Das Wochenende gipfelte in einem intensiven Finaltag, der jede Menge Spannung bot. Den Auftakt machten die Jungen, bei dem das Gastgeber-Team aus Hessen auf Thüringen traf. Nachdem es nach zehn Minuten mit 13:13 in die Overtime ging, konnte sich dort Thüringen knapp durchsetzen. Im darauffolgenden Endspiel der Mädchen zeigte die Mannschaft aus Baden-Württemberg eine beeindruckende Aufholjagd und entschied die Partie gegen die Auswahl des Westdeutschen Basketballverbands, ebenfalls in der Verlängerung, zu ihren Gunsten. Im Nachgang der Siegerehrung lauschten alle SpielerInnen und ZuschauerInnen gespannt, als Uwe Albersmeyer zusammen mit den 3×3-Disziplintrainern die für die anstehenden U17-Lehrgänge nominierten Akteure aufrief. Insgesamt durften sich 35 SpielerInnen über eine Einladung freuen:
Mädchen: Amelie Schumacher, Lena Sandner, Inge Lise Schulze Steinen (alle Hessen), Lotta Linke, Lotte Baldauf (beide Hamburg), Laura Telke, Lucie Keune, Clara Bielefeld (alle Nordrhein-Westfalen), Jette Krause (Sachsen), Paulina Reichenauer, Antonia Last, Anna-Lisa Wuckel, Trinity Wild, Sophie Schuster (alle Baden-Württemberg), Jordis Hansen (Schleswig-Holstein), Meret Rahel Wellmann (Niedersachsen), Charlotte Soth (Bayern).
Jungen: Felix Sinning, Colin Sobiech, Maximilian Peters (alle Hessen), Daniel Biel, Luca Förster, Ernst Möller, Lenny Dittmar, Leonar Fliege (alle Thüringen), Vincent Gieth (Hamburg), Maximilian Waimann, Jonas Pohle, Nikolai Kaiser, Julian Kaiser (Nordrhein-Westfalen), Alfons Milatz, Christopher Wahren (beide Sachsen), Limana Lilonge Adoyi (Baden-Württemberg), Udechukwu Obiaga (Berlin), Raul Dumnici (Bayern).
Den Sichtungs- und Auswahlprozess beschrieb Disziplintrainer Robert Birkenhagen wie folgt: „Es geht vor allem darum zu schauen wer die Liebe für 3×3 mitbringt und wer die Substanz hat ein solches Turnier zu spielen. Die SpielerInnen hatten hier in kurzen Abständen viele Spiele zu absolvieren, was besonders bei den heißen Temperaturen Kraft kostet. Wir hoffen immer wieder SpielerInnen zu finden, die 3×3 als Chance für sich sehen und in bestimmten Teamkonstellationen funktionieren. Dazu geht es neben den athletischen und spielerischen Voraussetzungen auch um mentale Aspekte, die im 3×3-Sport enorm wichtig für den Erfolg sind.“