Vorberichte ProA 17. Spieltag
10.01.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS
Nach dem emotionalen Auswärtssieg beim Tabellenführer Phoenix Hagen wollen die Eisbären direkt nachlegen. Am Samstag, den 10. Januar, empfangen die Eisbären die PSK Lions im heimischen Eisbärenkäfig. Nach dem gelungenen Jahresauftakt geht es nun darum, den Schwung mitzunehmen und vor eigenem Publikum nachzulegen.
Die PSK Lions bewegen sich mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen aktuell im Mittelfeld der Tabelle. Auf teils deutliche Niederlagen folgen immer wieder auch starke Auftritte, was das Team nur schwer berechenbar macht. Die Karlsruher haben bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen auch Topteams schlagen können. So gelangen den Lions in dieser Saison unter anderem ein Sieg gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (95:85), die Tigers Tübingen (92:82) und zuletzt gegen die Artland Dragons (82:80)
Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2024/25, kam es zu einem personellen Neustart an der Seitenlinie. Der Vertrag von Headcoach Aleksandar Šćepanović wurde nicht verlängert, stattdessen übernahm der ehemalige Nationalspieler Demond Greene, der den Kader in der Folge umfassend neu ausrichtete. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Center Maurice Pluskota ein. Der gebürtige Bremerhavener ist mit 13,3 Punkten und 7,6 Rebounds pro Spiel einer der konstantesten Akteure im Team.
Ebenfalls im Frontcourt setzt David Ejah wichtige Akzente. Der athletische Forward bringt bislang 13,8 Punkte und 7,1 Rebound pro Partie ein. Ergänzt wird die Big-Man-Rotation durch Wesley Oba, der mit 5,1 Punkten und 4,4 Rebounds für Entlastung sorgt. Tyrese Williams bringt individuelle Qualität und erzielt aktuell 11 Punkte pro Spiel. Nach seiner Nachverpflichtung übernahm Isaiah Hart schnell Verantwortung im Spielaufbau. In bislang acht Einsätzen steuerte der Guard 15,3 Punkte und 6,1 Assists bei.
Die Karlsruher verfügen somit über eine breit angelegte Offensive mit mehreren Scoring-Optionen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es den Lions bislang nicht gelungen ist, diese Qualität über 40 Minuten konstant abzurufen. Schwankende Wurfquoten und phasenweise defensive Unaufmerksamkeiten verhinderten bisher eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Gerade in engen Spielen bleiben sie jedoch gefährlich. Wer die PSK Lions unterschätzt, wird bestraft.
10.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen
Am Samstag empfangen die Tigers Tübingen den Tabellenführer Phoenix Hagen (13:3-Erfolge) zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will dem großen Favoriten trotz einer schwierigen Gesamtsituation einen heißen Tanz liefern und gleichzeitig den Negativtrend mit sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien beenden. Um gegen die Feuervögel bestehen zu können, wird aber eine nahezu perfekte Leistung benötigt.
Die letzten Auftritte der Raubkatzen geben dennoch etwas Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Spiel. Gegen starke Gegner spielte man zuletzt lange Zeit auf Augenhöhe. So auch beim 75:83 in der letzten Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim, bei der die Sonko-Truppe über weite Strecken des Duells gut im Spiel war. Problematisch war jedoch die schwache Arbeit bei den Rebounds.
Mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 16 Spielen belegen die Schwaben aktuell nur den zwölften Tabellenplatz. Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Tigers-Kapitän Till Jönke (Rücken), JaCobi Wood (Fuß) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stehen weiter nicht zur Verfügung. Ob Neuzugang Larry Thomas (Fuß) sein Debüt im Trikot der Tigers Tübingen geben wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.
Zuletzt mussten die Gäste um Trainer Chris Harris die erste Heimniederlage in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Die Feuervögel unterlagen den Eisbären Bremerhaven etwas überraschend mit 89:90. Mit dem selbst auserkorenen Ziel Aufstieg in die erste Liga liegen die Westdeutschen aber weiter voll auf Kurs.
