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WNBL-Rückblick: Nürnberg mit Zittersieg im Viertelfinale

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Sieben Viertelfinalisten stehen fest. Glückwünsche gehen an ALBA Berlin, den SC Rist Wedel, die Metropolitain Girls, die TG Main Sharks Würzburg, die TS Jahn München, den MTV München und den Post SV Nürnberg. Wer sich zwischen Phoenix-TSV Hagen und dem TuS Lichterfelde durchsetzt entscheidet sich trotz klarer Vorzeichen erst am Wochenende. Gratulieren wollen wir zudem der Mitteldeutschen Basketball Academy und den ChemCats, denen am Sonntag der erste Saisonsieg gelang.

Achtelfinale Nord

Metropolitain Girls Recklinghausen – BASS Berlin 50:57
Trotz eines Auswärtssieges schaffte es BASS Berlin nicht die Hypothek aus dem Hinspiel auszugleichen. Die Girls, die dieses Mal auf Clara Bielefeld verzichten mussten stehen damit erneut im Viertelfinale. In einer eher punktearmen Partie vermochte es BASS trotz 27 Zähler von Helene Lehmann (5 REB, 5/8 3P) nicht die nötige Offensivpower zu entwickeln. Als erneut sehr wertvoll erwies sich Lucie Keune, die mit 15 Punkten, 14 Rebounds, sechs Assists und fünf Steals durch die Bank glänzte. Für die Berlinerinnen geht damit eine trotzdem sehr erfolgreiche zweite WNBL-Saison vorbei, während Recklinghausen nun auf Hagen oder Lichterfelde trifft.

ALBA Berlin – Junior-Team Osnabrück/Artland 76:53
Wie zu erwarten chancenlos blieb das Junior-Team im Rückspiel bei ALBA Berlin. Schon zur Pause hatten sich die Gastgeber, die tollen Teambasketball zeigten und 22 Assists aufs Parkett brachten eine Führung erspielt, der Osnabrück nur wenig entgegensetzen konnte. Teodora Zecevic (20 PTS, 14 REB, 4 AST, 4 STL) tat dies allerdings nach besten Kräften. Für ALBA avancierten Lilli Schultze (22 PTS, 11 REB) und Rosalie Esser (25 PTS, 12 REB, 4 AST) zu den Matchwinnern.

Rhein Bascats Düsseldorf – SC Rist Wedel 83:94
Wie von uns angekündigt war es am Ende die Offensivqualität des SC aufgrund dessen, Düsseldorf die Tür zum Viertelfinale versperrt blieb. Für die Bascats bleibt es damit zum zweiten Mal in Folge beim Einzug ins Achtelfinale. Wedel hingegen scheint seine Form aus der Vorsaison gefunden zu haben und misst sich nun mit Gruppengegner ALBA Berlin. Dabei enorm wichtig dürften die Fähigkeiten von Luise Linke (23 PTS, 9 REB) und Antonia Laabs (16 PTS, 7 REB, 3 STL) werden. Für die Rheinländerinnen zogen Laura Knaup (26 PTS, 10 REB, 9 AST), Antonia Marzini (20 PTS, 10 REB), Lena Bjeltschik (19 PTS, 15 REB, 3 BLK) die Fäden.

Achtelfinale Süd

TG Main Sharks Würzburg – Basket-Girls Rhein-Neckar 63:52
Die Basket-Girls schafften es die Partie in Würzburg offener zu gestalten, erwischten aber ein bitteres viertes Viertel mit nur sechs eigenen Punkten. Dies nahm letztendlich jeglichen Wind aus den Segeln und ließ die Main Sharks den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Den Weg ebneten Mia Wiegand (20 PTS, 9 REB, 3 STL) und Elina Timoschenko (15 PTS, 9 REB, 4 STL). Auf Seiten der Heidelberginnen, die in ihrer Saison trotz des Ausscheiden einen beeindruckenden Turnaround hinlegen konnten, ging Anna-Lisa Wuckel (14 PTS, 7 REB, 6 STL) voran.

Post SV Nürnberg – RegioTeam Stuttgart 60:59
Wenn man sich überlegt, dass Nürnberg in den letzten fünf Minuten der Partie ohne eigenen Punkt blieb, bleibt die Frage wo ist die Frühform der Stuttgarter geblieben. Mit 5/0 in den Jahreswechsel gegangen und danach die Saison mit 2/3 beendet. Dieser Negativtrend zog sich nun also auch durch die Playoffs. Ebenso wie die Gastgeber schaffte es das RegioTeam im letzten Viertel nicht offensiv zu überzeugen und so den Ausgleich oder die Führung zu erspielen. Diana Ivancic (16 PTS, 6 REB, 4 STL) erzielte den Bestwert. Im Lager des SV war es Noemi Schoenauer (22 PTS, 6 STL), die die ansonsten durchwachsene Offensive trug.

