Auch im zweiten Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Österreich taten sich die deutschen Damen lange schwer. Zwar führten sie die ganze Zeit mit etwa drei Punkten Vorsprung, doch entscheidend absetzen konnten sie sich bis zum Schluss gegen das Heimteam nicht. Nach zehn Minuten stand ein hart erkämpfter 14:12-Erfolg zu Buche.
Disziplintrainer Birkenhagen nach dem Spiel: „Österreich hat alles reingeworfen, weil das ihre einzige Chance auf ein Weiterkommen bei ihrer Heim-EM war. Mit dem Publikum im Rücken war das ein schwieriges Spiel. Unsere Spielerinnen zeichnet aus, dass sie trotzdem nicht zufrieden mit sich waren und das ist das, was wir brauchen, um nochmal eine Schippe draufzulegen. Jetzt sind wir Gruppenerster und gehen mit Selbstbewusstsein ins Viertelfinale gegen die Niederlande. Morgen Vormittag machen wir noch ein bisschen Feinjustierung was die Offensive angeht. Aber wenn man in so einem Turnier gut verteidigt, dann hat man ab jetzt, wo es nur noch ums Gewinnen oder Verlieren geht, gute Chancen. Wir gehen morgen sehr zuversichtlich rein, weil wir eines der Teams sind, das hier am besten verteidigt. Darauf sind wir sehr stolz, das kultivieren wir weiter und sind froh mit dem Team hier zu sein. Mal sehen wohin der Weg morgen führt.“
Ama Degbeon (4), Luana Rodefeld (3), Sonja Greinacher (10), Svenja Brunckhorst (8)