Die große Stärke der Gäste liegt in der Kadertiefe. Point Guard Marcus Graves ist mit 15,9 Punkten und 5,3 Assists pro Partie Topscorer des Teams. Ebenfalls hervorzuheben ist Landsmann Jeffrey Carroll, der im Schnitt 12,4 Punkte und 4,2 Rebounds beisteuert. Die deutsche Rotation um Devin Schmidt, Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki, Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Fabian Bleck gehört zum Besten der ProA. Keine Frage, die Schwaben benötigen einen Sahnetag, um gegen die Feuervögel eine Überraschung zu schaffen.
10.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum
Zum Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons ein wichtiges Heimspiel an. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die VfL SparkassenStars Bochum in der Artland Arena. Nach der denkbar knappen Niederlage in Karlsruhe wollen die Dragons vor heimischem Publikum die jüngste Serie von zwei Niederlagen beenden und die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen.
Nach einer schwierigen Saison 2023/24, in der Bochum nach dem Ausfall von Tom Alte die letzten neun von zehn Spielen verlor und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, starteten die SparkassenStars per Wildcard eindrucksvoll in die vergangene Spielzeit. Mit elf Siegen aus den ersten 14 Partien wurden jegliche Abstiegssorgen früh erstickt, am Ende stand sogar die erste ProA-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte.
Auch in dieser Saison setzt Felix Banobre auf einen ähnlichen Ansatz. Der Kader wurde gezielt zusammengehalten und punktuell mit Athletik verstärkt. Die deutschen Leistungsträger Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Matthew Strange gehen mindestens in ihre dritte Saison im Ruhrgebiet. Center Kilian Dietz sorgt für Physis und Präsenz in der Zone. Im Backcourt ziehen vor allem Antonio Williams und Myreon Jones Jr. die Fäden. Auf den großen Positionen bringt Dravon Mangum zusätzliche Athletik mit auf das Parkett.
Mit den SparkassenStars gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze im Artland. Bochum rangiert nach 16 Spielen mit acht Siegen auf Tabellenplatz neun und befindet sich damit mitten im Rennen um die unteren Playoff-Ränge. Der Saisonverlauf der SparkassenStars ist bislang von Siegen und Niederlagen im Wechsel geprägt. Aus den ersten fünf Spielen holte Bochum drei Siege, darunter Erfolge gegen Leverkusen, Köln sowie ein knapper 92:90-Sieg gegen Nürnberg.
Es folgte eine Phase mit wechselnden Ergebnissen, ehe Siege gegen Kirchheim (79:75) und Tübingen (71:86) neuen Auftrieb brachten. Niederlagen gegen Hagen (87:84), Bremerhaven und zuletzt zwei deutliche Pleiten am Stück in Wolmirstedt (99:88) sowie zum Jahresbeginn gegen Koblenz (89:107) bremsten den Aufwärtstrend jedoch wieder aus.
10.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim
Zum letzten Spiel in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 müssen Kirchheims Basketballer nach Paderborn. Der Aufsteiger befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Der über mehrere Wochen anhaltende Lauf der Bozic Knights ist nach der Niederlage gegen Bayreuth beendet. Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, und damit das Untermauern ihrer momentanen Playoff Platzierung an. Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn.
Nacheinander besiegten die Paderborner zunächst Koblenz, dann den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangenen Woche den Vorletzten aus Leverkusen. Durch die Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und wichtige Punkte eingefahren. „Paderborn verfügt über sehr gute Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, spielen physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic die Baskets.
Im Offensivspiel stechen die Importspieler heraus. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Der Guard sorgte bereits in der Vorsaison bei Absteiger Vechta für Furore. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6 Punkte pro Spiel), Jalen Johnson (12,1 PpS) und Branden Maughmer (11,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.
„Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Das es dort zur Sache geht haben schon andere Teams zu spüren bekommen,“ ergänzt Perovic. In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg.
