Die deutschen Damen haben nahtlos an die großartige Women’s EuroBasket 2023 (6. Platz) angeknüpft und beim ersten Auftritt danach eine starke Leistung gezeigt. Das auf drei Positionen veränderte DBB-Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis gewann heute zum Auftakt der Qualifikation für die Women’s EuroBasket 2025 in Prag gegen Tschechien mit 85:41 (19:9, 22:10, 21:8, 23:14).
Als Ausrichter einer der EM-Vorrunden 2025 ist die DBB-Auswahl ebenso wie Italien, Griechenland (auch Finalrunde) und Tschechien bereits qualifiziert. Diese vier Teams spielen parallel zur eigentlichen EM-Qualifikation quasi „außer Konkurrenz“ gegeneinander. Für Deutschland sind die aktuellen Länderspiele enorm wichtige Tests vor dem Olympischen Qualifikationsturnier vom 08.-11. Februar 2024 im brasilianischen Belem. Am kommenden Sonntag trifft die deutsche Mannschaft in Hamburg auf Italien (12. November 2023, 17:30 Uhr, edel-optics.de Arena, Ticketshop, live & kostenlos bei MAGENTA SPORT).
Deutschland dominant
Die Tschechinnen hatten vor der Partie Reanche für die aus ihrer Sicht äußerst unglücklich verlorene EM-Partie angekündigt. Deutschland begann gewohnt „groß“ mit Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich, Satou Sabally, Nyara Sabally und Marie Gülich. Sonja Greinacher wirkte angeschlagen nicht mit. Tschechien legte vor (0:4, 3.), ehe Nyara Sabaly die ersten Punkte für Deutschland erzielte. Früh sicherten sich die DBB-Korbjägerinnen wichtige Rebounds. Das 5:4 durch Satou Sabally bedeutete nach vier Minuten die erste deutsche Führung. Daran sollte sich im weiteren Verlauf der Begegnung auch nichts mehr ändern. Das Bestreben, den Ball schnell zu machen, war deutlich zu erkennen. Deutschland bestimmte in diesen Minuten die Partie (11:4, Satou, 6.). Der Dreier von Emily Bessoir zum 14:4 bedeuteten die ersten „Nicht-Sabaly“-Punkte für die DBB-Auswahl (7.). Deutschland leistete sich ein paar Nachlässigkeiten, blieb aber zum Viertelende vorne (19:9, 3er Alina Hartmann).

