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Turnierreise 2026 nach Lund – Abenteuer, Teamgeist und ein Titelgewinn

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Anreise mit Hürden

Die Turnierreise nach Lund begann am 01.01.2026 mit einem alles anderen als reibungslosen Start. Die ursprünglich geplante Fähre ab Rostock wurde kurzfristig gesperrt, sodass wir auf Puttgarden ausweichen mussten. Auf dem Weg dorthin erreichte uns jedoch die nächste Hiobsbotschaft: Auch die Fehmarnsundbrücke war gesperrt. Notgedrungen entschieden wir uns zunächst für den langen Landweg – eine Verzögerung von mehr als fünf Stunden schien unausweichlich. Doch dann kam das sprichwörtliche Glück im Unglück: Auf halber Strecke wurde die Brücke wieder freigegeben. Wir drehten um, erreichten Puttgarden rechtzeitig und schafften tatsächlich die Fähre um 12:40 Uhr. Pünktlich um 17:30 Uhr kamen wir schließlich in Lund an.

Vor Ort bezogen rund 80 Personen mit 7 Teams ihre Klassenräume. Nach der langen Anreise tat das gemeinsame Abendessen gut – auch wenn es geschmacklich nicht alle überzeugen konnte. Die Vorfreude auf das Turnier überwog jedoch klar.

Start ins Turnier

Am 02. Januar starteten unsere Teams ins Turniergeschehen. Die U14.1, U14.3, die U10 (die in der U11 antrat) sowie die U23 konnten ihre Auftaktspiele gewinnen. Unsere U16-Teams blieben zwar im gesamten Turnier ohne Sieg, sammelten aber wertvolle Erfahrungen und hatten trotz allem viel Spaß.

U10 spielt in der U11

Die U11 spielte ein starkes Turnier: In der ersten Gruppenphase belegte das Team einen hervorragenden zweiten Platz, gewann drei Spiele und musste sich nur dem Gruppenersten nach einer knappen Niederlage in der Overtime geschlagen geben.

In der zweiten Gruppenphase machte sich der Altersunterschied dann bemerkbar. Gegen die älteren Teams von SISU Basketball Klub zeigte die Mannschaft zwei gute Spiele, zahlte jedoch Lehrgeld und beendete das Turnier auf einem respektablen 6. Platz.

U14 tritt mit 3 Teams an

Die U14.2 und U14.3 wurden in ihren Gruppen Dritter bzw. Vierter, sodass es in der ersten Runde der B-Playoffs direkt zum vereinsinternen Duell kam. Dieses konnte die U14.2 für sich entscheiden, musste sich jedoch im Viertelfinale der B-Playoffs geschlagen geben.

Zweiter Titel in drei Jahren

Für ein echtes Highlight sorgte die U14.1. Mit einem deutlichen 71:0 startete das Team ins Turnier und gewann auch die beiden folgenden Gruppenspiele souverän. Im Achtelfinale stand die Titelverteidigung jedoch kurz vor dem Aus: Gegen die Växjö Ravens lief in der ersten Halbzeit kaum etwas zusammen, der Gegner traf nahezu jeden Wurf, und zur Pause lag das Team mit 15 Punkten zurück. In der zweiten Halbzeit folgte eine beeindruckende Aufholjagd – angefeuert von der U10, der U14.2 und der U14.3. Mit dem letzten Korbleger des Spiels drehte die U14.1 die Partie tatsächlich noch und gewann 37:36. Im Viertel- und Halbfinale zeigte das Team anschließend eine starke und konzentrierte Leistung.

Am 05. Januar, kurz vor der Rückfahrt, stand schließlich das Finale an. Der Start verlief nach Plan: Ein 12:0-Run legte früh den Grundstein. Zwar war das Spiel insgesamt von Nervosität und Fehlern auf beiden Seiten geprägt, doch der DBV behielt die Kontrolle. Nach der Pause kam der Gegner noch einmal auf vier Punkte heran, ehe zwei erfolgreiche Angriffe von Luam und Eliah den Vorsprung wieder auf acht Punkte erhöhten. Am Ende gewann der DBV das Finale verdient mit 34:18 und sicherte sich damit den zweiten Titel in drei Jahren.

U23 scheitert knapp im Halbfinale

Die U23 hatte gleich zu Beginn die schwersten Gruppenspiele. Gegen Falcon gelang es dem Team nach der Halbzeit, das Spiel zu drehen und letztlich für den DBV Charlottenburg zu entscheiden. Auch das zweite Spiel verlangte der Mannschaft alles ab und wurde erst in der Overtime knapp gewonnen.

So zog die U23 ins Viertelfinale und später ins Halbfinale ein. Dort sah es lange nach einem Sieg für Gelb-Blau aus, doch am Ende fehlte die letzte Durchschlagskraft – eine knappe Niederlage mit fünf Punkten beendete den starken Lauf.

Wir gratulieren allen Spielerinnen und Spielern zu einem herausragenden Turnier. Besonders beeindruckend war der Support und der Austausch zwischen den Teams – dieser Zusammenhalt hat die Reise nach Lund zu etwas Besonderem gemacht. Ein großes Dankeschön gilt außerdem allen Coaches, die diese Turnierreise möglich gemacht haben. Es hat riesigen Spaß gemacht!

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