10.01.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC
Erstes Heimspiel des neuen Jahres und Hinrunden-Abschluss: Die Uni Baskets Münster erwarten am Samstag (19.30 Uhr) die Nürnberg Falcons zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.
Das Team aus der Frankenmetropole Nürnberg ist in seiner zehnten ProA-Saison zurzeit Tabellenzehnter (8:8). Zuletzt bezog man zwei Heimniederlagen: 64:74 gegen Gießen und am vergangenen Samstag 92:95 gegen Köln. Während die Falcons in der heimischen Kia Metropol Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen in Europa, infolgedessen mit einer 3:5-Bilanz aufwarten, weisen sie auf fremdem Parkett mit 5:3-Siegen eine positive Bilanz auf.
Damit zählen die Dürer-Städter nicht nur zu den besten Auswärtsteams der Liga, sondern haben mit 4:1-Erfolgen aus den letzten fünf Partien in der Fremde eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrer Jubiläumsspielzeit stechen zwei Erfolge bei zwei Aufstiegsfavoriten heraus: zuletzt das klare 91:78 bei der BG Göttingen und Anfang November in Crailsheim (87:83).
Dass Nürnberg folglich als Playoff-Aspirant gehandelt wird, ergibt sich auch aus der Kontinuität im Kader, dessen Stammpersonal um die beiden US-amerikanischen Rookies Trevor Baskin (University of Colorado) und Brandton Chatfield (Iowa State University) sowie Center Lars Lagerpusch von den Paderborn Baskets verstärkt wurde. Anfang November verpflichteten die Nürnberger den 23-jährigen Spielmacher Carter Whitt von der Belmont University nach fünf Jahren in der NCAA 1.
Im Schnitt punkten vier „Falken“ zweistellig, allen voran Center Brandton Chatfield (14,8 Punkte pro Spiel), Shooting Guard Vincent Friedrici (14 Punkte), Spielmacher Evan Taylor (13,7 Punkte) und Small Forward Trevor Baskin (11,9 Punkte). Weitere feste Größen der Norisstädter sind der unverwüstliche Routinier Julius Wolf (8 Punkte), Nachverpflichtung Whitt (8,4 Punkte und 3,6 Assists) und Spielmacher Tim Köpple (3,1 Assists).
11.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim
Zum Hinrundenabschluss gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim bei den Bayer Giants Leverkusen. Der ProB-Meister startete mit vier Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen, musste sich zuletzt allerdings zehnmal in Folge geschlagen geben und steht derzeit mit der längsten Negativserie auf einem Abstiegsplatz.
Ganze 14 Bundesligameisterschaften stehen bis heute auf Seiten der Rheinländer – kein anderer Verein konnte in der sechzigjährigen BBL-Geschichte mehr Titel holen. Von den 1970er- bis 1990er-Jahren gehörte Leverkusen zu den prägendsten Klubs im deutschen Basketball. Spieler wie Henning Harnisch, Michael Koch und Christian Welp sowie Coach Dirk Bauermann sind nur einige der Namen, die für die damaligen Erfolge stehen.
Nach den glorreichen Jahren der Vergangenheit waren die Giants in den vergangenen Jahren in ProB und ProA beheimatet. In der vergangenen Saison folgte dann der Durchmarsch aus der ProB in die Zweitklassigkeit. Mit einer 25:1-Bilanz schloss der Rekordmeister die nahezu perfekte Hauptrunde ab, die von einer ungeschlagenen 8:0-Serie in den Playoffs gekrönt wurde. Somit stand neben der ProB-Meisterschaft auch der Aufstieg in die ProA fest.
Ein Großteil der Meistermannschaft steht auch in dieser Saison im Kader der Rheinländer. Sieben Leistungsträger des Vorjahres blieben dem Klub erhalten. Angeführt werden die Leverkusener jedoch vom neuen Guard-Duo John Williams (15,3 PKT) und Kobe Langley (13,8 PKT. Auf dem Flügel überzeugt Routinier Donte Nicholas, mit 38 Jahren ältester Akteur der ProA. Unter den Körben agieren mit Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und Sören Urbansky (2,14 Meter) zwei traditionelle Center.
