Gruppe/Group A
Türkiye – Japan 74:68 (20:17, 20:16, 21:15, 13:20)
Die Türken bleiben im Rennen um einen Platz im Halbfinale. Allerdings hatten sie heute über weite Strecken große Probleme mit den Japanern. Mit einem guten Start ging Türkiye mit 16:6 in Führung (6.) und es sprach vieles für einen „normalen“ Verlauf der Begegnung. Aber Japan blieb immer hartnäckig und aggressiv. Und wurde belohnt, denn in der 11. Minute konnten die Asiaten zum 20:20 ausgleichen. Sichtlich beeindruckt musste die Türkei dann sogar einen 24:25 (13.)- und 30:31 (18.)-Rückstand verkraften. Die letzten Szenen vor der Pause gehörten dann wieder dem Favoriten, der beim Seitenwechsel mit 40:33 vorne lag.
Sollte es wirklich eine große Überraschung durch die Japaner geben können? Zunächst sah es ganz so aus, denn nach einem 13:4-Lauf lag Japan nach 23 Minuten plötzlich wieder vorne (44:46). Dann übernahm Kaan Onat für die Türken im Alleingang, erzielte noch 18 Punkte im dritten Viertel (29 gesamt) und brachte sein Team mit 61:48 nach vorne. Das war dan auch die Vorentscheidung. Bis auf 70:54 zogen die Türken davon (34.), ehe Japan in den Schlussminuten noch eine deutliche Resultatsverbesserung gelang.
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The Turks remain in the race for a place in the semi-finals. However, they had big problems with the Japanese for long stretches today. With a good start, Türkiye took a 16:6 lead (6.) and there was much to suggest that the encounter would be „normal“. But Japan remained persistent and aggressive. And was rewarded, as the Asians were able to equalize at 20:20 in the 11th minute. Visibly impressed, Turkey then even had to overcome a 24:25 (13.) and 30:31 (18.) deficit. The final scenes before the break then belonged to the favorites again, who were 40:33 ahead at the break.
Could the Japanese side really spring a big surprise? It looked that way at first, as a 13:4 run suddenly put Japan back in front after 23 minutes (44:46). Kaan Onat then took over single-handedly for the Turks, scoring 18 points in the third quarter (29 in total) to put his team 61:48 in front. That was also the preliminary decision. The Turks pulled away to 70:54 (34′) before Japan managed to improve the score significantly in the final minutes.
Czechia – Australia 51:99 (8:27, 13:22, 15:24, 15:26)
Die Geschichte des Spiels ist sehr schnell erzählt. Tschechien führte nach zwei frühen Dreiern mit 6:5, ehe Australien 22 unbeantwortete Punkte hinlegte und das Spiel schon nach dem ersten Viertel vorentschieden hatte (27:8). Zu groß war die individuelle, athletische und generell körperliche Überlegenheit, als dass die Tschechen eine Chance gehabt hätten. Die Tschechen erholten sich zwar etwas von dem langen Run des Teams von „down under“, aber wirklich bedrängen konnten sie den Gegner nicht. Zur Halbzeit hieß es 49:21 für den Favoriten.
Keine Veränderung am grundsätzlichen Geschehen in den Vierteln drei und vier. Der Rückstand der Tschechen wuchs kontinuierlich, der australische Head Coach verteilte die Spielzeit sehr gleichmäßig auf seine zwölf Akteure. Tschechien verkaufte sich so teuer wie möglich, wird aber gegen einen anderen Gegner den ersten Sieg beim diesjährigen Albert Schweitzer Turnier feiern müssen. Australien streute den ein oder anderen Leckerbissen ein und untermauerte seinen Status als AST-Topfavorit.
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The story of the game is told very quickly. The Czech Republic led 6:5 after two early threes before Australia scored 22 unanswered points and had already decided the game after the first quarter (27:8). The individual, athletic and generally physical superiority was too big for the Czechs to stand a chance. Although the Czechs recovered somewhat from the long run by the team from „down under“, they were unable to really put pressure on their opponents. At half-time it was 49:21 for the favorites.
There was no change to the fundamental action in the third and fourth quarter. The Czechs‘ deficit grew steadily and the Australian head coach distributed the playing time very evenly among his twelve players. The Czech Republic sold themselves as dearly as possible, but will have to celebrate their first victory at this year’s Albert Schweitzer Tournament against another opponent. Australia show some highlight plays and underlined its status as the AST top favorite.
Germany U18 – Slovenia 78:67 (24:20, 18:26, 24:11, 12:10 Spielbericht/game report)
Fotos: DBB/Felix Steiner | DBB/Johannes Arnold

