robin Benzing, Luis König Figge, Till Gloger, Jonathan Maier und Simon Krajcovic.

15 Spiele lang war auf Robin Benzing als Passgeber Verlass, nur gegen Karlsruhe und in Münster brachten seine Nebenleute den Ball nach seinen Zuspielen nicht im Korb unter. 15 ist auch das Stichwort für Simon Krajcovic, der nur in Crailsheim und gegen Göttingen ohne Korberfolg blieb.

16 Spieltage gingen ins Land, ehe der Altmeister seinen höchsten Saisonsieg bejubeln durfte. Beim 95:66-Erfolg über Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt betrug die Differenz 29 Punkte und damit einen mehr als beim 97:71-Sieg zwei Monate zuvor gegen die Bayer Giants Leverkusen.

17 Punkte stehen im Schnitt für 46ers-Topscorer Kyle Castlin zu Buche. Dahinter folgen Robin Benzing (10,7), Aiden Warnholtz (8,6), Devon Goodman (7,6), Till Gloger (6,6) und Luis König Figge (6,3).

Der Beitrag 17 aus 17 erschien zuerst auf GIESSEN 46ers.

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