Die 3×3-Damen haben bei ihrem letzten regulären Stop der FIBA 3×3 Women’s Series 2023 den dritten Platz erreicht. In der Gruppenphase besiegte das neuformierte deutsche Team um Sonja Greinacher, Elisa Mevius, Amelie Kröner und Luana Rodefeld sowohl Chile als auch die USA und Rumänien, wodurch man sich direkt für das Halbfinale qualifizieren konnte. Dort war für die Mannschaft von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman gegen die U24 Auswahl der USA allerdings Endstation. Aufgrund der starken Gruppenphase schlossen die 3×3-Damen den dritten kanadischen Stop auf Platz drei ab und stehen nun vor dem Finale der Women’s Series in Ulaanbaatar (16. – 17. September 2023).
Wach von Anfang an
Mit einem konzentrierten Start gingen die DBB-Damen in das Spiel gegen Chile und konnten sich direkt mit 3:0 absetzen. Sonja Greinacher erzielte den ersten Zweier der Partie und baute den Vorsprung aus (6:2, 3.). Allgemein stach vor allem das Inside-Game des deutschen Teams heraus, bei dem Greinacher nach sechs Minuten per Backdoor-Cut finishte (9:3). Auch die Defense funktionierte sehr gut, weswegen die Chilenen fast gar nicht zum Korb kamen und schwierige Würfe nehmen mussten. So setzte sich Deutschland immer weiter ab. In der Schlussphase flachte die Intensität des Spiels ein wenig ab, doch ein Comeback bahnte sich zu keiner Zeit an. Die Damen verwalteten ihren Vorsprung hingegen konsequent und gewannen am Ende ihr erstes Gruppenspiel mit 17:11.
Spannender Kampf
Im zweiten Gruppenspiel wartete der amtierende Weltmeister aus den USA. Auch hier erwischte die deutsche Mannschaft mit einem freien Korbleger und direkten Steal im Anschluss einen Start nach Maß. Das Spiel entwickelte sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. So wurde den Zuschauern vor Ort ein spannendes Spiel mit vielen sehr guten Aktionen geboten. Durch einen Zweier von Mevius und guten Defensivaktionen konnte sich die DBB-Auswahl erstmalig leicht absetzen (6:3, 2.). Diesen Vorsprung konnte die deutsche Mannschaft über ein paar Sequenzen halten und baute ihn sogar nach einem weiteren Zweier, diesmal von Rodefeld, aus (9:4, 3.). Danach haderte Deutschland ein wenig mit der Offense, was der USA Chancen gab zurückzukommen. Diese nutzen sie und glichen nach einem getroffenen Freiwurf bei noch knapp vier Minuten aus (10:10). Nun versuchten beide Teams sich einen Vorsprung zu erarbeiten, doch kein Team ließ sich abschütteln. Erst nach verwandeltem Freiwurf von Mevius lag die deutsche Mannschaft mit drei Punkten vorne (17:14, 9.). Diesen Vorsprung hielt die Mannschaft bis kurz vor Schluss, als die USA nochmal einen Zweier traf und es spannend machte. Doch die Damen sicherten sich erst den Ball und dann den 20:19-Sieg.

