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Nachberichte ProA 16. Spieltag

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02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Bericht folgt in Kürze.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

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