Zu Saisonbeginn überzeugten die Giants mit vier Siegen nach sechs Spielen. Danach folgte mit zehn Niederlagen die längste Negativserie der Liga, aktuell stehen die Giants mit einer 4:12-Bilanz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die HAKRO Merlins Crailsheim indes möchten an die erfolgreichen Spiele zum Jahresende in Quakenbrück und zum Jahresanfang gegen Tübingen anknüpfen und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen.
11.01.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth
Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.
„Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“
Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“.
Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.
11.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers
Am Sonntag steht für die EPG Baskets Koblenz das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Schängel um 17:00 Uhr die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Nach dem überzeugenden Auswärtssieg im letzten Spiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum (89:107) wollen die Koblenzer nun vor eigenem Publikum nachlegen.
Die Ausgangslage verspricht ein hochspannendes Duell. Mit acht Siegen aus 16 Spielen rangiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn aktuell auf Tabellenplatz acht. Die Gäste aus Gießen stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sechs und damit direkt vor den Koblenzern auf einem Playoff Platz. Beide Teams befinden sich in guter Form, was das Aufeinandertreffen zusätzlich spannend macht.
Offensiv gehören die Baskets weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel erzielen sie deutlich mehr Zähler als die GIESSEN 46ers, die bei 83 Punkten pro Partie liegen. Angeführt wird das Koblenzer Team dabei von Calvin Wishart, der nicht nur 5,8 Assists pro Partie verteilt, sondern mit 15,4 Punkten auch bester Scorer der EPG Baskets ist.
Die GIESSEN 46ers setzen offensiv vor allem auf Kyle Castlin. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer der Gäste und übernimmt in engen Phasen viel Verantwortung. Unterstützt wird er unter anderem von Kai Müsse, der mit starken Wurfquoten überzeugt.
Mit 99,5 Effizienzpunkten pro Spiel liegen die Koblenzer ligaweit auf Rang vier und damit deutlich vor den GIESSEN 46ers, die bei 89,1 Effizienzpunkten stehen. Genau hier zeigt sich, welches Potenzial in der Mannschaft von Rhein und Mosel steckt – vor allem dann, wenn sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über 40 Minuten konzentriert gespielt wird.
12.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BG Göttingen
Die BG Göttingen schließt die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets ab. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß ist am Montag, 12. Januar beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zu Gast. Die Baskets sind ursprünglich in Wolmirstedt beheimatet, tragen ihre Heimspiele aber seit dieser Saison in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle aus.
Die Baskets haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen 99:88-Erfolg gegen Bochum abgeschlossen, bekamen im neuen Jahr aber gleich einen Dämpfer. Bei den GIESSEN 46ers war das Team von Baskets-Headcoach Eiko Potthast chancenlos und musste sich den Hessen 66:95 geschlagen geben. Gegen Bochum stachen der nachverpflichtete Center Michael Hughes II, der deutsche Aufbauspieler Martin Bogdanov sowie US-Guard Daivien Williamson und US-Forward De’Vondre Perry heraus.
In der Offensive tragen Williamson, Stewart, Hughes und Perry die Hauptlast – US-Forward Travis Henson fehlt momentan aufgrund einer Fußverletzung. Ebenfalls verzichten muss Potthast auf seinen besten Rebounder Modestas Paulauskas (8,2 Rebounds pro Spiel), der aufgrund von Rückenbeschwerden pausiert. Der als Ersatz geholte Perry (7,4) und Hughes (7,6) schließen diese Lücke.
Mit fünf Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen-Anhaltiner derzeit knapp über der Abstiegszone auf Tabellenplatz 16. Allerdings absolvierten die Baskets auch erst sechs Heimspiele und bereits zehn Auswärtspartien. Im Schnitt erzielen die Baskets pro Spiel 78,6 Punkte, lassen allerdings 86,1 zu. Bei den Rebounds ist die Potthast-Truppe (38,3) knapp besser als die Göttinger (37,8).

