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3×3-Damen belegen fünften Platz in Kanada

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Ein weiterer Stop der FIBA 3×3 Women’s Series 2022 stand am vergangenen Wochenende auf dem Plan. Im kanadischen Edmonton schieden die 3×3-Damen im Viertelfinale gegen das US-amerikanische Team „Force 10“ aus. Nach zwei ersten Plätzen zum Auftakt der Women’s Series (Tel Aviv/ISR und Poitiers/FRA), dem siebten Platz in Bordeaux/FRA belegte die DBB-Auswahl in Edmonton Rang fünf. In der Gesamtwertung der Tour befindet sie sich hinter den Französinnen (320 TOUR PTS) auf Rang zwei (290).

„Das war für uns ein Turnier mit Ups und Downs. Insgesamt war dieser Stop sehr stark besetzt. Wir haben eine gute Leistung abgerufen, aber uns am Ende natürlich mehr erhofft, als im Viertelfinale auszuscheiden“, bilanzierte 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen.

Hochs und Tiefs

Trotz eines 13:18-Rückstands in der Schlussphase der Auftaktpartie gegen die Japanerinnen vom Team „EXEWING“ gelang dem DBB-Team noch ein Comeback-Sieg. Die nervenstarke Luana Rodefeld versenkte in der letzten Sekunde die beiden entscheidenden Freiwürfe zum 21:20.

Gegen die USA lieferten sich Emma Eichmeyer, Sonja Greinacher, Luana Rodefeld und Alex Wilke einen offenen Schlagabtausch – mit dem glücklicheren Ende für die US-Amerikanerinnen (13:14). Im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande trumpften Rodefeld und Greinacher in der entscheidenden Spielphase auf, markierten die letzten zwölf Punkte für Team Deutschland und sicherten somit den 18:14-Sieg.

Endstation Viertelfinale

Im Viertelfinale standen Greinacher und Co. ein weiteres Mal einem US-amerikanischen Team gegenüber. Mit „Force 10“, dem Projektteam dreier WNBA-Franchises, lieferten sich die 3×3-Damen ein packendes Duell, bei dem sie zwischenzeitlich mit 15:12 in Führung lagen. Im 3×3 ist allerdings bekanntlich kaum ein Vorsprung sicher, binnen wenigen Ballbesitzen kann sich ein Spiel drehen. So auch in dieser Begegnung. Lediglich drei Punkte erzielte Deutschland in den letzten fünf Minuten und musste sich folgerichtig mit 18:21 geschlagen geben.

Der nächste Stop der Women’s Series führt das DBB-Team am 5. und 6. August nach Sukhbaatar in die Mongolei und am 9. und 10.8. in die rumänische Hauptstadt nach Bukarest.

„Wir wachsen, wir werden stärker“

Mehr von Disziplintrainer Birkenhagen: „Das ganze Turnier war wirklich super nah beieinander. Da haben dann Kleinigkeiten Spiele entschieden. Wenn ich mich an den Stop in Montreal im letzten Jahr erinnere, da waren wir bei Weitem nicht so stark wie jetzt in Edmonton. Das zeigt, dass wir wachsen, dass wir stärker werden und auch bei solchen Turnieren auf dem höchstem Niveau trotz Zeitverschiebung und mehr Reisestress mithalten können. Wir blicken also ganz optimistisch auf die nächsten Stops. Wir sind auf einem sehr guten Weg, uns auch dieses Jahr für das Women’s Series-Finale in Constanta zu qualifizieren. Da wollen wir natürlich den Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholen. Wenn man einmal den Titel geholt hat, kann das Ziel nur sein, das Ding nochmal zu gewinnen.“

Für Deutschland spielten

Emma Eichmeyer (Girolive Panthers Osnabrück, 2)
Sonja Greinacher (Team Bundeswehr | Bundesstützpunkt Hannover, 23 Punkte)
Luana Rodefeld (Team Bundeswehr | Bundesstützpunkt Hannover, 15)
Alexandra Wilke (BC Pharmaserv Marburg, 12)

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