MTV München – Talents BonnRhöndorf 83:64
Bonn warf alles rein, brachte den Favoriten aus München aber nicht ins wanken. Letztendlich fehlte den Talents die nötige Firepower aus der Distanz und Konstanz von der Freiwurflinie. Den einzigen Dreier versenkte Paulina Holbach (16 PTS). Emily Scheibinger (7 REB, 4 AST, 3 STL) kam auf 14 Punkte. Für den MTV liefen Julia Reichert (24 PTS, 4 REB, 5 AST) und Uliana Kolesnyk (21 PTS, 11 REB, 4 STL) zur gewohnten Form auf.

TS Jahn München – Südhessen Juniors 78:56
Deutliche Angelegenheit in München. Für die Juniors blieb es ein kurzes Gastspiel in den Playoffs, wo man der TS Jahn nicht ebenbürtig war. Diese wird sich in der nächsten Runde mit den Main Sharks messen. Wichtig dafür werden Anna Matic (17 PTS, 4 REB) und Emma Steinbicker (13 PTS, 11 REB, 3 STL). Zum Abschied der Juniors aus der Saison 24/25 erzielten Annika Giebitz und Charlotte Soth 14 Punkte.

MBA: Erster Sieg der Saison.

Playdowns Nord

Mitteldeutsche Basketball Academy – Cologne Regio Ladies 75:51
Mit der Auswärtsniederlage der Regio Ladies steht fest, dass die Kölnerinnen sich neu qualifizieren werden müssen. Die MBA hingegen bewahrt sich eine kleine Chance auf den direkten Klassenerhalt. Dafür braucht es aber zwei Siege aus den verbleibenden Spielen. Den Grundstein legten die Hallenserinnen im dritten Viertel, welches man mit 28:6 für sich entschied. Elisabeth Böhlert (4 REB, 3 STL) steuerte starke 22 Punkte zum ersten Saisonsieg bei. Dazu kam Daria Ilies (15 PTS, 13 REB, 4 AST) mit einem Double-Double. Bei den Regio Ladies blieb Alma Schiffer (19 PTS, 8 REB, 3 STL) der sportliche Lichtblick.

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – TG Neuss Junior Tigers 60:50
Braunschweig macht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt und besiegt die Neuss Junior Tigers in einer offensiv dürftigen Partie. Neuss ließ die Gegner im dritten Viertel wegziehen und blieb abgesehen von Emma Huppertz (18 PTS) zu harmlos. Mit einem insgesamt ausgeglichenen Scoring, bei dem Carlotta Schimanski (14 PTS) den Topwert erzielte, sorgten die Girls Baskets für den Heimsieg.

Playdowns Süd

BSG Basket Ludwigsburg – Rhein-Main Baskets 55:61
Bis zum Schlussviertel lagen beide Mannschaften auf Augenhöhe. Ludwigsburg Offensive kam dann aber beinahe gänzlich zum Erliegen. Dies nutzten die Baskets um die Punkte mit nach Hofheim zu nehmen. Zudem machte das Team von Headcoach Rolf Weidemann mit dem Erfolg den Klassenerhalt perfekt. Instrumental dafür war Amelie Schumacher (23 PTS, 6 REB, 3 STL). Bei den Gastgebern punkteten Sophie Schuster (16 PTS, 4 REB, 4 STL) und Paula Armbrust (14 PTS, 4 REB) am häufigsten.

BBU ’01 – ChemCats Chemnitz 54:76
Ulm hat Gewissheit. Nach der Niederlage gegen Chemnitz, geht die BBU den Gang in die Neu-Qualifikation. Die ChemCats, die ihre Gegner besonders physisch dominierten, brauchen nun zwei weitere Siege um noch auf den zweiten Platz zu springen. Topscorer waren Jette Krause (18 PTS, 6 REB) und Lisa Hoppe (15 PTS, 9 REB, 3 STL). Soraya Kozjek (29 PTS, 5 REB, 8 STL) hielt für Ulm nach Kräften dagegen, blieb aber unbelohnt.

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