Im Rahmen der FIBA 3×3 U18 Weltmeisterschaft in Debrecen/ HUN, trafen die DBB-Mädchen heute auf Brasilien und Frankreich. Die Mannschaft von 3×3 Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied unterlag den Französinnen in einer hochspannenden Partie mit 19:21, konnte jedoch das Turnier mit einem überzeugendem 21:13-Erfolg gegen Brasilien beenden. Trotzdem schieden die U18-Mädchen mit insgesamt zwei Siegen und zwei Niederlagen bereits in der Gruppenphase aus.
Hochklassig
In der ersten Begegnung des zweiten Spieltages wartete Frankreich auf die deutsche Auswahl um Maira Banko, Johanna Huppertz, Lena Lingnau und Lisanne Räwer Tanguep. Um die Gruppenphase zu überstehen musste ein Sieg her, weswegen die DBB-Mädchen von Anfang an mit einer hohen Intensität spielten. Dennoch gehörten die ersten Zähler der Partie den Französinnen (1:2, 1.). Die deutsche Auswahl hatte Schwierigkeiten qualitativ hochwertige Würfe herauszuspielen, wodurch es vorerst punktearm weiterging. Außerdem ließ das Team zu viele offensive Rebounds zu und ermöglichte den Gegnerinnen immer wieder zweite Chancen (1:6, 3.). Schließlich beendete Huppertz die deutsche Offensiv-Flaute mit zwei Treffern aus der Distanz (5:7, 4.). Die Französinnen blieben jedoch handlungsschnell und überraschten die DBB-Auswahl ebenfalls mit Zwei-Punkte-Würfen (6:10, 5.). Bankos And-One und der darauffolgende Step-Back-Zweier, kamen wie gerufen und elektrisierten das deutsche Team (10:11, 6.).
Es war ein ständiges Hin und Her mit Highlights auf beiden Seiten. Durch den Korbleger aus der Drehung und Zweier von Lingnau, kämpfte sich das Team erneut auf einen minimalen Punkte-Rückstand ran (15:16, 8.). Eine Minute vor Schluss machte Räwer-Tanguep die Aufholjagd perfekt und glich zum 18:18 aus. Doch auch in den Schlusssequenzen fanden die Gegnerinnen durch ihre explosiven Drives zum Korb. 30 Sekunden vor Schluss glich Räwer Tanguep erneut von der Linie aus (19:19, 9.). In der Folge spielten die DBB-Mädchen eine sehr aggressive und enge Verteidigung. Ohne Erfolg. Die Französinnen verwandelten den schwierigsten Wurf der Begegnung und beendeten das Spiel per Distanzwurf (19:21, 10.).

