Basketball: Ex-Bayern-Profi Jason George spricht über seinen Drogenkonsum
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Vor mehr zweieinhalb Jahren wurden Spuren von Crystal Meth in einer Dopingprobe von Jason George gefunden. Nun spricht der Profi über die schwere Zeit. Der zweimalige Nationalspieler Jason George hat nach seiner verbüßten Dopingsperre erstmals öffentlich über seine Drogenabhängigkeit gesprochen. "Ich brauchte die Drogen, sie wurden meine Medizin gegen den Schmerz, keinen Spaß mehr zu empfinden beim Basketball", erklärte der Basketballprofi, der inzwischen bei den Würzburg Baskets unter Vertrag steht, im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der Flügelspieler betonte, dass er die Substanzen zur Betäubung und nicht zur Leistungssteigerung eingenommen habe. George betrachtet den positiven Test als Wendepunkt Seinen Drogenkonsum begann George während seiner Zeit bei Bayern München . "Es müsste in etwa vier Jahre her sein, zur Weihnachtszeit. Es gab da den Zwischenfall mit meinem Trainer", berichtete der 24-Jährige. Anschließend verließ er den Klub. Bis zu seinem positiven Dopingtest habe George nach eigenen Angaben "nur noch funktioniert". Crystal Meth, das in seiner Probe vor mehr als zweieinhalb Jahren nachgewiesen wurde, will er nie bewusst konsumiert haben. Obwohl es zunächst schien, als "ob die Welt untergeht", sieht der Basketballer den Test und die folgende Sperre heute als Wendepunkt. "Es musste was Drastisches passieren. Jetzt weiß ich, dass der positive Test für mich letztlich das Beste war, was passieren konnte", sagte er rückblickend. "Ich glaube, ich war nicht weit weg von einer Überdosis."

