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Uni Baskets verstärken ihre Rotation mit Philip Alston

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Die Uni Baskets Münster haben auf ihre Verletzungsmisere reagiert und einen Ersatz für langfristig ausfallende Leistungsträger perfekt gemacht. Philip Alston kommt von den Wisconsin Herd aus der NBA G-League in die westfälische Universitätsmetropole. Der 24-jährige US-Amerikaner gilt als Wunschlösung bei den Uni Baskets, weil er sowohl enorme Physis in die Spielweise des Zweitligisten einbringen wird als auch flexibel die Positionen drei, vier und fünf einnehmen kann.

Philip Alston bestritt in dieser Saison fünf Spiele für die Wisconsin Herd in der NBA G-League. Dabei erzielte der Forward im Schnitt 6 Punkte und 4 Rebounds in 19,3 Minuten pro Spiel, bevor ihn eine Handverletzung Ende November vergangenen Jahres ausbremste. Davor war der 24-Jährige bei den Milwaukee Bucks in der NBA-Summer League aktiv und spielte von 2022 bis 2024 für die Loyola Ramblers von der Loyola University Chicago in der „Atlantic 10 Conference“ der NCAA I.

In 60 Partien für die Ramblers sorgte er für durchschnittlich 13,6 Punkte und 5,1 Rebounds. Alston begann 2019 seine College-Karriere bei den California Vulcans (Pennsylvania Western University, California) in der NCAA II, für die er bis 2022 spielte und 21,0 Punkte und 10,8 Rebounds pro Spiel auflegte.

„Ich denke, dass Philip uns mit seiner positiven, energetischen Art auf und neben dem Feld für die schweren Aufgaben sehr gut zu Gesicht steht“, erklärte Manager Helge Stuckenholz den Transfer zur Erweiterung der Baskets-Rotation. Nach den Ausfällen von Adam Touray, Julius Ferber und zuletzt noch Bo Hodges „war offensichtlich, dass wir eine kurze Rotation haben“, erläuterte Götz Rohdewald die sportlichen Beweggründe, die für Philip Alston sprachen.

Der Cheftrainer der Uni Baskets freut sich auf einen wichtigen Baustein für den Frontcourt seiner Mannschaft: „Philip ist ein kräftiger, physischer Spieler, der jetzt kein reiner Fünfer ist. Aber er kann die Position spielen, kann aber auch die Vier spielen, auch auf die Drei gehen. Er ist sehr flexibel. Von daher musste es ein flexibler Spieler sein, der einige Themen abdeckt, bei denen wir Probleme haben.“ In Philip Alston erweitern die Münsteraner ihren Kader ebenso in der Abwehrarbeit.

Alston, der die Nummer 55 tragen wird, trainiert bereits mit der Mannschaft. Abzuwarten bleibt noch, bis wann alle Formalitäten bis zur Spielberechtigung vollzogen sind. Kein Problem dagegen stellen die aktuellen Wetterverhältnisse in Münster für den Neuzugang dar. „Ich bin aus Ohio, das kalte Wetter bin ich gewöhnt“, sagte Phlipp Alston mit einem  Lächeln kurz vor dem Hochball gegen Nürnberg.

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