Inhaltlich starteten am Donnerstag die beiden italienischen Coaches mit einem Praxismodul zum Training für Kinder von fünf bis sieben Jahren. Den Anschluss machte Milena Moulisova für die Altersgruppe bis neun Jahre. Der zweite Tag stand im Zeichen der Theorie und reichte inhaltlich von der italienischen Philosophie „Minibasketball for life“ über das Planen und Halten von Training, das effektive Lehren bis zur Arbeit mit Eltern. Bei den abendlichen moderierten Diskussionsrunden stieg dann auch Marius Huth als Experte ein.
Am Samstag reisten dann zusätzlich die Teilnehmenden der Minibasketball Convention an. Marius Huth gestaltete an diesem Tag Module zur Entwicklung von Kindern, zeigte eine Praxiseinheit für Training mit Kindern im Alter von 10 und 11 Jahren und führte gemeinsam mit Maurizio Cremonini ein Modul zum Coaching im Spiel durch. Zwischendurch besuchten alle Teilnehmenden ein 3×3-Turnier des Dänischen Verbandes (DBBF) in der Stadt.
Den letzten Tag gestalteten Theren Bullock von der FIBA Stiftung und Anton Elsner vom DBBF zum Programm „Basketball for good“ sowie zum Dänischen Minibasketballprogramm. Dabei gab es für die Teilnehmenden auch die Gelegenheit zur aktiven Beteiligung, bevor sie sich wieder auf den Heimweg machten.
Positive Resonanz und neue Impulse
Das Feedback der DBB-Delegation fiel sehr positiv aus. „Die Organisation vor Ort war super, dafür danken wir dem Team des DBBF sehr. So viele internationale Minibasketball-Coaches zu treffen war natürlich überragend. Da werden wir alle von profitieren und wurden bereits für weiteren Austausch angefragt. Das Programm war teilweise sehr intensiv und wir sind gespannt, wie es jetzt weitergeht“, fassten die drei Studierenden ihre Eindrücke zusammen.
Marius Huth ergänzte dazu aus der Expertensicht: „Events wie FEMBCC und die Mini Convention sind immer großartige Gelegenheiten zum Austausch mit den anderen Ländern. Dadurch habe ich wieder mal neue Impulse mitnehmen können. Aber ich konnte auch sehen, dass wir mit allem, was wir in Deutschland rund um MTO und Mini-Regeln entwickelt haben, genau in die richtige Richtung gehen. Für viele andere Länder gelten wir mittlerweile als Best-Practice-Modell.“
Der Lehrgang geht für die Studierenden nun mit mehreren Online-Veranstaltungen weiter, bevor er im Frühjahr 2025 mit dem zweiten Präsenztermin abgeschlossen wird. Anschließend werden die Beteiligten aus den Inhalten Fortbildungsangebote in Deutschland zusammenstellen.