Großartiger Auftakt für die deutsche Herren-Nationalmannschaft bei der Heim-EuroBasket heute in Köln. Im ersten Spiel setzte sich das Team von Bundestrainer Gordon Herbert gegen Mitfavorit Frankreich mit 76:63 (17:13, 21:18, 19:12, 19:20) durch und feierte damit den perfekten Start. Die ausverkaufte Köln Arena geriet zum Tollhaus und feierte das deutsche Team. Morgen ist „Ruhetag“, am Samstag, 03. September 2022, geht es um 14.30 Uhr mit dem Spiel gegen Bosnien und Herzegowina (heute 95:85 gegen Ungarn) weiter (Tickets).
Ein großer Höhepunkt hatte bereits vor dem Spiel stattgefunden. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde das Nationalmannschaftstrikot von Dirk Nowitzki mit der Nummer 14 „aus dem Verkehr“ und unter begeistertem Jubel unter das Hallendach gezogen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, FIBA-Präsident Hamane Niang und DBB-Präsident Ingo Weiss hielten kurze Ansprachen. Und natürlich wandte sich der Geehrte selber auch noch an das Publikum und bedankte sich bei allen seinen Nationalmannschafts-Wegbegleitern. Zuvor hatte ein stimmungsvolles Video bereits für Gänsehaut-Momente gesorgt. Unter den Ehrengästen waren auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie zahlreiche Weggefährt*innen von Dirk Nowitzki wie das WM-Silberteam von 2002 in Indianapolis.
Dann ging es vor 18.017 Zuschauer*innen rein in die Partie. Dennis Schröder, Nick Weiler-Babb, Franz Wagner, Johannes Voigtmann und Jonas Wohlfarth-Bottermann bildeten die erste deutsche EuroBasket-Startformation. „Wobo“ sammelte zwei schnelle Fouls, Daniel Theis kam. Beide Teams starteten sehr nervös, Deutschland erzielte erst nach vier Minuten die ersten Punkte durch Schröder an der Freiwurflinie (2:3). Offensiv lief es noch alles andere als rund für das DBB-Team, das sich regelrecht in die Partie kämpfen musste. Bei Theis´ Dreier kochte die Arena dann erstmals hoch (7:7, 7.). Johannes Thiemann per „and one“, Niels Giffey per Dreier, 15:10 (9.), Deutschland hatte sich etwas „freigespielt“. Es herrschte prächtige Stimmung unter den Zuschauern.

