Die Hauptrunde der WNBL-Saison 23/24 ist abgeschlossen und die Teilnehmer der Playoffs- bzw. Playdowns stehen fest. Gratulieren dürfen wir den Gruppensiegern SC Rist Wedel, Metropolitain Girls Recklinghausen, TG Main Sharks Würzburg und RegioTeam Stuttgart.
Gruppe Nordwest
TG Neuss Junior Tigers – Talents BonnRhöndorf 73:65
Cologne Regio Ladies – Metropolitain Girls Recklinghausen 49:55
Rhein Bascats Düsseldorf – OSC Junior Panthers 65:57
In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie zwischen den TG Neuss Junior Tigers (5/5) und den Talents BonnRhöndorf (3/7) festigte der Gastgeber den vierten Platz und damit den Einzug in die Playoffs. Ausschlaggebend für den Neusser Sieg war das dominante erste Viertel (27:14), wonach Bonn den Rückstand nicht mehr aufholen konnte. Maßgeblich für den fünften Saisonsieg verantwortlich war Johanna Huppertz (9 REB, 4 AST, 10 STL, 39 EFF), die mit 31 Punkten voranging. Auf Seiten der Talents stachen Linda Thimm (18, 6 REB, 4 STL), Laura-Sophie Telke (11, 9 REB) und Emily Scheibinger (10, 4 REB, 3 STL) heraus. Für Bonn geht es auf Platz fünf nun in die Abstiegsrunde.
Im Spitzenspiel zwischen den Cologne Regio Ladies (7/3) und den Metropolitain Girls Recklinghausen (10/0) ließen die Metro Girls auch im letzten Spiel nicht abreißen und beenden die Saison ungeschlagen. Zur Halbzeit lag Köln noch vorne, konnte das Tempo in der zweiten Hälfte aber nicht halten und traf lediglich 21% aus dem Feld. Recklinghausen bestach defensiv wie offensiv und traf 70% seiner Zweier und sicherte sich klare Vorteile beim Rebound. Auffälligste Scorerin war Recklinghausens Clara Bielefeld (20, 17 REB, 5 AST, 3 STL & BLK). Neben ihr kam Antonia Köller (5 REB, 5/6 2P) auf 12 Zähler. Elf Punkte erzielten die Regio Ladies Kéa Elberding (6 REB, 3 AST) und Lara Gierlich (3 REB, 5/7 2P).
Ohne Sieg gehen die OSC Junior Panthers (0/10) in die Abstiegsrunde. Bei den Rhein Bascats Düsseldorf (5/5) setzte es trotz engagiertem Start die zehnte Niederlage. Im Schlussviertel kamen die Bascats in Fahrt und zogen mit neun getroffenen Freiwürfen – Panthers null Versuche – davon. Kim Störmer (20, 6 REB, 3 STL) und Laura Knaup (12, 5 REB, 5/6 2P) setzten für die Akzente für die Bascats. Beim OSC blieben das Double-Double von Josephine Bormann (15, 12 REB) und Lina Krämers elf Punkte ohne Belohnung.
Gruppe Nordost
Mitteldeutsche Basketball Academy – Girls Baskets Regio Braunschweig-Wolfenbüttel 48:54
ALBA BERLIN – SC Rist Wedel 80:65
TuS Lichterfelde – BASS Berlin 55:34
Mit einem knappen Auswärtssieg bleiben die Girls Baskets (7/3) auf dem dritten Platz und sorgen zudem dafür, dass die Mitteldeutsche Basketball Academy (3/7) in die Playdowns geht. In einem turnoverreichen Spiel, schaltete der Favorit aus Niedersachsen im dritten Viertel einen Gang hoch und holte den siebten Saisonsieg. Lilly Faustmann (4/8 3P) legte 18 Punkte auf. Anouk Weber (3 REB, 4/6 2P) und Karla Busch (11 REB, 4/8 2P) erzielten jeweils elf. Für die MBA gingen Chinaza Ezeani (18, 5 REB, 4 STL) und Daria Ilies (17, 8 REB, 4 STL) voran.
Das Spitzenduell zwischen ALBA BERLIN (8/2) und dem SC Rist Wedel (8/2) entschieden die Berlinerinnen für sich. Wedel bekam die PS nach einem guten ersten Viertel nicht mehr auf die Straße und ließ über die gesamte Partie fast die Hälfte seiner Freiwürfe liegen und leistete sich 34 Turnover. ALBA hingegen traf elf Dreier und spielte mit 27 Assist tollen Teambasketball. Beide Mannschaften gehen nach einer starken regulären Saison in die Playoffs. Dank Emilia Tomenendals (10/21 FG) 27 , Rosalie Essers (7 REB & AST, 6 STL) 12 und Taisiia Vypovska (9 REB, 3 AST & STL) elf Punkte glückte die ALBA-Revanche. Trotz Niederlage bleibt Wedel mit Topscorerin Luise Linke (25, 12 REB, 4 STL) und Lisa Hoffmann (10, 12 REB) auf dem ersten Tabellenplatz.
Mit einem ungefährdeten Heimsieg zieht der TuS Lichterfelde (4/6) in die Playoffs ein. Gegen BASS Berlin (0/10) reichten Xara Eichs (8 REB, 6 AST) 14 Punkte aus, um den Gästen die zehnte Saisonniederlage zuzuführen. BASS erwischte offensiv einen gebrauchten Tag und traf nur 17% Freiwürfe und 22% aus dem Feld. Zudem griff sich Lichterfelde 60 Rebounds (BASS: 31). Besonders auffällig hier war Mia Briesemeister, die 15 Bälle einsammelte.
Foto oben: TG Neuss Junior Tigers/Detlef Krings

